Billy Harper

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Billy Harper (2007)

Billy Harper (* 17. Januar 1943 in Houston, Texas) ist ein US-amerikanischer Jazz-Saxophonist, Bandleader und Musikpädagoge.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Harpers Kindheit war geprägt durch das Leben in der African Methodist Episcopal Church und ihrer Musik. Im Alter von vierzehn Jahren gründete er als Schüler der Evan E. Worthing High School sein erstes Jazzquintett. Er studierte 1961-65 Jazz an der North Texas State University und ging nach dem Abschluss 1966 nach New York City. Dort erregte er bald die Aufmerksamkeit von Jazzgrößen wie Max Roach, Thad Jones, Mel Lewis und Lee Morgan. Gil Evans engagierte ihn 1967 für seine Bigband, in der er u. a. an Evans’ Album Svengali mitwirkte; Art Blakey gewann ihn als Mitglied der von ihm geleiteten Jazz Messengers.

Mit diesen Bands und seinem eigenen Quintett mit Tenorsaxophon, Trompete und Rhythmusgruppe, mit dem er Musik in der Tradition von John Coltrane spielte, reiste er durch die Vereinigten Staaten, Europa, Japan und Afrika. Den großen internationalen Durchbruch brachte 1976 das Album Black Saint, es wurde von der Modern Jazz League of Tokyo als Jazz Record of the Year - Voice Grand Prix ausgezeichnet.

Harper tritt weiterhin international auf: auf dem Jazz Jamboree in Warschau lernte ihn der junge polnische Trompeter Piotr Wojtasik kennen, der später Mitglied seiner Band wurde. 2000 gab er ein Konzert in Gewandhaus in Leipzig. Daneben unterrichtet Harper an mehreren High Schools Improvisation und lehrt am Livingston College und der Rutgers University. Seit 2007 arbeitet er mit der All-Star-Formation The Cookers.

Diskografische Hinweise[Bearbeiten]

Lexikalische Einträge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]