Commodore-Maus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Dieser Artikel ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Commodore-Maus

Von Commodore wurden zwei Modelle von Mäusen für den C64 und C128 angeboten. Da bei der Markteinführung des C64 im Jahr 1982 Computermäuse noch nicht üblich waren, mussten nachträglich Methoden entwickelt werden, diese dennoch benutzbar zu machen, indem die Mäuse sich elektrisch wie eines der vorgesehenen Eingabegeräte verhielten.

  1. Das Modell 1350: Hier handelt es sich um eine sogenannte Joystickmaus, d. h. die Mausbewegungen werden in die Signale eines digitalen Joysticks umgewandelt. Damit sind nur einfache horizontale, vertikale und 45°-diagonale Bewegungen möglich und das Programm kann auch nicht erkennen, wie schnell die Maus bewegt wird. Dafür kann die Maus aber mit allen auf Joystick-Steuerung ausgelegten Programmen verwendet werden.
  2. Das Modell 1351: Diese Maus verfügt ebenso wie ihre Vorgängerin über den Joystick-Modus, der durch Festhalten der rechten Maustaste während des Einschaltens des Computers aktiviert wird. Ihre Standardbetriebsart ist aber der Proportionalmodus, in dem alle Vorteile einer Maus verfügbar sind (u. a. zwei einzeln abfragbare Maustasten und Erkennung von Bewegungsrichtung und Bewegungsgeschwindigkeit). Die Datenübertragung erfolgt über die zwei A/D-Wandler des Soundchips SID, die ursprünglich für die Abfrage von Paddles vorgesehen waren. Allerdings kann dieser Modus nur unter relativ wenigen, speziell dafür ausgelegten Programmen verwendet werden. Ab 1986 legte Commodore der 1351 eine Diskette mit Programmen rund um die Maus bei.

Trotz des gleich aussehenden Steckers kann eine Commodore-Maus nicht am seriellen Anschluss eines PC betrieben werden, die höheren Spannungen (±12 V gegenüber 0 V/5 V) am PC-Anschluss würden sie wahrscheinlich sogar zerstören. Auch mit den Commodore-Amiga-Rechnern ist dieser Maustyp nicht kompatibel (die 1350 kann aber am Joystickanschluss eines Amiga angeschlossen werden und erfüllt dann die Funktionen eines Joysticks).

Die abgebildete Gehäuseausführung ist von Commodore seit Einführung des Amiga lange weiterbenutzt worden, die ersten Maus-Gehäuseformen für Amigas sind äußerlich identisch. Unterscheiden lassen sich Mäuse für C64/C128 und Amiga einerseits am Bodenaufkleber. Dort findet sich in der C64-/C128-Version die Modellbezeichnung 1351. Weiterhin ist die Form des Steckers eine andere, wohingegen der Anschluss selbst identisch ist. Trotzdem ist die Amiga-Maus nicht kompatibel mit dem Modell für C64/C128.

Siehe auch: Commodore-Produktübersicht