Wuppermann AG

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Wuppermann AG

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Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1872
Sitz Leverkusen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Leitung
  • Johannes Nonn
  • Arndt Laßmann
Mitarbeiterzahl 835 (2019)
Umsatz 597 Mio. (2019)
Branche Stahlindustrie
Website www.wuppermann.com/de

Die Wuppermann AG mit Sitz in Leverkusen ist ein deutsches Unternehmen der Stahlindustrie. Das Unternehmen hat sich vor allem auf die Herstellung von Flachprodukten, Rohren und diversen Stahl- und Blecharbeiten spezialisiert. Die Wuppermann AG besitzt insgesamt fünf Produktionsstandorte in ganz Europa. Das Unternehmen befindet sich zu 100 % in Familienbesitz.[1]

Standorte und Gesellschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Holding Wuppermann AG in Leverkusen zählen drei weitere Holdings mit 16 Tochtergesellschaften in 9 europäischen Ländern zu der Wuppermann-Gruppe.

Zu der Wuppermann-Gruppe gehören folgende Produktionsgesellschaften:

  •        Wuppermann Staal Nederland B.V. in den Niederlanden (Feuerverzinkter Bandstahl)
  •        Wuppermann Hungary Kft. in Ungarn (Feuerverzinkter Bandstahl)
  •        Wuppermann Austria GmbH in Österreich (Feuerverzinkter Bandstahl und Stahlrohre)
  •     Wuppermann Metalltechnik GmbH in Österreich (Gebeizte Stahlrohre, Rohrkomponenten und Blechbearbeitung)
  •       Wuppermann Polska sp. z o.o. in Polen (Schwarze, gebeizte und verzinkte Stahlrohre)

Zu der Wuppermann-Gruppe gehören folgende Vertriebsgesellschaften:

  •        Wuppermann Stahl GmbH in Deutschland und Österreich
  •        Wuppermann Tube & Steel Ab in Schweden
  •       Wuppermann France SAS in Frankreich
  •        Wuppermann Otel Romania S.R.L. in Rumänien
  •        Galva Metal in der Türkei

Folgende Gesellschaften erbringen gruppenweite Dienstleistungen:

  •        Wuppermann Business Services GmbH in Österreich
  •        Wuppermann Staba GmbH in Deutschland
  •        Wuppermann Technologies C. V. in Deutschland
  •        Wuppermann Engineering GmbH in Österreich
  •       Wuppermann Hungary Logistic Services Kft. In Ungarn
  •        Nederland Logistic Services B.V. in den Niederlanden

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1872 gründete Theodor Wuppermann in Düsseldorf-Oberbilk die Firma Wuppermann, welche Halbzeuge und Schmiedestücke herstellte. Im Jahre 1879 verkaufte der Unternehmer sein Werk in Düsseldorf und verlegte den Firmensitz nach Leverkusen. Im Jahre 1888 stellte die Firma Wuppermann erstmals Bandeisen her. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts wuchs die Wuppermann AG auf 400 Mitarbeiter an. 1924 wurde der Enkel des Firmengründers Geschäftsführer der Firma.[2] Im Jahre 1930 nahm man erstmals die Produktion von kaltgewalzten Profilen auf. Zur Zeit des Zweiten Weltkrieges in Verbindung mit der heutigen Wuppermann AG ist wenig bekannt. Im Jahre 1964 übernahm Wuppermann die österreichischen Eisen- und Metallwerke Altmünster GmbH, kurz „EMA“, welche 1991 in Wuppermann Metalltechnik GmbH umbenannt wird. Im Jahre 1971 beteiligte man sich an der Rohrtechnik Osthoff GmbH in Burgbernheim. Zur Zeit der Stahlkrise wurde das Walzwerk in Leverkusen von der Friedrich Krupp AG aufgekauft. Ein Jahr später übernahm man die Rohrtechnik Osthoff GmbH komplett und nannte sie Wuppermann Rohrtechnik GmbH. Im Jahre 1985 entstand die heutige Wuppermann-Gruppe unter Leitung der Holdinggesellschaft Wuppermann Industrie und Handel GmbH, die im Jahr 2000 umbenannt wurde in die heutige Wuppermann AG. Ebenfalls im Jahr 2000 wurde die Wuppermann Staal Nederland B.V. im niederländischen Moerdijk zur Breitbandverzinkung und -verarbeitung gegründet. In den folgenden Jahren wurden zahlreiche kleine Unternehmen innerhalb Europas übernommen.[3] 2015 feiert die Wuppermann-Gruppe die Grundsteinlegung für das neue Werk in Ungarn.[4] Im Vollbetrieb soll die Wuppermann Hungary Kft. rund 200 Mitarbeiter beschäftigen und eine Verarbeitungskapazität von 500.000 Tonnen Stahl pro Jahr haben. Mit einem Volumen von 100 Millionen Euro ist dies die größte Investition in der Unternehmensgeschichte.[5] Im gleichen Jahr folgte die Gründung der Wuppermann Inc. in Chicago, Illinois.[6]

Die Wuppermann AG ist zurzeit in folgenden Ländern mit Tochtergesellschaften vertreten: Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, Schweiz, Niederlande, Rumänien, Schweden, Tschechien, und Ungarn[7].

Das Unternehmen ist heute gegliedert in die zwei Geschäftsbereiche, den Geschäftsbereich Flat und den Geschäftsbereich Tube[8].

Technologien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Technologie zum Verzinken von warmgewalztem Bandstahl: Die Technologie wurde 1989 von Theodor Wuppermann konzipiert und legte den Grundstein für einen wesentlichen Teil der heutigen Aktivitäten.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1986 gründete man das Wuppermann-Bildungswerk zusammen mit der Stadt Leverkusen. Im Jahre 2004 wurde die Städtische Gemeinschaftshauptschule Scharnhorststraße Leverkusen zu Ehren von Theodor Wuppermann in Theodor-Wuppermann-Schule umgetauft.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Über uns | Wuppermann AG. In: www.wuppermann.de. Abgerufen am 19. Januar 2017.
  2. A. Theodor Wuppermann am 28. Januar 1966 gestorben. stahl und eisen 136 (2016) Nr. 1, S. 86.
  3. Unsere Geschichte | Wuppermann AG. In: www.wuppermann.de. Abgerufen am 19. Januar 2017.
  4. Stahlhersteller Wuppermann baut neues Werk in Ungarn. 4. Mai 2015 (industriemagazin.at [abgerufen am 19. Januar 2017]).
  5. Wuppermann legt Grundstein in Ungarn. (vogel.de [abgerufen am 19. Januar 2017]).
  6. Wuppermann verstärkt internationales Wachstum. (blechnet.com [abgerufen am 19. Januar 2017]).
  7. Standorte | Wuppermann AG. Abgerufen am 26. Mai 2020.
  8. Geschäftsbericht 2019, S. 23, abrufbar unter https://www.wuppermann.com/de/news/geschaeftsberichte. Abgerufen am 26. Mai 2020

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 51° 3′ 27,6″ N, 7° 1′ 3,7″ O