General

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Dieser Artikel erläutert den militärischen Dienstgrad. Andere Bedeutungen stehen unter General (Begriffsklärung).
Bundeswehr Kreuz Black.svg
General
(Bundeswehr)
D Bw Arb Gen OF6-9 v1.pdf HD H 64 General.svg LD B 64 General.svg

Dienstgradabzeichen am Dienstanzug

Dienstgradgruppe Generalität
NATO-Rangcode OF-9
Dienstgrad Heer/Luftwaffe General
Dienstgrad Marine Admiral
Abkürzung (in Listen) Gen
Besoldungsgruppe B10 nach BBesO

General, Plural Generale oder Generäle (beide Formen sind korrekt, in Österreich ausschließlich Generäle), bezeichnet einerseits in Heer und Luftwaffe den Vier-Sterne-General als in den meisten Staaten höchstmöglichen Spitzendienstgrad in Friedenszeiten, kann aber andererseits auch als Sammelbegriff für die höchste Dienstgradgruppe, die Generalität der Streitkräfte, verwendet werden.

In einigen Ländern wird auch der über dem Viersternegeneral stehende Rang eines Marschalls, Feldmarschalls, Generalfeldmarschall oder General of the Army verliehen.

Der historisch ebenfalls verwendete Rang Generalissimus, gewissermaßen der General der Generalität, wird heute nicht mehr verliehen.

Rangabzeichen[Bearbeiten]

Abgebildet sind die Rangabzeichen, Dienstgradabzeichen oder Rangschlaufen des jeweiligen Generalsrangs, die zumeist als Schulterklappe, aber auch als Kragenpatte, getragen werden.

Bei den meisten Armeen wird der Dienstgrad auf den Schulterstücken durch goldene oder, im Fall des Österreichischen Bundesheeres und der US-Streitkräfte, silberne Sterne und in der Schweiz durch Edelweiss angezeigt. In den meisten NATO-Staaten trägt der General vier Sterne (daher inoffiziell auch oft als „Viersternegeneral“ bezeichnet). Nachgeordnet sind in Deutschland die Dienstgrade:

Geschichte[Bearbeiten]

Der Begriff[1] stammt aus der kirchenlateinischen Sprache, und bezeichnete anfangs das Oberhaupt einer (katholischen) Ordensgemeinschaft. Im Mittelhochdeutschen wurde aus generālis abbās „allgemeiner Abt”, das bereits im Lateinischen oft verkürzt als generalis vorkommt, dann general. So ist der generalis wörtlich gesehen der allgemeine und damit höhere Vorsteher als der sog. specialis (spezielle), der kleineren Gruppen vorstand. Im 13. bzw. 14. Jahrhundert wird der Begriff dann unter französischem Einfluss capitaine général als Truppenkommandeur in das Heerwesen übernommen. Es bezeichnet im Militär also ursprünglich den Befehlshaber einer größeren Truppenformation. Später wurde General meist Teil der Bezeichnung für hohe Dienstgrade und Dienststellungen.

Seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, besonders aber mit der Herausbildung einer festen militärischen Rangordnung nach dem Dreißigjährigen Krieg fand die Bezeichnung General in den Streitkräften der deutschen Staaten Einzug. Zunächst wurden sie in Verbindung gebracht, wie Generalhauptmann, Generalwachtmeister und andere. Später hieß der Befehlshaber größerer allgemeiner Truppenformationen oder bestimmter Waffengattungen General (General über das Fußvolk, General über die Reiterei, General über die Artillerie). Seit dem 17. Jahrhundert gab es beispielsweise in Preußen den General der Infanterie und seit 1743 den General der Artillerie, die später, ähnlich der Dienstgradgruppe der Hauptleute, unter dem Begriff General (mit dem Zusatz der Waffengattung) zusammengefasst werden konnten.

Historische Generalsdienstgrade im HRR[Bearbeiten]

Im kaiserlichen Heer des 16./17. Jahrhunderts galten folgende Ränge (in absteigender Folge):

Vom Reichstag eingesetzt wurden Reichsgeneralfeldmarschall (RGFM), Reichsfeldzeugmeister (RFZM) und Reichsgeneralfeldmarschalleutnant (RGFML).

