Österreichisches Wörterbuch

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Das Österreichische Wörterbuch ist das für Österreich gültige amtliche Regel- und Wörterbuch der deutschen Sprache (Rechtschreibwörterbuch). Es wird im Auftrag des Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) in Wien herausgegeben. Dieses Regelwerk der deutschen Rechtschreibung wird auch in Südtirol verwendet.

Bedeutung[Bearbeiten]

Geographischer und amtlicher Verwendungsbereich des Österreichischen Wörterbuches

Das Wörterbuch erschien erstmals 1951 unter Minister Felix Hurdes im Auftrag des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht und löste damit das alte deutsche Regelbuch aus den Jahren 1879 und 1902 ab. Die erste Auflage hatte einen Umfang von 276 Seiten mit 20.000 Stichwörtern.

Das Österreichische Wörterbuch gibt es auch in einer mittleren und kleinen Fassung mit reduziertem Wortumfang. Beide sind hauptsächlich für den Schulgebrauch bestimmt, die kleine Ausgabe speziell für die Volksschule. Die 35. Auflage von 1979 wurde stark in ihrem Wortschatz erweitert, während die 38. Auflage von 1997 (ISBN 3-215-07910-0) auf die neue deutsche Rechtschreibung umgestellt wurde. Die 40. Auflage von 2006 (ISBN 3-209-04623-9) wurde nochmals erweitert.

Zur Gültigkeit selbst ist im Wörterbuch Folgendes vermerkt:

Das amtliche Regelwerk regelt die Rechtschreibung innerhalb derjenigen Institutionen (Schule, Verwaltung) für die der Staat Regelungskompetenz hinsichtlich der Rechtschreibung hat. Darüber hinaus hat es zur Sicherung einer einheitlichen Rechtschreibung Vorbildcharakter für alle, die sich an einer allgemein gültigen Rechtschreibung orientieren möchten; das heißt Firmen, speziell Druckereien, Verlage, Redaktionen – aber auch Privatpersonen.

Zur Bedeutung für die Definierung einer österreichischen Standardvarietät des Deutschen ist Folgendes vermerkt:

Das Österreichische Wörterbuch ist ein Wörterbuch der guten, richtigen deutschen Gemeinsprache. Es ist jedoch in erster Linie für Österreicher bestimmt und wird vor allem von Österreichern benützt werden. Deshalb enthält es auch zahlreiche allgemein verwendete Wörter der österreichischen Umgangssprache und der österreichischen Mundarten, wenngleich keine Wörter in mundartlicher Schreibung. Solche Wörter sind ausdrücklich als der Umgangssprache oder der Mundart zugehörig gekennzeichnet. Durch die Aufnahme dieser Ausdrücke, die in der Sprache des Alltags immer wieder auftreten und etwa bei der Wiedergabe von Gesprächen geschrieben werden müssen, wurde auch ihre Schreibung festgelegt. Das Österreichische Wörterbuch ist noch in einem anderen Sinn als ein österreichisches anzusprechen. Wir Österreicher verwenden eine Reihe von Ausdrücken, die nicht weniger richtig, gut und schön sind als anderswo gebrauchte. Sie wurden naturgemäß im Wörterbuch bevorzugt, wogegen etwa nur in Norddeutschland übliche gar nicht berücksichtigt oder als bei uns fremd oder zumindest ungewohnt ausdrücklich gekennzeichnet wurden. Es ist aber auch Tatsache, daß wir in der besten Sprache der Gebildeten unseres Landes Wörter anders betonen, anders aussprechen, Hauptwörter mit einem anderen Artikel oder einer anderen Mehrzahlform, Zeitwörter mit einem anderen Hilfszeitwort verwenden u. v. a. m., als dies außerhalb Österreichs üblich ist. In solchen Fällen wurde die bei uns gebräuchlichen, allgemein als gut und richtig empfundenen Formen ins Wörterbuch aufgenommen. (Vorwort, 32. Auflage, 1972)

