Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft

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Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.
(BDEW)
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Zweck: Interessenvertretung der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft
Vorsitz: Ewald Woste, Präsident[1]
Gründungsdatum: 19. Juni 2007
Mitgliederzahl: 1800
Mitarbeiterzahl: > 150
Sitz: Berlin
Website: www.bdew.de

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) ist ein Interessenverband deutscher Unternehmen und Verbände. Er betreibt Lobbyismus, das heißt, er versucht, Exekutive und Legislative durch persönliche Kontakte – sowie die öffentliche Meinung über die Massenmedien (Öffentlichkeitsarbeit) – zu beeinflussen. Speziell versucht er, Gesetzgebungsverfahren zu beeinflussen. Hierfür beschäftigt der BDEW über 150 Mitarbeiter.[2]

Der BDEW entstand durch den Zusammenschluss von vier energiewirtschaftlichen Verbänden; sie trafen diesen Beschluss am 19. Juni 2007 in Berlin:

Der BDEW vertritt laut Eigenangaben rund 1800 Unternehmen, die rund 90 % des Stromabsatzes, gut 60 % des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 % des Erdgasabsatzes sowie 80 % der Trinkwasser-Förderung und 60 % der Abwasser-Entsorgung in Deutschland repräsentieren.

Im Oktober 2008 hat die ehemalige Bundestagsabgeordnete und Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin Hildegard Müller (CDU) den Vorsitz der Hauptgeschäftsführung in Berlin übernommen.[3]

„Das BDEW-Präsidium besteht aus dem Präsidenten und vier Vizepräsidenten sowie den Hauptgeschäftsführern mit beratender Stimme. Der Präsident der vorherigen Amtsperiode ist geborenes Mitglied des Präsidiums. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Präsidiums werden vom Vorstand aus seiner Mitte auf zwei Jahre gewählt. Im BDEW-Präsidium sind satzungsgemäß die Sparten Gas, Strom/Fernwärme und Wasser/Abwasser, die Versorgungsgruppen (Größenklassen) und die Wertschöpfungsstufen sowie die Querverbundunternehmen angemessen repräsentiert.“[4]

Weitere Verbandsorgane sind Geschäftsführung, Vorstand und Mitgliederversammlung.

Zum Marketing der BDEW gehört das Online-Lexikon energiewelten.de; es behandelt die Themen Stromerzeugung, Stromverteilung und Stromanwendung.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. bdew.de (2012)
  2. Lobbyismus bei Koalitionsverhandlungen. Die Schlacht um den Strom. In: Stern, 20. November 2013. Abgerufen am 1. Dezember 2013.
  3. www.bdew.de
  4. bdew.de
  5. Mitgliedseite im EBD. Abgerufen am 6. Oktober 2010.