Wolf-Jochen Schulte-Hillen

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Wolf-Jochen Schulte-Hillen (* 2. Mai 1944) ist ein ehemaliger deutscher Mittelstrecken- und Crossläufer.

1966 schied er bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Budapest über 1500 m im Vorlauf aus.

Bei den Europäischen Hallenspielen 1967 in Prag siegte er mit Klaus Prenner und Franz-Josef Kemper in der 3-mal-1000-Meter-Staffel und wurde Vierter über 1500 m.

Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften wurde er 1965 Vizemeister im Waldlauf auf der Mittelstrecke und 1966 über 1500 m. Mit der Mannschaft von Preußen Münster wurde er 1966 und 1968 jeweils Deutscher Meister im Waldlauf und Deutscher Meister in der 3-mal-1000-Meter-Staffel. Mit der Mannschaft des Hamburger SV wurde er 1965, mit der Mannschaft von Preußen Münster von 1966 bis 1968 Deutscher Hallenmeister in der 3-mal-1000-Meter-Staffel.

Mit Kemper, Norpoth Schulte Hillen wurde der SC Preussen Münster 1966 deutscher Rekordhalter in der 3 x 1000 m Staffel in der Rekordzeit von 7:01,1 min bei den deutschen Meisterschaften in Hamm Westfalen. Der Rekord wurde bis 2020 noch nicht gebrochen.

Krankheitsbedingt konnte Schulte Hillen bei der Olympiade 1968 in Mexico nicht starten, obwohl er die Qualifikationszeit mehrfach erreicht hatte. Er beendete dann die sportliche Laufbahn und widmete sich als Werkstudent dem Studium und Beruf.

Schulte Hillen ist Jurist, Staatsexamen 1972 in der Westf. Wilhelmsuniversität in Münster, und Kaufmann.

Seit 1995 ist er als Unternehmensberater im Einzelhandel und der Einzelhandelsexpansion international tätig. Des Weiteren ist er in der Retail und Trendforschung als auch in der Markenentwicklung aktiv. Er ist Mitglied in verschieden nationalen und internationalen Handels und Handelimmobilien Verbänden und Organisationen.

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