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Schon vor dem Ersten Weltkrieg hatte es in Österreich amtliche Wörterbücher gegeben, die offiziell gebräuchliche Austriazismen berücksichtigten. Dies waren zum einen das „Regeln für die deutsche Rechtschreibung nebst Wörterverzeichnis - zum Gebrauche für Lehrer und Schüler“ herausgegeben vom k.k. Ministerium für Cultus und Unterricht, letzte Auflage 1915, sowie das vom k.u.k. Reichskriegsministeriums herausgegebene „Regeln und Wörterverzeichnis für die deutsche Rechtschreibung, zugleich verdeutschendes Fremdwörterbuch, zum Gebrauche in den k.u.k. Militär-Erziehungs- und Bildungsanstalten“, letzte Auflage 1917.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es noch während der Besatzungszeit von staatlicher Seite die Bestrebung, die österreichische kulturelle und auch sprachliche eigenständige Identität wieder hervorzustreichen und sich damit bewusst von der nationalsozialistischen Kulturpolitik des Deutschen Reichs abzugrenzen.[1] Dies geschah besonders im Schulwesen, wo unter Minister Felix Hurdes, bzw. bei dessen kurzzeitigen Vorgänger Ernst Fischer sogar das Schulfach „Deutsch“ in semantischer Abgrenzung einfach in „Unterrichtssprache“ umbenannt worden war. Da in den Schulen der Bedarf nach der Neuauflage eines Wörterbuches bestand, fasste man konsequenterweise auch den Beschluss, ein eigenes Österreichisches Wörterbuch zu erstellen. Damit beauftragt wurde eine Expertenkommission um den als SPÖ-nahe geltenden Philologen und Wiener Landesschulinspektor Hofrat Dr. Albert Krassnigg, den ÖVP-nahen Wiener Stadtschulrat Hofrat Dr. Anton Simonic, den Sektionschef im Unterrichtsministerium Josef Stur, sowie Ernst Pacolt,[2] Vorstandsmitglied des Vereins "Widerstand", und Otto Langbein, in den Dreißigerjahren Leiter des Roten Studentenbundes und als Jude Verfolgter im Dritten Reich.[3] Schon kurze Zeit später entstand so im Jahr 1951 die erste Ausgabe des Österreichischen Wörterbuchs, in der zahlreiche Austriazismen neu aufgenommen wurden, wobei man zum einen auf alte Termini aus den Wörterbüchern der Monarchiezeit zurückgriff, andererseits auch Begriffe aus den bairischen Dialekten in Österreich aufnahm, im Besonderen, aber nicht ausschließlich solche aus dem Wienerischen. Auf Grund des Papiermangels in der Nachkriegszeit war diese erste Auflage in ihrem Umfang auf den unmittelbaren Bedarf in den Schulen beschränkt.

Die damalige Entscheidung zu einem eigenen Österreichischen Wörterbuch war durchaus mit einem sprachplanerischen Anspruch zur Förderung eines Österreichpatriotismus begründet, auf der anderen Seite befand sich der Verlagsort des deutschen Duden in Leipzig und damit in der sowjetischen Besatzungszone. Dort war zwar unmittelbar nach dem Krieg im Jahr 1947 eine neue Auflage entstanden, die explizit ein Nachdruckrecht für westdeutsche, österreichische und schweizerische Verlage beinhaltete. Von diesem Recht nahm Österreich aber keinen Gebrauch, und auch in Westdeutschland erschien erst 1954 die erste Nachkriegsausgabe, wobei dort auf Grund der unklaren Rechtslage sogar andere Verlage eigene Wörterbücher unter dem Namen „Duden“ herausgaben, teilweise mit abweichenden Schreibweisen.

Sprachpolitik[Bearbeiten]

Die Schulausgabe der 32. Auflage von 1972
Die Schulausgabe der 35. Auflage von 1979
Die Schulausgabe der 36. Auflage von 1985

In den ersten Jahrzehnten wurde von der Redaktion des Österreichischen Wörterbuchs durchaus eine aktive Sprachplanung betrieben, indem österreichischen Wörtern der Vorzug gegeben wurde. Allerdings handelte es sich dabei eher um eine Rekodifizierung des Österreichischen Deutschs und neue Begriffe wurden nur dann aufgenommen, wenn sie zuvor schon in der Literatur und in den Medien Verwendung gefunden hatten. Die Abgrenzung gegenüber Deutschland blieb allerdings Programm und das Wort „deutsch“ wurde bis in die 1960er Jahre partout vermieden. So sprach man entweder von der „Sprache des Österreichers[4] oder schlicht von der „Schriftsprache“ und die Volksschulausgabe hieß einfach „Mein erstes Wörterbuch“,[5] dann „Kleines Wörterbuch“,[6] später „Kleines österreichisches Wörterbuch“.[7] Als Jakob Ebner 1969 ein Buch über den Sprachgebrauch in Österreich schrieb[8] und dieses beim westdeutschen Dudenverlag in Mannheim publizierte, wurde das von seinen Fachkollegen in Österreich nicht gern gesehen. Als dieser im Jahr 1981 beim selben Verlag auch noch einen „Österreichischen Schülerduden“ herausbrachte, wurde verhindert, dass dieses Werk offiziell zum Gebrauch als Schulbuch zugelassen wurde. Später entspannten sich aber diese Anschauungsunterschiede, und Ebner wurde 1995 als dezidierter Experte für Lexikographie in die Wörterbuchkommission aufgenommen.

Im Gegensatz dazu hatte man in den 1960er und 70er Jahren keine Schwierigkeiten damit, mit der ostdeutschen Dudenredaktion zusammenzuarbeiten. Ernst Pacolt und Otto Langbein[9] korrespondierten lange Jahre mit dem Bibliographischen Institut in Leipzig und redigierten den „Ost-Duden“ im Bezug auf Austriazismen. Die Definition des Nationenbegriffs der DDR und damit auch die Definition einer Nationalsprache deckte sich auch weitgehend mit den Ansichten der österreichischen Wörterbuchredaktion und auch mit dem politischen Konsens zwischen ÖVP, SPÖ und auch KPÖ. In dieser Zeit gab es somit de facto vier nationale Standardvarietäten der deutschen Sprache.

Innerhalb Österreichs gab es jedoch immer wieder Kritik von Sprachwissenschaftlern, Literaten, Politikern und Privatpersonen, die sich gegen einen dezidierten Sprachseparatismus stellten. Manche davon waren von den praktischen Vorteilen eines großen gemeinsamen Sprachraums und damit auch Absatzmarktes für Literatur geleitet, andere wiederum hatten politische Motive und standen dem Dritten Lager nahe. Den heftigsten Widerstand gab es allerdings gegen die „Ostlastigkeit“ des Österreichischen Wörterbuchs. Besonders nachdem in der 35. Auflage vom Jahr 1979 über 5.000 hauptsächlich wienerische Wörter neu aufgenommen worden waren, protestierten viele West- und Südösterreicher dagegen, woraufhin der Großteil davon in der nächsten Auflage wieder entfernt wurde.

In den 1980er Jahren trat die sprachpolitische Abgrenzung gegenüber Deutschland in den Hintergrund, und die Redaktion des Österreichischen Wörterbuchs beteiligte sich aktiv an der Diskussion zur Reform der deutschen Rechtschreibung. Man beteiligte sich aber nicht an dem kurz nach der Wende im Jahr 1991 herausgegebenen gesamtdeutschen „Einheitsduden“. Die Diskussion um die Orthographiereform zog sich daraufhin in die Länge und verhinderte dadurch eine Neuauflage des Österreichischen Wörterbuchs. So verstrichen zwischen der 37. Auflage von 1990 acht Jahre bis zur 38. Auflage im Jahr 1998, dem Jahr des Inkrafttretens der reformierten deutschen Rechtschreibung. In der Zwischenzeit hatte in der Öffentlichkeit vor allem die Aufregung rund um den österreichischen EU-Beitritt 1995 die Gemüter erhitzt und zu einer neuen metasprachlichen Diskussion über das Österreichische Deutsch und die Sinnhaftigkeit einer einheitlichen Rechtschreibung geführt. Die Redaktion des Österreichischen Wörterbuchs hielt jedoch an der gemeinsam beschlossenen Orthographiereform fest, nahm aber ihrerseits zahlreiche zusätzliche Austriazismen in die 38. Auflage auf (die Zahl der Lemmata stieg insgesamt von 37.100 auf 62.800).[10]

Somit präsentiert sich das durch das Österreichische Wörterbuch amtlich kodifizierte Österreichische Deutsch heute in einer mit Deutschland einheitlichen Schreibweise, allerdings mit mehr spezifischem Vokabular als je zuvor. Die metasprachliche Diskussion über das Österreichische Deutsch ist dadurch sowohl innerhalb als auch außerhalb Österreichs alles andere als abgeschlossen.

