Zaļo un Zemnieku savienība

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Logo des Bündnisses

Zaļo un Zemnieku savienība (ZZS, Bündnis der Grünen und Bauern) ist eine politische Vereinigung in Lettland.

Die Vereinigung setzt sich zusammen aus dem Bauernverband Lettlands (lettisch: "Latvijas Zemnieku savienība" - LZS) und der Grünen Partei Lettlands (lettisch: "Latvijas Zaļā partija" - LZP). Außerdem arbeiten noch zwei lokale Parteien mit dem Bündnis zusammen, die Liepājas partija (LP) und Latvijai un Ventspilij (LV).

Mit Māris Kučinskis (LP) als Ministerpräsident und Raimonds Vējonis (LZP) als Präsident besetzt das Bündnis aktuell die zwei höchsten Staatsämter in Lettland (Stand: 31. Oktober 2016).

Programmatik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bündnis vereint die Politiken LZS, einer klassischen nordischen Bauernpartei, mit der grünen Ideologie der LZP. Zum Beispiel setzt es sich für kleinteilige Landwirtschaft ein, die auch ökologisch als sinnvoller gesehen wird. Das Bündnis ist leicht skeptisch gegenüber der EU. Es lehnt die Mitgliedschaft Lettlands in der EU nicht ab, positionierte sich aber gegen die Einführung des Euro in Lettland. Das ZZS lehnt außerdem Erleichterungen bei der Einbürgerung sowie das kommunale Wahlrecht von Ausländern ab.

Internationale Verbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während die LZP Mitglied der Europäischen Grünen Partei und der Global Greens ist, gehört die LZS keiner internationalen Parteienvereinigung an. Im Europaparlament schloss sich die bisher einzige Abgeordnete Iveta Grigule (LZS) nach der Wahl 2014 der EU-kritischen Fraktion Europa der Freiheit und der direkten Demokratie. Sie verließ diese jedoch bereits im Oktober 2014 und trat im April 2015 der liberalen ALDE-Fraktion bei.

Wahlergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlen zum Saiema[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl Anteil Mandate davon LZS davon LZP davon LV davon LP
2002 9,5 12 9 3
2006 16,7 18 14 4
2010 19,7 22 15 4 3
2011  12,2 13 7 4 2
2014 19,5 21 9 6 3 3

Wahlen zum Europäischen Parlament[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl Anteil Mandate
2004 4,3
2009 3,7
2014 8,3 1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]