A-Turm
A-Turme war in den bewaffneten Organe der DDR die Kurzbezeichnung für Aufklärungsturm. Die Spezialfunkdienste des MfS beispielsweise betrieben stationäre A-Türme vom Typ Fernmeldeturm, die speziell mit funkelektronischer Aufklärungstechnik im Frequenzbereich 30 bis 5.000 MHz, sowie Überwachungs- und Abhörtechnik ausgestattet waren.
Das Gelände rund um A-Türme galt als militärisches Sperrgebiet und war gegen unbefugtes Betreten gekennzeichnet, gesichert und geschützt. Zuwiderhandlungen und bildliche Darstellung waren unter Strafandrohung gestellt.
Nach der Wende wurden die Bauwerke zunächst durch das Bundesministerium für Post und Telekommunikation übernommen. Danach erfolgte die Abwicklung oder Umrüstung und Nutzung als Telekommunikationseinrichtung.
[Bearbeiten] Standorte
Nachfolgende Auflistung stellt eine Auswahl verschiedener Standorte dar.
- Stralsund
- Passee
- Klein Upahl
- Blumenholz
- Gühlen
- Oderberg-Hochsaalen
- Platzfelde
- Fleetmark
- Kammern
- Dolle
- Phöben bei Werder (Havel)
- Trebbin
- Fürstenwalde
- Frohser Berg bei Schönebeck
- Brocken
- Raben
- Ochsenkopf
- Petkus
- Petersberg bei Halle
- Crinitz
- Belgern
- Machern
- Nebra (Unstrut)
- Pettstädt
- Ettersberg
- Großer Inselsberg
- Schneekopf
- Eyba (Saalfelder Höhe)
- Altenburg
- Hohe Reuth (Bocka)
- Erlabrunn bei Zwickau
- Netzschkau
- Auersberg
- Totenstein bei Chemnitz
- Zschopau
- Pennrich bei Dresden
- Frauenstein (Erzgebirge)
- Wilthen
- Ebersbach
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Galerie von A-Türmen der deutschen Post bei bunkernetzwerk.de
- Informationen zu den Aufklärungsstandorten der DDR