Żnin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Żnin
Wappen von Żnin
Żnin (Polen)
DEC
Żnin
Żnin
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kujawien-Pommern
Landkreis: Żnin
Fläche: 8,35 km²
Geographische Lage: 52° 41′ N, 17° 42′ O52.68333333333317.7Koordinaten: 52° 41′ 0″ N, 17° 42′ 0″ O
Höhe: 85 m n.p.m
Einwohner: 13,925 (30. Juni 2007[1])
Postleitzahl: 88-400 bis 88-401
Kfz-Kennzeichen: CZN
Wirtschaft und Verkehr
Straße: GnieznoBydgoszcz
Schienenweg: WągrowiecInowrocław
Nächster int. Flughafen: Posen-Ławica
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 37 Ortschaften
Fläche: 251,55 km²
Einwohner: 24.090 (30. Juni 2007)
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Leszek Jakubowski
Adresse: ul. 700-lecia 39
88-400 Żnin
Webpräsenz: um.znin.pl

Żnin [ˈʒɲin] (1940–45 Dietfurt) ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Kujawien-Pommern und liegt beiderseits der Gonsawka (poln. Gąsawka) zwischen dem Großen und Kleinen Zniner See (poln. Jezioro Duże Żnińskie und J. Małe Żnińskie) etwa 30 km südwestlich von Bydgoszcz. Żnin ist Sitz des Powiats Żniński und hat ca. 14.000 Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Entstehung des Ortes geht wahrscheinlich auf das 11. Jahrhundert zurück. Die älteste schriftliche Erwähnung findet sich in einem päpstlichen Dokument aus dem Jahr 1136, welches diesen und weitere 29 Orte in das Eigentum des Erzbischofs von Gnesen übergab. 1148 wurde in Żnin ein eigenes Bistum eingerichtet. Zu dieser Zeit war die Stadt auch Sitz einer Kastellanei. Als Datum der Erhebung zur Stadt wird manchmal 1272 angegeben, jedoch gingen die entsprechenden Dokumente schon im Mittelalter verloren. 1331 wurde Żnin von Deutschordensrittern niedergebrannt. Nach dem Wiederaufbau wurde die Stadt befestigt. König Kasimir der Große hielt sich mehrmals in Żnin auf und bestätigte die alten Privilegien der Stadt. Ab 1374 war Żnin auch eine bevorzugte Residenz der Erzbischöfe von Gnesen. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts entvölkerten Pest, Hunger und wiederholte Brände die Stadt. Durch die Zweite Teilung Polens kam Żnin 1793 an Preußen. Während der Napoleonischen Zeit wurde sie 1807 Teil des Herzogtums Warschau, wurde aber vom Wiener Kongress 1815 erneut Preußen zugesprochen. 1919 kam die Stadt nach Posener Aufstand und Versailler Vertrag zurück an Polen.

Nach dem Polenfeldzug und der Wiederangliederung an das Deutsche Reich wurde dort ein Lager für die Abteilung K 4 / 36 des Reichsarbeitsdienstes (RAD) eingerichtet.

[Bearbeiten] Gmina

Zur Stadt- und Landgemeinde Żnin gehören die 37 Schulzenämter:

polnischer Name deutscher Name
(1815-1919)
deutscher Name
(1939-45)
Białożewin Bialozewin
1901-19 Bialoschewin
Heymannsdorf
Bożejewice Bozejewice
1901-19 Boschwitz
1939-43 Erxleben
1943-45 Boschwitz
Bożejewiczki Bozejewiczki Brambach
Brzyskorzystew Brzyskorzystew
1901-19 Birkenfelde
Birkenfelde
Brzyskorzystewko Brzyskorzystewko Erlhof
Cerekwica Cerekwica Seydlitz
Chomiąża Księża Geistlich Chomionza
Dobrylewo Gutenwerder Gutenwerder
Dochanowo Dochanowo
Gorzyce Schöneck Schöneck
Jadowniki Bielskie Wartenberg Wartenberg
Jadowniki Rycerskie Jadownik 1939-43 Bismarckswalde
1943-45 Jaden
Januszkowo Januszkowo
1901-19 Januschkowo
Bartelsheim
Jaroszewo Jaroschewo 1939-43 Jarau
1943-45 Garau
Kaczkowo Kaczkowo Dunen
Kaczkówko Kaczkowko
1873-1919 Sommerfeld
Sommerfeld
Kierzkowo Kierschkowo
Murczyn Murczyn
1901-1919 Murtschin
Spindlersfelde
Murczynek Hohenkamp Hohenkamp
Nadborowo Nadborowo
Paryż Paryz
Podgórzyn Podgorschin Brandhöft
Podobowice Podobowitz
1908-19 Podau
1939-43 Podau
1943-45 Potthorst
Redczyce Rettschütz Rettschütz
Rydlewo Rydlewo Riedelhausen
Sarbinowo Sarbinowo Sarbenau
Sielec Sielec
Skarbienice Skarbienice
1908-19 Skarbinitz
Skarben
Słabomierz Slabomierz
Słębowo Slembowo
Sobiejuchy Sobiejuchy
Sulinowo Sulinowo
Ustaszewo Korntal Korntal
Uścikowo Wieneck Wieneck
Wawrzynki Lawrenzhof Lorenzhof
Wenecja Venetia Venetia
Wilczkowo Obersee Obersee
Wójcin Woycin Waldersee
Żnin Wieś Znin Wies

(Die deutschen Bezeichnungen stammen aus der preußischen Zeit, 1815–1919, und aus der Zeit der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg 1939–45.)

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Verweise

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ - STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2007
Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen