Baraka (Film)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Originaltitel: Baraka
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1992
Länge (PAL-DVD): 96 Minuten
Stab
Regie: Ron Fricke
Drehbuch: Constantine Nicholas,
Genevieve Nicholas
Produktion: Mark Magidson,
Alton Walpole
Musik: Michael Stearns,
Dead Can Dance
Kamera: Ron Fricke
Schnitt: David Aubrey, Ron Fricke, Mark Magidson

Baraka ist ein experimenteller Dokumentarfilm aus dem Jahr 1992 von Ron Fricke. Das Wort "Baraka" im Titel weist auf Segenskraft hin.

Fricke hatte zuvor als Kameramann bei Koyaanisqatsi, zu dem Parallelen bestehen, mitgewirkt. Baraka befasst sich ebenfalls mit der Darstellung von Landschaften, religiösen Stätten und Zeremonien sowie pulsierenden Städten, die im Zeitraffer aufgenommen wurden, um den Verlauf der alltäglichen Menschenströme sichtbar zu machen. Der Film weist auch einige Kamerafahrten auf, zum Beispiel durch die ehemaligen Konzentrationslager in Auschwitz (Polen) und Tuol Sleng (Kambodscha). Zusätzlich zu Vergleichen zwischen natürlichen und technischen Phänomenen wie in Koyaanisqatsi sucht Baraka nach einer universell-kulturellen Perspektive. So erscheinen etwa die Tätowierungen auf dem Rücken eines Japaners ebenso wie die Körperbemalung der australischen Aborigines.

Der Film wurde im Format 70 mm Todd-AO in folgenden 24 Ländern gedreht: Ägypten, Argentinien, Australien, Brasilien, China, Ecuador, Frankreich, Hongkong, Indien, Indonesien, Iran, Israel, Japan, Kambodscha, Kenia, Kuwait, Nepal, Polen, Saudi-Arabien, Tansania, Thailand, Türkei, USA und Vatikanstadt. Es gibt weder Dialog noch eine Erzählstimme.

Die Filmmusik von Michael Stearns und der australischen Band Dead Can Dance unterscheidet sich erkennbar von jener minimalistischen von Philip Glass in Koyaanisqatsi. Ein weiterer Teil der Musik wurde durch die Rockgruppe Brother beigesteuert. Momentan bereitet Ron Fricke mit Samsara einen Fortsetzungsfilm zu Baraka vor.

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge