Chonburi

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ชลบุรี
Chonburi
Chonburi (Thailand)
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Koordinaten 13° 22′ N, 100° 59′ O13.36216100.98353Koordinaten: 13° 22′ N, 100° 59′ O
Basisdaten
Staat Thailand

Provinz

Chonburi
Einwohner 30.927 (2012)

Chonburi (thailändisch ชลบุรี, Aussprache: [t͡ɕʰon bùriː] anhören?/i, auch Chon Buri, Cholburi) ist eine Stadt (เทศบาลเมืองชลบุรี) in der thailändischen Provinz Chonburi. Sie ist die Hauptstadt des Landkreises (Amphoe) Mueang Chonburi und der Provinz Chonburi.

Die Stadt Chonburi hat 30.927 Einwohner (Stand 2012). Allerdings ist davon nur der Stadtkern umfasst. Die unmittelbare Umgebung ist aber auch sehr dicht besiedelt. So leben in Thesaban Mueang Ban Suan, zu dem die östlichen und südlichen Vororte zusammengefasst wurden, weitere 64.636 Einwohner.[1]

Name[Bearbeiten]

Der Name Chonburi leitet sich etymologisch von Sanskrit जल jala (‚Wasser‘) und पुरि puri (‚Stadt‘) ab.

Lage[Bearbeiten]

Die Provinz Chonburi liegt in der Ostregion von Zentral-Thailand. Die Stadt Chonburi liegt im östlichen Einzugsbereich von Bangkok an der Küste des Golfs von Thailand in etwa 80 km Entfernung zur Hauptstadt. Die Stadt ist über die Schnellstraße (Highway) Thanon Sukhumvit und Burapha Withi Expressway (Bang Na Expressway) oder über die neue Autobahn 7 (Bangkok-Chonburi Motorway) zu erreichen.

Wirtschaft und Bedeutung[Bearbeiten]

Einkaufszentrum Central Plaza in Chonburi

Chonburi ist eine boomende Industriestadt, etwas abgeschwächt nach der Wirtschaftskrise infolge des Verfalls des Baht seit 1997. Fischerei, Handel und der Hafen tragen zur wirtschaftlichen Bedeutung der lebhaften Stadt bei. Im Süden der Stadt liegen die größten Austernkolonien des Landes.

Im Zuge des Eastern Seaboard Development Programs entwickelt sich eine Petrochemie-Industrie von einiger Bedeutung, die auf Basis der Erdgasvorkommen im Golf von Thailand arbeitet. Der ca. 30 km südlich von Chonburi seit ca. 1990 neu angelegte Tiefseehafen Laem Chabang ist inzwischen der größte thailändische Hafen mit intensivstem Schiffsverkehr und Autobahnanbindung an das Ballungsgebiet Bangkok.

Die Landwirtschaft erzeugt hauptsächlich Zuckerrohr, Kokosnüsse, Kautschuk, Maniok und natürlich Reis. Dies wird zu Tapioka (Stärkemehl) weiterverarbeitet, einem wichtigen Ausfuhrprodukt Thailands.

Im Automobilsektor hat in Chonburi die Expertise Co., Ltd. ihren Unternehmenssitz, welche Autorikschas (Tuk-Tuks) für den lokalen Markt produziert.

Geschichte[Bearbeiten]

Chonburi wurde im 14. Jahrhundert im Zuge der Erweiterung des Reiches von Ayutthaya gegründet.

König Chulalongkorn (Rama V.) machte Chonburi Ende des 19. Jahrhunderts zur Hauptstadt der Provinz, die damals aus drei größeren Ortschaften bestand.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Wat Yai Intharam – buddhistischer Tempel (Wat) erbaut von König Taksin, dessen Denkmal vor dem Eingang steht. Der Tempel steht im Stadtzentrum und zeigt schöne Wandmalereien.
  • Wat Sam Yod – Tempelanlage auf einem Hügel mit einem guten Blick auf die Stadt, mit einer 34 m hohen Buddha-Statue
  • Büffelrennen – zum Ende der Fastenzeit (im Oktober) findet das Spektakel statt, bei dem Reiter mit ihren grell bemalten Wasserbüffeln eine 150 m lange Strecke zurücklegen. Ausgangspunkt ist der Wat Yai Intharam.

Verkehr[Bearbeiten]

Chonburi ist über die streckenweise konstenpflichtige, sechsspurige Autobahn 7 mit Bangkok verbunden. An dieser Autobahn liegt auch, in einer Entfernung von ca. 65 km der internationale Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi. In südlicher Richtung führt die Autobahn weiter an Laem Chabang vorbei nach Pattaya. Weitgehend parallel dazu führt die ältere Fernstraße 3 (Thanon Sukhumvit).

Chonburi hat außerdem einen Bahnhof an der Ostlinie der Thailändischen Staatseisenbahn. Er wird im Personenverkehr je Richtung einmal täglich bedient. Die Züge fahren von/nach Bangkok und Ban Phlu Ta Luang, Amphoe Sattahip.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Department of Provincial Administration: Stand 2012 (auf Thai)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Chonburi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien