Öko-Box

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Öko-Box Sammelgesellschaft m.b.H.
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Rechtsform GmbH
Gründung 1991
Sitz Wien 4, Prinz-Eugen-Straße 18
Leitung Georg Matyk (Geschäftsführer)
Branche Verpackungsrecycling
Website oekobox.at

Öko-Box ist ein österreichisches Unternehmen zur stofflichen Wiederverwertung der weit verbreiteten, aus beschichtetem Karton bestehenden Einwegverpackungen für Getränke, die allgemein als Tetra-Pak bezeichnet werden. Es wurde 1991 gegründet.[1]

Dem Konsumenten werden kostenlose Sammelkartons zur Verfügung gestellt, in denen die entleerten Verpackungen zur verwertenden Kartonfabrik der Firma Mayr-Melnhof Karton in Frohnleiten gebracht werden. Öko-Box ist ein gemäß § 29Vorlage:§/Wartung/RIS-Suche Abfallwirtschaftsgesetz per Bescheid genehmigtes Sammel- und Verwertungssystem für im Haushalts anfallende Getränkeverbundkartons.[2]

Sammlung[Bearbeiten]

In städtischen Gebieten werden die kleineren, als Öko-Bag bezeichneten Sammelkartons an den vorgesehenen Tagen direkt von der Haustüre abgeholt und gegen neue ausgetauscht. Darüber hinaus sind die größeren, als Öko-Box bezeichneten Sammelkartons auf jedem Postamt erhältlich und können dort auch portofrei eingesandt werden. Auch rund ein Drittel der Gemeinden nehmen auf ihren Bauhöfen bereits diese Sammelkartons an.

Verwertung[Bearbeiten]

In der Kartonfabrik werden die Verpackungen aufgelöst. Die Zellulose dient der Kartonerzeugung, das von der Beschichtung stammende Aluminium und Polyethylen wird verbrannt.

2012 wurden von Öko-Box knapp 7700 Tonnen Getränkekartons stofflich verwertet und weitere rund 7300 Tonnen thermisch verwertet.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interview mit Georg Matyk
  2. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft: Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen Veröffentlichung gemäß § 29 Abs.4 letzter Satz AWG 2002, Stand: September 2011 (pdf, lebensministerium.at)
  3. http://www.oekobox.at/recycling_statistik.shtml