Brookings Institution

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Brookings Institution

Die Brookings Institution ist eine Denkfabrik in den Vereinigten Staaten mit Sitz in Washington, D.C.. Sie beschreibt sich als „unabhängige Organisation für Forschung, Bildung und Publikation mit Fokus auf öffentliche Politik in den Gebieten Wirtschaft, Auslandspolitik und Staatsführung“. Sie wurde bereits 1916 vom Philanthropen Robert Somers Brookings (1850–1932) gegründet. Leiter ist Strobe Talbott.[1]

In einem Memorandum an den US-Präsidenten Richard Nixon schrieb der Präsidentenberater Patrick Buchanan am 3. März 1970 datierten über die „institutionalisierte Macht der Linken, die in Stiftungen gebündelt ist, die der Demokratischen Partei nahestehen“. Hierdurch rückte die Brookings Institution in den Fokus der Regierung. Durch die Aussage des Beraters des Weißen Hauses Tom Charles Huston, es gebe bei Brookings Institution in einem Safe eine Akte darüber, wie Nixons Präsidenten-Vorgänger Lyndon B. Johnson 1968 den US-Bombenstopp für Vietnam genau gehandhabt hatte, wurden im Juni 1971 Nixons Stabschef „Bob“ Haldeman zusammen mit dem nationalen Sicherheitsberater Henry Kissinger aufgefordert, dort mit dem Ziel einzudringen, die Akte zu beschlagnahmen, um eine angeblich lückenlose Dokumentation über Johnsons Handlungen sicher zu stellen. Allerdings wurde trotz mehrfachen Nachhaken durch Nixon dieses Vorhaben nicht in die Tat umgesetzt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Beleg auf der Seite von Brookings, abgerufen am 5. März 2013