Agrarreform
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Der Begriff Agrarreform bezeichnet allgemein Maßnahmen zur Veränderung der Agrarstruktur. Agrarreformen können Änderungen in den Bedingungen des Bodenbesitzes sein (siehe Landreform, auch als Bodenreform bezeichnet) wie Änderungen der Organisation der Bodenbewirtschaftung (Bodenbewirtschaftungsreform) umfassen.
In einem engeren Verständnis werden Richtungsänderungen im Bereich der allgemeinen Agrarpolitik häufig als Agrarreform bezeichnet, wie beispielsweise die Agrarreform der Europäischen Union.
Siehe auch [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
allgemein:
- Theodor Bergmann: Agrarreform, in: Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus, Bd. 1, Argument-Verlag, Hamburg, 1994, Sp. 83-88.
DDR:
- Elke Scherstjanoi: Zur „Sowjetisierung“ in Agrarwissenschaft und Agrarwirtschaft der DDR, in: Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Heft II/2003.
Sozialdemokratische Agrarreformprogramme:
- Andreas Dornheim: Sozialdemokratie und Bauern - agrarpolitische Positionen und Probleme der SPD zwischen 1890 und 1948, in: Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Heft II/2003.