Zoo Army

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Zoo Army
Allgemeine Informationen
Herkunft München, Deutschland
Genre(s) Alternative Rock
Gründung 2005
Website www.zooarmy.com
Gründungsmitglieder
Gil Ofarim
Bass, Gesang
Tal Ofarim
Dominik Scholz (bis 2008)
Gitarre
UG (bis 2005)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Gil Ofarim
Bass, Gesang
Tal Ofarim
Gitarre, Gesang
Roland Söns (seit 2005)

Zoo Army ist eine deutsche Rockband aus München. Gegründet wurde sie am 24. Mai 2005 von Gil Ofarim, Tal Ofarim, UG und Dominik Scholz. Ende 2005 trat Roland Söns an die Stelle von UG.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mitglieder von Zoo Army kommen allesamt aus der Münchner Rockszene und waren einige Jahre im Musikgeschäft tätig.

Gil Ofarim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gil Ofarim ist seit über 10 Jahren in der Musik beschäftigt und hat bereits über fünf Millionen Tonträger weltweit verkauft. Im Jahr 2000 hat er sich von seiner damaligen Plattenfirma getrennt. Erst drei Jahre später 2003 ist seine erste Rockplatte „On my own“ erschienen. Nach langer Suche hat er ein neues Label gefunden, das seine selbst geschriebenen Songs auch wirklich so raus bringt, wie er sie verfasst und komponiert hat, und so konnte er sein Talent als Songwriter und Komponist unter Beweis stellen. Seinen wohl wichtigsten Auftritt absolvierte Gil Ofarim am 13. Juni 2003, nachdem Jon Bon Jovi auf sein „On my own“-Album aufmerksam geworden war und Gil Ofarim persönlich einlud, mit seiner Band im Münchner Olympiastadion in seinem Vorprogramm zu spielen.

Tal Ofarim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tal Ofarim hat schon vor der Zeit mit Zoo Army mit seinem Bruder Gil zusammen in einer Band gespielt. Nachdem er von einer Auszeit aus Israel wiedergekommen ist, spielt er wieder als Bassist bei Zoo Army. 2013 nahm Tal bei The Voice of Germany teil.

Roland Söns[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An seiner Stelle spielte zunächst UG als Gitarrist in der Band. Nachdem dieser sich aber für sein Studium entschieden hatte, gehört Roland Söns als festes Mitglied zu Zoo Army. Auch er hat als Gitarrist schon vor Zoo Army in vielen anderen Bands einiges an Bühnenerfahrung gesammelt.

Ehemalige Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dominik Scholz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dominik Scholz hat sich als Schlagzeuger bereits durch die verschiedensten Musikrichtungen gespielt. Zuletzt war er Mitglied in der Band des Deutschrockers Joachim Deutschland. Dominik ist im Juli 2008 aus persönlichen Gründen aus der Band ausgetreten.

UG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

UG kam eher zufällig zur Band. Gil suchte für die Gründung der Band eigentlich einen Schlagzeuger und wurde mit Dominik Scholz auch fündig. Bei der Suche nach dem Schlagzeuger stellte sich auch UG vor als Gitarrist und konnte überzeugen. Im Dezember 2005 entschied sich UG dann aber nach langer Überlegung für sein Studium und stieg deshalb aus der Band aus.

Auftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zoo Army hatte 2005 schon auf einigen Festivals und Konzerten gespielt, bevor sie im September mit den Aufnahmen für das „507“-Album anfingen. Am 8. Dezember 2005 sind sie in Köln für die WDR-Sendung „Rockpalast“ aufgetreten, bevor sie vom 8. bis 23. März 2006 mit acht Terminen und ihrem gerade erschienenen Album auf Tour gegangen sind. Nach dem Erscheinen der „507 Limited Edition“ ging die Band im November und Dezember 2006 nochmals auf Tour durch Deutschland und die Schweiz.

Weitere Auftritte waren bei Festivals wie Bochum Total, Happy Family im Olympiastadion München, Einbecker Eulenfest, Rock am Busch in Etschberg bei Kusel usw. Sie traten auch schon mehrfach als Vorgruppe der Schweizer Band Gotthard auf.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I’m alive

Den Titel I’m alive, den Gil Ofarim für den Fernsehfilm Die Sturmflut geschrieben hat, gibt es zusammen mit dem Titel Broken als Maxi-CD. I’m alive liegt in der Mitte des musikalischen Spektrums des 507-Albums. Bei ihren Songs kommt es der Band aber eher auf die textliche Aussage an – sie bezeichnen sich selbst auch mehr als Albumband.

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

507

Ihr Debütalbum 507 ist am 10. März 2006 zunächst in Deutschland, Österreich und der Schweiz erschienen. Seit 2008 wird es auch in Griechenland, den Beneluxländern und Großbritannien vertrieben. Es heißt „507“, weil es in dem 507-Studio von Michael Ellwanger aufgenommen wurde. Außerdem hat sich die Band dagegen entschieden, der Platte einen Namen nach einem Titel oder ihren eigenen, durchnummerierten Bandnamen zu geben. Das Album enthält 13 Tracks. Auf der Website ihres Labels wird die Platte in die Kategorie „Alternativ Rock“ eingeordnet.

507 Limited Edition

Das Album 507 ist am 10. November 2006 in einer Limited Edition mit zwei neuen Songs im Handel erschienen. Auf dem Album sind neben den bekannten Songs noch zwei neue und ein Remix zu hören. Außerdem wurde ein Interview mit der Band geführt, aus dem Auszüge zu sehen sind.

Wahrnehmung in der Öffentlichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gil Ofarims Vergangenheit als Darsteller in einer Foto-Lovestory der Jugendzeitschrift Bravo und eine daran anschließende Musikkarriere als Teeniestar wirken sich auch auf sein aktuelles Schaffen aus. Dazu äußerte er sich in Interviews wie folgt:

  • „Die meisten machen sofort dicht und sagen: Hey Moment, den kenn ich doch von früher! Nee, nee, das kaufe ich mir niemals im Leben! Aber geht es nicht eigentlich um die Musik?“[1]
  • Frage: „Im Opener „Tell me something“ singst du „How many times do I have to prove to you, who I am now?“ Ist das den Leuten gewidmet, die euch aufgrund deiner Vergangenheit vom Start weg in die substanzlose Teenie-Ecke stellen werden, womöglich ohne die Musik je gehört zu haben?“ Gil: „Ja, das ist all denen gewidmet.“[1]
  • „Auch interessant war, was Visions oder der Hammer bisher mit uns machen. Die waren hin und weg von der CD und dann bekamen sie kalte Füße als sie merkten, wer da singt. Ich habe das sogar schriftlich.“ [2]
  • „Zielgruppe? Jeden, der Rock liebt!“[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Interview bei powermetal.de
  2. Interview bei vampster.com
  3. Interview bei events-und-trends.de