Daneben waren weitere Ränge in unterschiedlichen Territorien gebräuchlich:

Deutschland[Bearbeiten]

Unabhängig von der Waffengattung traten nach Bildung der Armeekorps Generale an deren Spitze. So bildeten sich in den deutschen Staaten vorwiegend im 18. Jahrhundert folgende Generalsdienstgradbezeichnungen heraus, die auch in den Streitkräften des Kaiserreichs, der Weimarer Republik und der Wehrmacht bis 1945 gebräuchlich waren:

  • Generalmajor: Generalsschulterstück ohne Stern
  • Generalleutnant: ein Stern
  • Kommandierender General: zwei Sterne
zum Beispiel General der Infanterie oder General der Kavallerie

Dienstgrade Heer bis 1945[Bearbeiten]

Dienstgrade Luftwaffe bis 1945[Bearbeiten]

Generalmajor Generalleutnant General der Flieger Generaloberst Generalfeldmarschall Reichsmarschall
Epauletten
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Luftwaffe epaulette Generaloberst.svg
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Kragenspiegel
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Luftwaffe collar tabs Generalleutnant 3D.svg
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Luftwaffe collar tabs Generalfeldmarschall 3D.svg
Luftwaffe collar tabs Reichsmarschall 3D.svg
Fliegerbluse
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Luftwaffe paraman Generalleutnant 3D.svg
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Daneben wurden zahlreiche Wortverbindungen mit dem Begriff General gebildet, unter anderem Generalquartiermeister, Generalarzt und Generalinspekteur.

Siehe auch

Dienstgrade des Deutschen Heeres (Deutsches Kaiserreich)
Wehrmacht, Dienstgrade der Generale
NS-Ranggefüge

Ordnungspolizei bis 1945[Bearbeiten]

Generalmajor der Polizei (14), Generalleutnant der Polizei (15), General der Polizei (16), Generaloberst der Polizei bzw. SS-Oberst-Gruppenführer (17); Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei (18)

Die Generalsränge der Ordnungspolizei entsprachen denen der Wehrmacht, es wurde der Zusatz „der Polizei“ getragen.

Auch bei der Feuerschutzpolizei und der Schutzpolizei des Reiches gab es Generalsränge.

Chef der Deutschen Polizei war eine Dienststellung innerhalb des Reichsministerium des Inneren.

Schutzstaffel (SS)[Bearbeiten]

→ Siehe auch: Dienstgradinsignien Oberführer, Standartenführer und Generale der SS

Für die Waffen-SS wurde der SS-Rang ab Brigadeführer mit dem militärischen Dienstgrad und dem Zusatz „der Waffen-SS“ kombiniert:

Nationale Volksarmee der DDR[Bearbeiten]

Hauptartikel: Dienstgradabzeichen der NVA

In der Nationalen Volksarmee (NVA) wurde der Dienstgrad des General mit dem Zusatz der Waffengattung aufgegeben, stattdessen kam der Armeegeneral nach sowjetischem Vorbild hinzu und war seitdem der äquivalente Dienstgrad zum heutigen General. Mit Beschluss des Staatsrates vom 25. März 1982 wurde zudem der Dienstgrad des Marschalls der DDR geschaffen. Der Dienstgrad des Armeegenerals blieb dem Minister für Nationale Verteidigung vorbehalten. Die einzigen Armeegenerale in der NVA waren in dieser Funktion Willi Stoph, Heinz Hoffmann und Heinz Keßler. Außerhalb der Armee trugen Erich Mielke (Minister für Staatssicherheit) und Friedrich Dickel (Minister des Inneren und Chef der Deutschen Volkspolizei) diesen Dienstgrad. Theodor Hoffmann wurde bei seiner Ernennung zum Minister für Nationale Verteidigung zum Admiral befördert, dem Äquivalent zum Generaloberst.

Die Dienstgrade in der DVP und im MfS waren denen der NVA angepasst. So galt auch hier die Reihenfolge Generalmajor, Generalleutnant, Generaloberst, Armeegeneral. Der höchste erreichbare Rang für Offiziere der Zivilverteidigung der DDR war Generaloberst.

Rangabzeichen Armeegeneral (OF-9) und Flottenadmiral (OF-9)

Bundeswehr[Bearbeiten]

Mit der Aufstellung der Bundeswehr wurde die frühere deutsche Dienstgradreihenfolge aus politischen Gründen zugunsten der Vereinheitlichung dem NATO-Rahmen angepasst. General ist seitdem die Bezeichnung für den höchsten Generalsrang und eine Sammelbezeichnung für alle Generalsränge.

Rangabzeichen General Heer/ Luftwaffe und Admiral Deutsche Marine[Bearbeiten]

Dienstgrad Abkürzung Listenabkürzung
Brigadegeneral, Generalarzt, Generalapotheker (1 Stern) BrigGen, GenArzt, GenAp BG, GA, GAP
Generalmajor, Generalstabsarzt(2 Sterne) GenMaj, GenStArzt GM, GSA
Generalleutnant, Generaloberstabsarzt (3 Sterne) GenLt, GenOStArzt GL, GOSA
General (4 Sterne) Gen nicht in der Zentralen Dienstvorschrift (ZDv) festgelegt
Admiral (4 Sterne) Adm


Der dem General entsprechende Rang bei der Deutschen Marine lautet Admiral.

