Breaking Benjamin

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Breaking Benjamin (17. November 2007) Von links nach rechts: Mark Klepaski, Benjamin Burnley und Aaron Fink (Nicht abgebildet: Chad Szeliga)
Breaking Benjamin (17. November 2007)

Von links nach rechts: Mark Klepaski, Benjamin Burnley und Aaron Fink (Nicht abgebildet: Chad Szeliga)

Allgemeine Informationen
Genre(s) Alternative Rock, Post Grunge, Alternative Metal
Gründung 1998
Website http://www.shallowbay.com/
Aktuelle Besetzung
Benjamin Burnley
Gitarre
Aaron Fink
Mark James Klepaski
Chad Szeliga (seit 2004)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Jeremy Hummel (1998-2004)

Breaking Benjamin ist eine US-amerikanische Post-Grunge-Band aus Wilkes-Barre (Pennsylvania). Die Gruppe schaffte mit ihrem ersten Album den Durchbruch in den USA. Mit Erscheinen des zweiten Albums wurden Breaking Benjamin auch in Europa und Asien bekannt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Breaking Benjamin wurde Anfang 1998 von dem Sänger Benjamin Burnley und dem Schlagzeuger Jeremy Hummel gegründet.[1] Die Band wurde in Pennsylvania schnell bekannt sowie umorganisiert und nannte sich Plan 9. Nach vielen weiteren Veränderungen hießen sie Ende 2000 wieder Breaking Benjamin. Außerdem verließen Aaron Fink und Mark James Klepaski die Alternative-Metal-Band Lifer, die gerade mit Universal einen Plattenvertrag abgeschlossen hatte, und schlossen sich der Gruppe an.[1] Die Band schloss 2001 einen Vertrag mit Hollywood Records ab,[1] einem Label der Disney Music Group und veröffentlichte am 27. August 2002 ihr erstes Album Saturate[1], das bis auf Platz 136 in den Billboard Top 200 stieg. Für die erste Single-Auskopplung Polyamorous wurden zwei verschiedene Musikvideos gedreht. Eines mit der Band und ein anderes mit Szenen aus dem Videospiel Run Like Hell. Außerdem wurden aus dem Album als zweite bzw. dritte Single Medicate und Skin veröffentlicht.

Das zweite Album We Are Not Alone erschien am 29. Juni 2004. Es enthält die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste Single der Band − So Cold. Sie verbrachte 37 Wochen in den Top 20 der Billboard Charts Zusätzlich wurden Sooner or Later und eine erneut aufgenommene Version von Rain als Singles ausgekoppelt. Im September 2004 verließ Jeremy Hummel, einer der Gründer, wegen Konflikten, die Band. Am 28. September 2004, wurde Breaking Benjamin von Hummel verklagt, weil er „keinen Cent“ für die von ihm geschriebenen Lieder bekommen hätte. Als Entschädigung beanspruchte Hummel rund acht Millionen Dollar.[1] Das Gericht lehnte dies jedoch ab und die Band gab den neuen Schlagzeuger bekannt − Chad Szeliga. Ende 2004 veröffentlichte die Band die So Cold EP, die einige Live-Aufnahmen und eine Studioaufnahme des Songs Blow Me Away enthielt, der in dem Videospiel Halo 2 verwendet wurde.

Das dritte Album, Phobia, erreichte auf Anhieb den zweiten Platz der Billboard-Charts. Die erste Single des Albums, The Diary of Jane, erreichte Platz 2 der Mainstream Rock Charts. Benjamin Burnley bezeichnete das ganze Album als für ihn „sehr persönlich“. Ende 2006 tourte die Band zum vierten Mal durch die USA, diesmal zusammen mit der Band Godsmack. Drei der Auftritte mussten jedoch wegen einer Erkrankung von Schlagzeuger Chad Szeliga abgesagt werden. Die Tournee wurde mit Auftritten mit den Bands Three Days Grace und Nickelback beendet.[1]

2007 wurde die Live-DVD, The Homecoming, aufgenommen am 4. März 2007 in der Stabler Arena der Stadt Bethlehem (Pennsylavania), veröffentlicht.

Das vierte Studioalbum, Dear Agony, das erneut von David Bendeth produziert wurde, erschien am 29. September 2009. Die erste Single daraus, I Will Not Bow, wurde am 17. August für Radiosender freigegeben und ist seit dem 1. September 2009 bei iTunes verfügbar.[2] Das Musikvideo wurde am 21. August veröffentlicht. Außerdem ist das Lied I Will Not Bow Soundtrack des Films Surrogates.[3]

Mittlerweile haben sich Aaron Fink und Mark Klepaski ihrer früheren Band Lifer zugewandt und sind bereits offiziell aus der Band ausgeschieden. Grund waren Streitigkeiten das neue Album Shallow Bay: The Best of Breaking Benjamin betreffend. Auch Chad Szeliga ist mit OurAfter außerhalb der Band beschäftigt, weswegen in der Vergangenheit öfters über eine mögliche Trennung der Band spekuliert wurde.[4]

[Bearbeiten] Diskografie

[Bearbeiten] Alben

Jahr Album USA[5]
2002 Saturate 136
2004 We Are Not Alone 20
2006 Phobia 2
2009 Dear Agony 4
2011 Shallow Bay: The Best of Breaking Benjamin 22

[Bearbeiten] EPs

  • 2001: Breaking Benjamin EP
  • 2004: Live EP
  • 2004: So Cold EP

[Bearbeiten] Singles

Jahr Titel Album USA[5]
2002 Polyamorous Saturate
2003 Skin
Medicate
2004 So Cold We Are Not Alone 76
2005 Sooner or Later 99
Rain
2006 The Diary of Jane Phobia 50
Until the End
2007 Breath 84
2009 I Will Not Bow Dear Agony 40
2010 Give Me a Sign 97

[Bearbeiten] Videos

  • 2002: Polyamorous
  • 2004: So Cold
  • 2005: Sooner or Later
  • 2006: The Diary of Jane
  • 2007: Breath
  • 2009: I Will Not Bow
  • 2010: Give Me a Sign

[Bearbeiten] Soundtrack

Symbol von Breaking Benjamin

[Bearbeiten] Trivia

  • Das Symbol von Breaking Benjamin ist keltischen Ursprunges und besteht aus vier ineinander geketteten „B“s.
  • Der Bandname soll entstanden sein, als Benjamin Burnley bei einer Livesession das Mikrofon zerstört hat, und dessen Besitzer sich ironisch für das Zerbrechen (engl. „breaking“) des Mikros bedankt hat.[1]
  • Obwohl Breaking Benjamin eine wachsende europäische Fangemeinde verzeichnet, werden sie aufgrund der Flugangst Benjamin Burleys nicht in Europa auftreten können.[6]
  • Die Band steuerte 2010 bei der WWE-Großveranstaltung "Bragging Rights" den offiziellen Theme-Song "Hopeless" bei.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b c d e f g Biografie der Band auf MTV.de, aufgerufen am 12. August 2009.
  2. Blog der Band bei myspace
  3. News auf der offiziellen Website
  4. [1]
  5. a b US-Charthistorie (Billboard)
  6. [2]

[Bearbeiten] Weblinks

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