Cherno Jobatey

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Cherno Jobatey als Moderator bei der Eröffnungszeremonie des sanierten Dresdner Hauptbahnhofs am 10. November 2006

Cherno Jobatey (* 6. August 1965 in Berlin) ist ein deutscher Fernsehmoderator.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Der Sohn eines Schiffskochs aus Gambia und einer Berlinerin wuchs in einer fünfköpfigen Familie ohne Vater auf. Er studierte am Berliner Otto-Suhr-Institut Politikwissenschaft und mit einem im vierten Semester erhaltenen DAAD-Stipendium ein Jahr Musik in Los Angeles (Musicians' Institute Hollywood).[1] Im Anschluss an seinen USA-Aufenthalt arbeitete Jobatey als freier Mitarbeiter beim Sender RIAS. Er schrieb später für Die Zeit und den Spiegel Konzertkritiken. Über den Sender Freies Berlin wurde er in den 1990er-Jahren Moderator diverser ARD-Sendungen, unter anderem 1998 bis 2002 Verstehen Sie Spaß? Seit 1992 moderiert er das ZDF-Morgenmagazin. 1997 erhielt Jobatey ein Arthur F. Burns Fellowship für ein viermonatiges Praktikum in den Paramount Studios (Hollywood).[2]

[Bearbeiten] Trivia

Eine im Februar 1999 aufgezeichnete Folge der WDR-Sendung „Zimmer frei!“ in der Jobatey zu Gast war, wurde fast fünf Jahre lang nicht ausgestrahlt. Er war in dieser Sendung wiederholt Anspielungen auf seine Angabe im Fragebogen der FAZ ausgesetzt, in dem er geschrieben hatte, sein größter Triumph sei der Sieg über seine Legasthenie gewesen: Er bekam ein ABC-Pflaster auf die Stirn geklebt, Buchstabensuppe und Russisch Brot serviert und sollte letztlich auf einem Scrabble-Brett das Wort „Kommunalobligation“ legen. Daraufhin verließ Jobatey wortlos die laufende Aufzeichnung und kehrte erst nach knapp neun Minuten zurück. Er begründete dies damit, dass er sich im Büro des Intendanten einen Duden habe besorgen wollen.

Zimmer-frei!-Moderator Götz Alsmann erklärte später unter anderem in der Harald Schmidt Show, Jobatey habe über Verbindungen im ZDF erwirkt, dass die Sendung im WDR nicht ausgestrahlt werden dürfe. Dennoch wurde sie letztlich am 23. November 2003 gesendet.

Jobateys „Markenzeichen“ ist, dass er meistens Turnschuhe zum Anzug trägt.

2009 hatte er einen Gastauftritt in dem Kinofilm Horst Schlämmer – Isch kandidiere!.

Seit dem 1. Oktober 2010 ist Jobatey Pate des Heinrich-Hertz-Gymnasiums in Berlin-Friedrichshain für das Projekt „Schule ohne Rassismus

[Bearbeiten] Veröffentlichungen

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Alumni « VIP-Galerie: Jahresstipendium, 1985-86 Fullerton / UCLA
  2. Burns alumni Cherno Jobatey (1997) and Elisabeth Niejahr (1992) with Josef Ackermann at the June alumni dinner in Berlin
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