Im Sanitätsdienst der Bundeswehr gibt es keinen Dienstgrad, der dem General entspricht. Ferner gibt es im Veterinärwesen keine Dienstgrade in der Dienstgradgruppe der Generale; maximal können die Veterinäre bei der Bundeswehr Oberstveterinär werden. Bei den Apothekern ist der Generalapotheker der höchste Rang.

Führungsaufgabe der Generale[Bearbeiten]

  • Ein Brigadegeneral kann im deutschen Heer unter anderem eine Brigade führen. Brigadegenerale sind zudem die stellvertretenden Divisionskommandeure.
  • Ein Generalmajor führt unter anderem eine Division.
  • Ein Generalleutnant führt unter anderem ein Korps. Auch sind die Inspekteure der Organisationsbereiche (Heer, Luftwaffe, Marine, Zentraler Sanitätsdienst und Streitkräftebasis) Offiziere im Rang eines Generalleutnants bzw. Vizeadmirals bzw. Generaloberstabsarztes.
  • Daneben gibt es eine Anzahl weiterer Dienstposten für Generale der vorgenannten Ränge, unter anderem im Ministerium oder in verschiedenen Kommandobehörden, Ämtern und Schulen.
  • Der Rang General bleibt in der nationalen Hierarchie dem Generalinspekteur der Bundeswehr vorbehalten. Weitere Generalsdienstposten können von Offizieren der Bundeswehr im multinationalen Bereich (NATO) wahrgenommen werden.

Sonstiges[Bearbeiten]

Die Bezeichnungen General der Infanterie, General der Fernmeldetruppen, General Flugsicherheit sind in der Bundeswehr im Gegensatz zu früher kein Dienstgrad mehr, sondern eine Dienststellung. So war etwa der General der Heeresflugabwehrtruppe ein Oberst.

Als erste Frau in der deutschen Militärgeschichte wurde Dr. Verena von Weymarn 1994 zum Generalarzt befördert. Ihr folgte 2006 als zweite Frau Generalarzt Dr. Erika Franke. Sie ist zugleich der erste Bundeswehrgeneral aus den neuen Bundesländern und seit Oktober 2013 auch der erste weibliche Zwei-Sterne-General der Bundeswehr.

Generalsdienstgrade erhalten gemäß Bundesbesoldungsordnung (BBesO) Grundgehälter der Besoldungsgruppen B6 als Brigadegeneral, B7 als Generalmajor, B9 als Generalleutnant und B10 als General.

Österreich[Bearbeiten]

Österreich-Ungarn[Bearbeiten]

Rangabzeichen

In der K.u.k. Armee von Österreich-Ungarn gab es bis zum Ende des Ersten Weltkrieges folgende Generalsränge:

  • Generalmajor (ein Stern): Der Rang „Generalmajor“ ersetzte im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts die Bezeichnung „Generalwachtmeister“, früher auch „Generalfeldwachmeister“.
  • Feldmarschalleutnant (FML): (Pendant zum Generalleutnant, zwei Sterne).
  • Feldzeugmeister (FZM): Bis 1908 erfolgte die Beförderung zum Feldzeugmeister in der Regel für Generäle, die aus der Infanterie oder der Artillerie hervorgegangenen waren. Danach erreichten diesen Rang nur noch Artilleriegeneräle. (Pendant des General der Artillerie)
  • General der Kavallerie (GdK): Die Beförderung zum General der Kavallerie erfolgte für Generäle, die aus der Kavallerie hervorgegangenen waren.
  • General der Infanterie (GdI): Ab dem Jahre 1908 wurden Infanteriegeneräle zum General der Infanterie befördert.
  • Generaloberst (Status vier Sterne): seit 1915
  • Feldmarschall (FM)

Erste Republik[Bearbeiten]

In der kurzlebigen „Volkswehr“ der Ersten Republik war der Oberbefehlshaber der noch in der Monarchie zum Feldmarschalleutnant beförderte Adolf von Boog, die übrigen Befehlshaber erhielten den Titel „Oberstbrigadier“. Im ersten Bundesheer gab es zunächst nur die Titel „General“ und „Generalmajor“. Später wurde bei den Generälen die Differenzierung „… der Infanterie“ und „… der Artillerie“ vorgenommen. Seit 1933 gab es dann auch wieder den „Feldmarschalleutnant“.

