Akira Miyawaki

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Akira Miyawaki (jap. 宮脇 昭, Miyawaki Akira; * 29. Januar 1928 in Nariwa (heute: Takahashi), Präfektur Okayama) ist ein japanischer Hochschullehrer und Pflanzensoziologe.

Laufbahn[Bearbeiten]

Miyawaki studierte an der Universität Hiroshima Biologie, wo er 1952 den wissenschaftlichen Grad eines Bachelors erwarb. Danach war er bis 1958 wissenschaftlicher Assistent an der Staatlichen Universität Yokohama und arbeitete von 1858 bis 1960 und nochmals von 1963 bis 1964 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Reinhold Tüxen an der damaligen Bundesanstalt für Vegetationskartierung in Stolzenau. 1961 wurde Miyawaki an der Staatlichen Universität Yokohama zum Doctor of Science promoviert.

Nach einer Assistenz-Professur von 1962 bis 1973 leitete er bis 1993 das Institut für Umweltwissenschaften und Umwelttechnologie an der Staatlichen Universität Yokohama und bekleidete von 1985 bis zu seiner Emeritierung 1993 das Amt des Direktors. Seit 1993 ist er Direktor des Japanese Center for International Studies in Ecology (JISE).

Von 1977 bis 1978 hatte Miyawaki eine Gastprofessur an der Universität Saarbrücken inne.

Wirken[Bearbeiten]

Miyawaki ist ein profilierter Vegetationskundler, der die Methoden der Braun-Blanquet-Tüxen-Schule in Japan eingeführt und populär gemacht hat. Wegweisend sind seine Arbeiten und Aktivitäten zur Entwicklung in Japan heimischer Waldgesellschaften nach dem Konzept der „potentiellen natürlichen Vegetation“.

Mitgliedschaften und Ehrungen[Bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Plants and Human (NHK Books)
  • The Last Day for Man (Chikuma Shobo)
  • Testimony by Green Plants (Tokyo Shoseki)
  • Prescription for Restoration of Green Environments (Asahi Shinbun-sha)
  • Chinju-no-mori (Native Forests of Native Trees) (Shincho-sha).

Weblinks[Bearbeiten]