Bistum Skopje

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Bistum Skopje
Karte Bistum Skopje
Basisdaten
Staat Mazedonien
Metropolitanbistum Erzbistum Vrhbosna
Diözesanbischof Kiro Stojanov
Generalvikar Antun Cirimotić
Fläche 30.000 km²
Pfarreien 2 (31.12.2011 / AP2013)
Einwohner 2.350.000 (31.12.2011 / AP2013)
Katholiken 3.649 (31.12.2011 / AP2013)
Anteil 0,2 %
Diözesanpriester 2 (31.12.2011 / AP2013)
Ordenspriester 2 (31.12.2011 / AP2013)
Katholiken je Priester 912
Ordensbrüder 2 (31.12.2011 / AP2013)
Ordensschwestern 13 (31.12.2011 / AP2013)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Albanisch
Mazedonisch
Kathedrale Herz Jesu

Das Bistum Skopje (lat.: Dioecesis Scopiensis) ist eine in Mazedonien gelegene Diözese der römisch-katholischen Kirche mit Sitz in Skopje.

Herz-Jesu-Kathedrale Skopje

Es wurde am 25. Mai 2000 durch Papst Johannes Paul II. errichtet. Es ist der bosnischen Erzdiözese Vrhbosna (Sarajevo) als Suffraganbistum unterstellt.

Das Gebiet der Diözese Skopje deckt sich mit dem Staatsgebiet der Republik Mazedonien. Nach Angaben von Radio Vatikan gibt es in Mazedonien derzeit (2005) 20.000 Katholiken, etwa die Hälfte gehört dem byzantinischen Ritus an.

Mit Kiro Stojanov, wurde im Juli 2005 erstmals ein slawischer Mazedonier zum Bischof von Skopje ernannt. Er bekleidet gleichzeitig das Amt des Apostolischen Exarchen für Mazedonien (für die Katholiken des byzantinischen Ritus).

Für die Seelsorge stehen nur einige wenige Priester zur Verfügung. Daneben gibt es drei bis vier Dutzend katholische Ordensschwestern in Mazedonien. Kanonisch errichtete Pfarreien gibt es nur in Skopje bei der Kathedrale Herz Jesu (mit Filialen in Tetovo, Veles, Štip, Prilep, Gostivar) und in Bitola (mit einer Filiale in Ohrid).

Historische Entwicklung[Bearbeiten]

Bereits im 4. Jahrhundert wurde der Bischofssitz Dardania errichtet und zum Erzbistum erhoben, 1656 in Erzbistum Skopje umbenannt war es Sitz eines Metropoliten.

Mehr auf dem Papier als in der Realität bestand das katholische Erzbistum Skopje, das weite Teile des westlichen Balkans umfasste. Der Heilige Stuhl ernannte nur manchmal Bischöfe für Skopje, dazwischen gab es immer wieder lange Sedisvakanzen. Dazu kam, dass viele Bischöfe gar nicht in Mazedonien residierten. Erst an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert konnte die Lage des Missionssprengels halbwegs stabilisiert werden. Mit päpstlichen Dekret Pius XI. vom 29. Oktober 1924 wurde das Erzbistum Skopje in eine einfache Diözese umgewandelt, der Titel ging an Belgrad. Am 2. Oktober 1969 vereinigte Papst Paul VI. das Bistum Skopje mit der historischen, und späteren Titularbistum Prisriana zum Bistum Skopje-Prizren. Der Bischofssitz des serbischen Bischofs war Skopje. Der albanische Weihbischof saß in Prizren (Kosovo), dort lebten mehr als neunzig Prozent der 50.000 Katholiken des Bistums[1]. Die erneute Trennung erfolgte 2000 wegen der im Ergebnis der Jugoslawienkriege neu gezogenen politischen Grenzen; für das Kosovo gibt es nun die Apostolische Administratur Prizren.

Selige[Bearbeiten]

Die am 19. Oktober 2003 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochene Mutter Teresa "der Engel von Kalkutta", wurde am 26. August 1910 als Anjezë (Agnes) Gonxha Bojaxhiu in Skopje geboren. Sie starb am 5. September 1997 in Kalkutta, (Indien). Ihr Gedächtnis wird am 5. September gefeiert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Prof. Dr. Rudolf Grulich, Mazedoniens christliches Herz schlägt in Skopje Beitrag f. KIRCHE IN NOT, 2007