Zweite Republik[Bearbeiten]

Flag of Austria (state).svg   Österreichisches Bundesheer

— General —

Schulterstück Schulterstück Tellerkappe

Schulterstück / Kragenspiegel / Tellerkappe

Dienstgradgruppe Generäle
NATO-Rangcode OF-9
Dienstgrad Heer/Luftwaffe General
Dienstgrad Marine ...
Abkürzung (in Listen) Gen
Besoldungsgruppe ...

Im Bundesheer der Zweiten Republik wurde nach 1955 zunächst der Titel „Generalmajor“ und dann der „General“ eingeführt. Später kam der „Brigadier“ dazu. An Waffengattungsbezeichnungen bei den Generälen gab es schließlich solche „… der Infanterie“, „… der Artillerie“, „… der Panzertruppe“ und „… der Fliegertruppe“.

Am 1. Juli 1980 erfolgte folgende Neuordnung der Ränge:

  1. General (ohne Zusatz)
  2. Korpskommandant
  3. Divisionär
  4. Brigadier

Dabei war nur der General ein Amtstitel für Offiziere der IX. Dienstklasse, die anderen Ränge waren „Verwendungsbezeichnungen“ im Rahmen der VIII. Dienstklasse.

Österreich hat Ende 2002 seine Generalsstruktur erneut verändert und dem europäischen/NATO-System angepasst:

vor 2002 nach 2002
Brigadier Brigadier
Divisionär Generalmajor
Korpskommandant Generalleutnant
General General

Außerdem wird die Verwendungsbezeichnung General für Leitende Beamte (E1) der Exekutive in Österreich, dazu gehören Bundespolizei und Justizwache, verwendet. Da es sich bei den genannten Wachkörpern um zivile Körperschaften handelt, die lediglich nach militärischem Muster organisiert sind, handelt es sich jedoch nicht um „Polizeioffiziere“, sondern sie führen lediglich Offiziersränge als Verwendungsbezeichnung. Im Übrigen ist ein direkter Vergleich mit den Dienstgraden des Bundesheeres nicht möglich, da in der Bundespolizei Aufgaben, die im militärischen Bereich einem niedrig-rangigen Offizier zukommen, von hochrangigen dienstführenden Beamten (E 2a), also Angehörigen der mittleren Laufbahnebene, wahrzunehmen sind.

Schweiz[Bearbeiten]

Schweizer Armee
CHE OF9.svg
Schulterstück
Kepi General.jpg
Käppi mit Lorbeerkranz breit, schmal & Streifen
Distinktionsabzeichen General (OF9)

In der Schweiz wird nur bei einer Kriegsmobilmachung ein General als Oberbefehlshaber der Armee eingesetzt. Dieser wird von der Bundesversammlung gewählt und bleibt auch nach der Wahl dem Bundesrat unterstellt.[3] Im Frieden befehligt der Chef der Armee (CdA) die Truppen.

Aus Gleichstellungsgründen wird dem leitenden Offizier des schweizerischen Detachements an der Waffenstillstandslinie in Panmunjeom, Korea ehrenhalber der Dienstgrad Generalmajor zuerkannt.

Siehe auch: Schweizer Armee

In Anlehnung an andere Armeen wird auch bei der Schweizer Armee zuweilen von Generälen gesprochen:

Frankreich[Bearbeiten]

Frankreich

Frankreich kennt im Vergleich zum General den „Général d’Armée“ und für die Luftwaffe den „Général d'armée aérienne“.

Dieser steht über dem Generalleutnant als „Général de corps d'armée“ (Luftwaffe: „de corps aérien“) und dieser über dem „Général de division“ (Luftwaffe: „de division aérienne“), welcher über dem „Général de brigade“ (Luftwaffe: „de brigade aérienne“) steht.

Der General ist Chef der Armee. Vergleichbar im Rang sind der Großkanzler der Ehrenlegion, der Chef oder der Inspekteur des Heeres oder der Generaldirektor der Gendarmerie sowie die entsprechenden Offiziere der Luftwaffe.

Osttimor[Bearbeiten]

In den Verteidigungskräften Osttimors ist derzeit der Major-general (Generalmajor) der höchste Rang. Ihn bekleidete seit 2009 der militärische Oberbefehlshaber Taur Matan Ruak, der davor Brigadeiro (Brigadegeneral) war. Nach seinem Abschied 2011, wurde sein Nachfolger Lere Anan Timor zum Generalmajor befördert.

Polen[Bearbeiten]

General ist in den polnischen Streitkräften der höchste militärische Rang oder Dienstgrad, zu dem ein Offizier in Friedenszeiten befördert werden kann.

