Ahmad ibn Said

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ahmad ibn Said (arabisch ‏أحمد بن سعيد‎, DMG Aḥmad ibn Saʿīd; * Adam bei Nizwa; † 1783 in Rustaq) war Imam Omans (1749–1783).

Ahmad wurde in Adam südlich von Nizwa geboren. Während des Bürgerkriegs zwischen den Thronanwärtern der Yaruba-Dynastie war Ahmad Statthalter von Suhar. Er konnte einen Angriff der Perser abwehren und diese aus dem Land vertreiben (1747). Im Jahr 1749 wurde Ahmad zum Imam der Ibaditen in Oman gewählt und begründete die Said-Dynastie.

Nach der Befriedung des Landes und dem Aufbau einer starken Zentralgewalt konnte Ahmad eine aktive Außenpolitik betreiben. Oman konnte mit seiner Flotte wieder die Golfregion kontrollieren. 1756 unterstützte Ahmad mit der Flotte sogar das von den Persern belagerte Basra im Irak. Oman dehnte seine Macht auch wieder nach Ostafrika aus. Mit Portugal kam es zu einem Abkommen über die Abgrenzung der Interessenssphären in Afrika (1752). Ahmad ibn Said starb 1783 in seiner Residenz Rustaq. Sein Sohn und Nachfolger Said ibn Ahmad (1783–1811) regierte nur kurz, bevor mit Hamad ibn Said (1784–1792) ein Enkel von Ahmad die Herrschaft übernahm.

[Bearbeiten] Abkömmlinge

Ahmad hatte sechs Kinder[1]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Valeri, Marc: Oman: Politics and Society in the Qaboos State, Columbia University Press: New York, 2009, S. 24 f.
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen