Apparat (Musiker)

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Apparat (2009)

Apparat (eigentlich: Sascha Ring; * 27. Juni 1978 in Quedlinburg[1]) ist ein deutscher Techno- und Electronica-Musiker.

Werdegang[Bearbeiten]

Zunächst spielte er tanzflächenorientierten Techno, begann aber später stimmungsvollere Musik zu spielen. Er selbst war mehr an Sounds als an Beats interessiert. Seine aktuelle Musik ist eher dem Electro, Clicks & Cuts oder IDM zuzuordnen und wird zum Teil von klassischen Instrumenten begleitet.

Ring arbeitete 2003 sowie 2006 mit Ellen Allien auf zwei Alben zusammen und trat unter anderem im Jahr 2004 bei John Peel auf.

1999 wurde er Miteigentümer des Musiklabels Shitkatapult.[2] Später beendete er jedoch die aktive Mitarbeit bei diesem Label, da er sich mehr auf sein musikalisches Schaffen konzentrieren wollte.[3]

Zusammen mit Modeselektor bildet er die Musikgruppe Moderat, die 2009 ihr erstes Album veröffentlichten.

2011 unterzeichnete er einen Vertrag beim britischen Label Mute Artists. Sein im gleichen Jahr veröffentlichtes Album The Devil's Walk stieg auf Platz 54 der deutschen Album Charts ein. 2013 erschien mit Krieg Und Frieden ein Soundtrack zu Sebastian Hartmanns gleichnamiger Theaterinszenierung des Tolstoi-Romans für die Ruhrfestspiele in Recklinghausen 2012.

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[4]
The Devil's Walk
  DE 54 10.10.2011 (1 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Alben[Bearbeiten]

Singles und EPs[Bearbeiten]

  • 2001: Algorythm
  • 2002: Tttrial and Eror (EP)
  • 2003: Koax
  • 2004: Can't Computerize It
  • 2004: Duplex (Remixes)
  • 2005: Shapemodes (EP)
  • 2005: Silizium (EP)
  • 2006: Berlin, Montreal, Tel Aviv (Live-Hits)
  • 2007: Holdon
  • 2008: Arcadia Rmxs
  • 2010: Sayulita (DJ-Kicks) (!K7)

Compilations[Bearbeiten]

  • 2008: Things To Be Frickled
  • 2010: Apparat DJ-Kicks

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Apparat – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Frickler rocks bei taz.de, abgerufen am 6. Februar 2013
  2. Apparat, Shitkatapult bei shitkatapult.com, abgerufen am 15. Januar 2010.
  3. Shitkatapult Label Info bei shitkatapult.com, abgerufen am 15. Januar 2010.
  4. Chartquellen: DE