Aktuelle Version[Bearbeiten]

Die 42. Auflage erschien 2012 als Jubiläumsausgabe zu 60 Jahre Österreichisches Wörterbuch. Diese neu bearbeitete Ausgabe umfasst in der Schulausgabe 928 Seiten.

Die 41. Auflage erschien 2009 auf 1.008 Seiten und in der etwas weniger umfangreichen Schulausgabe mit 864 Seiten. Daneben gibt es noch eine Kompaktausgabe mit dem Basiswortschatz von 20.000 Einträgen. Die Autoren der 40. Auflage waren die Germanisten Otto Back, Erich Benedikt, Karl Blüml, Jakob Ebner, Hermann Möcker vom Institut für Österreichkunde, sowie die Grande Dame der österreichischen Dialektforschung Maria Hornung, Professor Heinz Dieter Pohl von der Universität Klagenfurt und der bereits emeritierte Univ.-Prof. Herbert Tatzreiter von der Universität Wien.

In der Vollausgabe sind rund 3.000 neue Begriffe gegenüber der 39. Auflage aufgenommen worden, wie etwa „E-Card“ für die österreichische Krankenversicherungskarte, „Hacklerregelung“ und „Pensionsharmonisierung“. Aus dem Alltagswortschatz wurden allein unter dem Anfangsbuchstaben A folgende neue Wortkreationen aufgenommen: „Altenbetreuer“, „anzipfen“, „ablösefrei“, „Audiobook“, „Afro-Look“ und „Alkopops“. Daneben sind noch zahlreiche Begriffe aus dem Bereich Computer und Internet aufgenommen worden, etwa: „skypen“, „VoIP“, „Blog“, „Linux“ und „Wikipedia“.

Einige neue Begriffe unterscheiden sich im Österreichischen Wörterbuch allerdings vom Duden, so ist etwa in Österreich „smsen“ nun standardisiert, während es im Duden „simsen“ heißt. Aus dem Bereich des Sports wurde etwa der Begriff „Blutdoping“ aufgenommen, auf Grund der lange Zeit durch die österreichischen Medien geisternden Doping-Affäre bei den Olympischen Winterspielen von Turin.

Einige nicht mehr gebräuchliche Begriffe wurden allerdings entfernt, wie „Absperrkommando“, „affengeil“ und „Arbeitermittelschule“. Die Wörter „Schilling“ und „Gendarmerie“ gibt es jedoch weiterhin, auch wenn das zugrundeliegende Signifikat im Alltag nicht mehr existiert. Typische Dialektausdrücke, die in Österreich auch schriftlich verwendet werden, sind ebenfalls weiterhin enthalten, so etwa die Kärntner „Strankerl“ oder der „Zöger“ bzw. „Zeger“ für einen geflochtenen Tragkorb.

Weitere typisch österreichische Begriffe im Österreichischen Wörterbuch sind etwa: „Dulliähstimmung“, „Greißler“, „Gwirkst“, „Jausengegner“, „Käsekrainer“, „klass“, „Outwachler“, „Pfusch“, „pipifein“, „Roadpricing“, „Stockerlplatz“, „Szenebeisl“, „tschechern“, „zach“ und „zerknautschen“.

Kurioserweise beschwerten sich nach der 39. Auflage einige Eltern bei der Wörterbuchkommission, das Österreichische Wörterbuch enthalte zu viele „schmutzige“ Ausdrücke. Diesem Druck entsprechend wurde etwa der umgangssprachliche Ausdruck „pempern“ als ein auf den Geschlechtsakt bezogener Begriff entfernt.

Die Schreibweise der Wörter richtet sich auch im Österreichischen Wörterbuch schon seit der 39. Auflage nach der aktuellen, reformierten Rechtschreibung, dadurch bestehen nur dann Unterschiede zum deutschen Duden, wenn Wörter unterschiedlich ausgesprochen werden.

