Bad Lieutenant (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Bad Lieutenant
Originaltitel Bad Lieutenant
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1992
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Abel Ferrara
Drehbuch Zoe Lund,
Abel Ferrara
Produktion Edward R. Pressman
Musik Joe Delia
Kamera Ken Kelsch
Schnitt Anthony Redman
Besetzung

Bad Lieutenant ist ein US-amerikanischer Kinofilm von Abel Ferrara aus dem Jahr 1992 über einen drogen- und wettsüchtigen New Yorker Polizisten.

Handlung[Bearbeiten]

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Harvey Keitel spielt den als Bad Lieutenant bezeichneten Polizisten am Rande des psychischen Zusammenbruchs inmitten der schäbigsten Gegend New Yorks.

Als Drogen- und Wettsüchtiger, der mit seinen Wettschulden bei der Mafia in der Kreide steht und seine Obsessionen bis zum Exzess auslebt, sieht er seine letzte Chance darin, den Fall einer vergewaltigten Nonne aufzulösen und die immens hohe Belohnung von 50.000 Dollar zu kassieren, die die katholische Kirche auf die Ergreifung der Täter ausgesetzt hat, um seine Schulden bei der Mafia einzulösen.

Kritiken[Bearbeiten]

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, Bad Lieutenant sei ein Film, der von der Kraft eines Darstellers leben könne. Als eine Charakterstudie sei er jedoch „uninspiriert“. Der Regisseur sei „definitiv“ kein Martin Scorsese.[1]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei „unerbittlich hart in der Charakterstudie eines Menschen im existentiellen Chaos, der in ungewohnter Weise eine extreme Spannung zwischen dem Blick in die Abgründe des Häßlichen und Gemeinen und der Reinheit des Spirituellen auszuhalten versucht“. Der Regisseur mute „dem Zuschauer eine Erfahrung zu, die nicht so schnell abzuschütteln“ sei: „Der Film ist bei aller Härte eine im Kino ungewöhnliche Behandlung der Frage nach der Erlösungsbedürftigkeit des Menschen“.[2]

Die Filmzeitschrift Cinema schrieb im Fazit: „Moraldrama, gleichzeitig krank und streng[3]

Critic.de meinte: „Bad Lieutenant mutet durch seine teils brachial direkten Einstellungen und das exploitative Spiel bisweilen recht verstörend an. Aus diesem Authentizitätsanspruch bezieht der Film aber gleichermaßen seine Kraft, wodurch Ferrara mehr als einen Thriller geschaffen hat - eine schmerzlich quälende Arbeit, die sich komplex mit Degradierung und einem Ringen um spirituelle Erlösung befasst.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Harvey Keitel gewann im Jahr 1993 den Independent Spirit Award, für den außerdem Abel Ferrara und die Filmproduzenten nominiert wurden. Harvey Keitel gewann 1993 den International Fantasy Film Award des Festivals Fantasporto; Abel Ferrara wurde für den gleichen Preis nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kritik von James Berardinelli, abgerufen am 14. August 2007
  2. Bad Lieutenant im Lexikon des Internationalen Films, abgerufen am 14. August 2007
  3. Cinema.de: Filmkritik
  4. Critic.de: Kurzkritik auf Critic.de
  5. Filming locations für Bad Lieutenant, abgerufen am 14. August 2007
  6. Box office / business für Bad Lieutenant, abgerufen am 14. August 2007