Bonaparte (Band)

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Tobias Jundt
Tobias Jundt
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
My Horse Likes You
  DE 93 18.06.2010 (1 Wo.)
  CH 62 20.06.2010 (1 Wo.)
Sorry, We're Open
  DE 30 31.08.2012 (1 Wo.)
  CH 30 02.09.2012 (2 Wo.)
Bonaparte
  DE 68 13.06.2014 (… Wo.)
  CH 59 08.06.2014 (… Wo.)
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Bonaparte ist eine Berliner Rockband um den Schweizer Tobias Jundt. Ihre Musikrichtung wird oft als „Visual Trash Punk“ bezeichnet. Die Band wurde 2006 in Barcelona gegründet.[2]

Klang[Bearbeiten]

Der Sound der Band zeichnet sich durch einfache, dem Punk angelehnten Harmonien aus. Besonders an Bonaparte ist der sehr raue und rustikale Sound. Er klingt teilweise nach primitiven Aufnahmetechniken („Wohnzimmerakustik“, auch Low Fidelity oder lo-fi genannt), und zwar vermutlich durchaus gewollt. Gleichzeitig ist der Sound von Bonaparte (vor allem auf der zweiten Platte) stark von digitaler Musik beeinflusst, sodass durch diese musikalische Kombination ein komplexer Klang entsteht.

Texte[Bearbeiten]

Bonaparte (2010)

Bereits wenige Zeilen des Albums Too Much vermögen die Zielsetzung Bonapartes zu verraten: „You know Tolstoi / I know Playboy […] / You Know Too Much Too Much“. Die Berliner Zeitung bezeichnet die Band daher als „analoge Bohème“ und stellt fest, dass der Sinn des Lebens in der Welt von Bonaparte nicht aus Erkenntnisgewinn besteht, sondern auf Luststeigerung abzielt.[3] Tobias Jundt, der Kopf der Band, widerspricht dieser Aussage jedoch. Er setze sich dafür ein, dass beides existieren darf und muss.[4]

Bühnenpräsenz[Bearbeiten]

Die Band zeichnet sich durch eine expressive Bühnenperformance aus, für die sie von der Kritik gefeiert wird: Der Berliner tip berichtete: „da, wo sie waren, stand hinterher eine verschwitzte und weich gerockte Menge mit Zeilen im Ohr“.[5] Der Tagesspiegel bezeichnet sie als „Vielvölkerstaat, regiert vom Partykaiser“, die einen Trash-Zirkus entfesselt.[6] Jundt tritt hierbei mal alleine, meist aber in größerer Besetzung auf, wobei diese auch wechselt. Zum Kreis von Bonaparte gehören heute etwa 20 Künstler. Wie bereits in den Songtexten, geht es Bonaparte auch bei der Bühnenperformance um Grenzüberschreitung. Strippende Menschen im Tierkostüm machen das Konzert zu einer grotesken Show, deren Erotik mal fasziniert, mal abschreckt. Auch Tiere treten, in Form verkleideter Akteure, immer wieder in den Shows auf.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Bonaparte (2010)

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Bonaparte (2010)

Singles[Bearbeiten]

  • 2010: Fly a Plane Into Me
  • 2010: Computer In Love
  • 2012: Louie Louie (Als Gratis Download)
  • 2012: Quarantine
  • 2014: Into the Wild

DVD[Bearbeiten]

  • 2011: 0110111-Quantum Physics & A Horseshoe

Kompilationbeiträge[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartquellen: Deutschland - Schweiz
  2. Bonaparte: Biografie. In: laut.de.
  3. Analoge Bohème. In: Berliner Zeitung, 8. Oktober 2008
  4. Die analoge Bohème. motor.de
  5. Berliner Bands mit Potenzial: Bonaparte. In: tip Berlin.
  6. Bonaparte: Blut, Schweiß und Würstchen. Tagesspiegel.de
  7. „RadioAward für neue Musik“ geht an Bonaparte. Sputnik.de

Weblinks[Bearbeiten]