Literatur[Bearbeiten]

  • Österreichisches Wörterbuch [Herausgegeben im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur; Redaktion: Herbert Fussy, Ulrike Steiner], 42. Auflage, öbv, Wien 2012, ISBN 978-3-209-06884-2 (Schulausgabe)
  • Österreichisches Wörterbuch [Herausgegeben im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur; Redaktion: Herbert Fussy, Ulrike Steiner], 42. Auflage, öbv, Wien 2012, ISBN 978-3-209-07361-7 (vollständige Ausgabe)
  • Österreichisches Wörterbuch [Herausgegeben im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur; Otto Back; Redaktion: Herbert Fussy, Ulrike Steiner et. al.], 41. Auflage, öbv, Wien 2009, ISBN 978-3-209-06875-0 (gebundene Buchhandelsausgabe)
  • Österreichisches Wörterbuch. Schulausgabe, 41. Auflage, öbv, Wien 2009, ISBN 978-3-209-06309-0.
  • Jakob Ebner: Österreichisches Wörterbuch. Kompaktausgabe, 41. Auflage, öbv, Wien 2009, ISBN 978-3-209-04863-9.

Sekundärliteratur[Bearbeiten]

  • Ulrich Ammon: Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz - Das Problem der nationalen Varietäten; Walter de Gruyter, 1995, ISBN 3-11-014753-X
  • Retti, Gregor (1999): Austriazismen in Wörterbüchern. Zum Binnen- und Außenkodex des österreichischen Deutsch. phil. Diss. Innsbruck. (online)
  • Retti, Gregor (1991): Das Österreichische Wörterbuch. Entwicklung, Wortbestand, Markierungssysteme. Dipl.-Arb. Innsbruck. (online)
  • Rudolf Muhr: Österreichisches Aussprachewörterbuch, österreichische Aussprachedatenbank (Adaba); inkl. CD mit 75.964 Audiofiles; Lang, Frankfurt am Main / Wien (u.a.) 2007, ISBN 978-3-631-55414-2.
  • Wolfgang Pollak: "Was halten Österreicher von ihrem Deutsch? Eine sprachpolitische und soziosemiotische Analyse der sprachlichen Identität der Österreicher", ÖGS/ISSS (Institut für Sozio-Semiotische Studien), Wien 1992

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Peter Utgaard: Remembering and Forgetting Nazism; chapter Reversing the Gleichschaltung in Austrian Education; Berghahn Books, 2003, ISBN 978-1-57181-187-5
  2. Augustin: Ernst Pacolt und die Idee der gemäßigten Kleinschreibung
  3. Martin Putz, Innsbruck: „Österreichisches Deutsch“ als Fremdsprache? Kritische Überlegungen
  4. Eintrag zu Sprache des Österreichers in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (in AEIOU Österreich-Lexikon)
  5. Ernst Pacolt: Mein erstes Wörterbuch; für die zweite bis vierte Schulstufe; von Ernst Pacolt, Albert Krassnigg, Ernst Höller; Wien, Graz: Österr. Bundesverlag, 1964
  6. Krassnigg, Albert: Kleines Wörterbuch; von Albert Krassnigg u. Ernst Pacolt unter Mitarb. von Peter Höller; 30., bearb. u. erw. Aufl.; Wien: Österr. Bundesverl., 1973, ISBN 3-215-01103-4
  7. Josef Freund: Kleines österreichisches Wörterbuch / Red.: Wörterbuchstelle des Österr. Bundesverl. Mithrsg.: Josef Freund, Franz Jarolim, Ernst Pacolt. Illustr.: Emanuela Delignon; Wien (u.a.): Österr. Bundesverl. (u.a.), 1981
  8. Jakob Ebner: Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch der österreichischen Besonderheiten; Mannheim, Wien: Bibliographisches Institut, Dudenverlag, 1969
  9. Otto Langbein publizierte unter dem Pseudonym Dr. Ferdinand Gstrein auch zahlreiche Aufsätze zum Thema „Österreichisches Deutsch“ und „Österreichische Nation“, mit teilweise sehr patriotischen Aufrufen wie Sprecht Österreichisch!. Dies hielt er vor der ÖWB-Redaktion geheim.
  10. Gregor Retti: Das Österreichische Wörterbuch (umfangreiche Abhandlung über das ÖWB, als PDF; 335 kB)