Akademie Schloss Solitude

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Haupteingang der Akademie Schloss Solitude

Die Akademie Schloss Solitude ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts, die vor allem jüngere Künstler durch Wohn- und Arbeitsstipendien fördert. Die Stipendiaten wohnen und arbeiten in möblierten Studios, die sich in den Offizien- und Kavaliersgebäuden des Schloss Solitude in Stuttgart befinden. Finanziert wird die Akademie durch Zuwendungen des Landes Baden-Württemberg.

Direktor des Hauses ist seit seiner Gründung der französische Germanist Jean-Baptiste Joly.

Stipendium[Bearbeiten]

Innenansicht mit Architekturinstallation

Seit 1990 vergibt die Akademie Schloss Solitude im Turnus von 24 Monaten Aufenthaltsstipendien von unterschiedlicher Länge (zwischen 3 und 12 Monaten). Bewerben können sich Künstler aller Nationen der folgenden Sparten: Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Design, Literatur, Musik/Klang und Video/Film/Neue Medien. Im Bereich Video/Film/Neue Medien werden ab dem Jahr 2013 zwei Stipendien für Filmemacher (Fiktion oder Dokumentarfilm) in Kooperation mit der MFG Filmförderung Baden-Württemberg vergeben. Des Weiteren können sich Personen aus den Bereichen der Geisteswissenschaften (inkl. Sozialwissenschaften), der exakten Wissenschaften, der Wirtschaftswissenschaften sowie im Bereich Schach für ein Anwesenheitsstipendium im Rahmen des Programms art, science & business bewerben.

Innenansicht eines Wohn- und Arbeitsstudios.

Juroren-Jahrgang 14 (2013/2015)[Bearbeiten]

  • Vorsitzende der Jury: Corinne Diserens (Brüssel, Belgien)
  • Architektur: Eyal Weizman (LondonPrinceton, USA)
  • Bildende Kunst: Raqs: Jeebesh Bagchi, Monica Narula , Shuddhabrata Sengupta (Neu Delhi, Indien)
  • Darstellende Kunst: Bojana Cvejic (Brüssel, Belgien)
  • Design: Saâdane Afif (Paris, Frankreich)
  • Literatur: Maxi Obexer (Berlin, Deutschland)
  • Musik/Klang: Jean-Luc Plouvier, Tom Pauwels (Brüssel, Belgien)
  • Video/Film/Neue Medien: Jean-Pierre Rehm (Marseille, Frankreich)
  • Dokumentarfilm: Böller und Brot (Wiltrud Baier und Sigrun Köhler)(Stuttgart, Deutschland)
  • Computerwissenschaften: Seda Gürses (Lüttich, Belgien)
  • Geisteswissenschaften: Sarat Maharaj (London, Großbritannien)
  • Wirtschaftswissenschaften: Akseli Virtanen (Helsinki, Finnland)
  • Schach: Enrique Irazoqui (Cadaqués, Spanien)

Kuratorium[Bearbeiten]

Bekannte Stipendiaten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]