Bne Akiwa

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Logo der Bne Akiwa

Bne Akiwa (hebräisch: בני עקיבא (Kinder Akiwas)) ist ein religiös-zionistischer jüdischer Jugendverband. Mit über 125.000 Mitgliedern in mehr als 30 Ländern ist er die größte derartige Jugendorganisation der Welt. Er wurde am 28. Mai 1929[1] in Jerusalem gegründet und basiert auch heute noch auf dem gleichen Wahlspruch: „Tora we'Awoda“ (sinngemäß: Religion und Arbeit).

Nach dem Holocaust war ein enormer Zuwachs an Mitgliedern zu verzeichnen mit dem Ziel einen jüdischen Staat Israel zu gründen, zu bewirtschaften und zu bewohnen. Später begann auch der Ausbau zu einer Organisation mit internationalen Beziehungen.

Ideologie[Bearbeiten]

Bnei Akiva glaubt, dass es ein Gebot des Judentums sei nach Israel auswandern. Der Name bezieht sich direkt auf die Geschichte von Rabbi Akiva. Nach Aussagen des Talmud war Akiba ben Josef Schafhirte, begann erst mit 40 Jahren das Studium der Tora und wurde nach 13 Jahren Studium Rabbiner. Die Legende erzählt, dass Akiba wie Mose 120 Jahre alt wurde, was seine Bedeutung unterstreicht. Bnei Akiva zielt darauf ab, jüdische Jugendliche mit Werten von Tora Va'Avodah (Tora und Arbeit) zu erziehen. Bnei Akiva Slogan ist „Am Jisrael b'Eretz Yisrael al pi Torat Jisrael.“ („Die jüdische Nation Israel leben in dem Land Israel nach der Tora Israels“).

Bne Akiwa in der Schweiz[Bearbeiten]

Im Jahre 1936 wurde der „Bne Akiwa Schweiz” gegründet, welchen es heute in Zürich und Basel gibt. In Genf gab es früher auch einen Snif („Filiale“), dieser wurde jedoch von der Dachorganisation in Israel mangels genügend Mitgliedern geschlossen. Momentan zählt Bne Akiwa Schweiz rund 140 aktive Mitglieder. Seit Sommer 2011 sind Doron und Naomi Schächter als Schlichim tätig. In der Schweiz organisiert Bne Akiwa jedes Jahr zwei Lager, eines im Sommer und eines im Winter. Alle zwei Jahre gibt es auch ein Wanderlager („Sayarim“), für die beiden ältesten Kwutzot (Gruppen) auch aus anderen Ländern Europas. Im Jahr darauf findet dann eine vierwöchige Israelreise statt, welche den „Chanichim“ (Teilnehmenden) den Gedanken von Tora we`Awoda näher bringen soll, sowie die Möglichkeit bietet, das Land genau kennenzulernen.

Bnei Akiva in Österreich[Bearbeiten]

Im Jahre 1949 wurde der Grundstein für eine österreichische Vertretung gelegt.

Situation in Deutschland[Bearbeiten]

In Deutschland werden gemeinsame Programme mit örtlichen Gemeinden organisiert.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bne Akiwa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mordecai Naor: Eretz Israel: das 20. Jahrhundert, Könemann, Köln, 1998, ISBN 3-89508-594-4, S. 154