General
Heer / Luftwaffe
(Felddienstanzug)
Army-POL-OF-09.svg Rank insignia of generał of the Air Force of Poland.svg

General m.png

NATO OF-9
Dienstgrad
niedriger:
Waffengeneral
(pln.
Generał broni)

LogoWojskoPolskie.svg
General

(pln. Generał)
höher:
Marschall
(pln.
Marszałek)


Russische Föderation[Bearbeiten]

Armeegeneral
Uniform
Dienst/Felddienst
(streitkräfteübergreifend)
RAF A F9GenArmy after2013.png OF09 Army general fu-2013.png
NATO OF-9
Dienstgrad
niedriger:
Generaloberst
(ru: Генерал-полковник)

Coat of Arms of the Russian Federation.svg
Armeegeneral

(ru: Генерал армии)
höher:

Marschall der Russischen Föderation
(ru: Маршал Российской Федерации)

Die Streitkräfte der Russischen Föderation haben den Generalsrang des Viersternegenerals im Jahre 1991 aus den Streitkräften der Sowjetunion mit der Bezeichnung Armeegeneralrussisch генера́л а́рмии (Generál Ármii) – übernommen. Der russische Armeegeneral entspricht dem NATO-Rangcode OF-9.

Ungarn[Bearbeiten]

In der ungarischen Armee bestand der Dienstgrad „Feldmarschallleutnant“ bis 1921 fort. Es gab folgende Generalsränge:

Deutsche Bezeichnung Ungarische Bezeichnung
Generalmajor Vezérőrnagy
Feldmarschallleutnant Altábornagy
General der Infanterie Gyalogsági Tábornok
Generaloberst (seit 1915) Vezérezredes
Feldmarschall Tábornagy

Vereinigte Staaten[Bearbeiten]

General US-Army

Die US Army, die US Air Force und das United States Marine Corps kennen den Rang eines Generals. In der Hierarchie steht dieser über dem Lieutenant General. Die US-Soldstufe ist O-10, der NATO-Rangcode jedoch OF-9.

Der Dienstgrad des Generals ist mit bestimmten Dienststellungen verbunden, so sind bspw. der Vorsitzende und die Mitglieder der Joint Chiefs of Staff Generale bzw. Admirale. Operativ kann der General auch eine Armee oder den Oberbefehl über ein regionales Einsatzgebiet führen.

Darüber hinaus haben die Vereinigten Staaten den Rang eines Generals of the Army, der informell auch als Fünf-Sterne-General bezeichnet wird (siehe dort).

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Claus Froh, Rüdiger Wenzke: Die Generale und Admirale der NVA. Ein biographisches Handbuch. Hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt, 5. Auflage, Ch. Links, Berlin 2007, ISBN 978-3-86153-438-9.
  • Martin Günther: Die bürgerlichen Exzellenzen. Zur Sozialgeschichte der preussischen Generalität 1812–1918. Droste, Düsseldorf 1979, ISBN 3-7700-0518-X.
  • Ulrich Herr, Jens Nguyen: Die deutschen Generale. Sowie Kriegsministerien und Generalstäbe von 1871 bis 1914. Uniformierung und Ausrüstung (= Kataloge des Bayerischen Armeemuseums Ingolstadt, Band 10). Verlag Militaria, Wien, ISBN 978-3-902526-60-1.
  • Dieter E. Kilian: Elite im Halbschatten. Die Generalität und Admiralität der Bundeswehr. Zum wechselseitigen Verhältnis zwischen Militär und Politik. Bernard & Graefe, Bonn 2005, ISBN 3-7637-6267-1.
  • Klaus Naumann: Generale in der Demokratie. Generationsgeschichtliche Studien zur Bundeswehrelite. Hamburger Edition, Hamburg 2007, ISBN 978-3-936096-76-7.
  • Thomas E. Ricks: The Generals. American Military Command from World War II to Today. Penguin Books, New York 2013, ISBN 978-0-14-312409-2.
  • Gerd R. Ueberschär (Hrsg.): Hitlers militärische Elite. 68 Lebensläufe. 2. Auflage, Primus-Verlag, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89678-727-9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: General – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wörterbuch zur deutschen Militärgeschichte, 1. Auflage (Liz.5, P189/84, LSV:0547, B-Nr. 746 635 0), Militärverlag der DDR (VEB) – Berlin, 1985, S.145 Dienstgradabzeichen 29/30.
  2. Bundesheer: Erste Frau im Generalsrang auf ORF vom 31. März 2014 abgerufen am 31. März 2014
  3. Schweizerisches Militärgesetz Art. 86