Corantijn

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Corantijn
Courantyne
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Wonotobo-Wasserfall, 2005

Wonotobo-Wasserfall, 2005

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Suriname
Flusssystem Corantijn
Ursprung Zusammenfluss von New River und Coeroeni
3° 21′ 26″ N, 57° 34′ 21″ W3.357319-57.572579
Mündung in den Atlantik6-57.08Koordinaten: 6° 0′ 0″ N, 57° 4′ 48″ W
6° 0′ 0″ N, 57° 4′ 48″ W6-57.08
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Länge ca. 700 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Linke Nebenflüsse Barrington-Brown
Rechte Nebenflüsse Lucie, Kabalebo, Nickerie
New River
CorantijnVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehltVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_fehltVorlage:Infobox Fluss/ABFLUSSWEG_fehlt
Quelle an der guyanisch-brasilianischen Grenze
1° 28′ 19″ N, 58° 26′ 25″ W1.47188-58.44016
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Linke Nebenflüsse King Edward River
Rechte Nebenflüsse OronoqueVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt
Coeroeni
CourantyneVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehltVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_fehltVorlage:Infobox Fluss/ABFLUSSWEG_fehlt
Quelle im Süden Surinames nahe der brasilianischen Grenze
2° 5′ 29″ N, 56° 33′ 35″ W2.09128-56.55978
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Linke Nebenflüsse Koetari, Aramatau
Rechte Nebenflüsse SipaliwiniVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Der Corantijn (Engl.: Courantyne) ist ein Fluss in Südamerika. Er bildet die Grenze zwischen Guyana und Suriname, gehört aber laut Schiedsgerichtspruch vollständig zum surinamischen Staatsgebiet.

Flussverlauf[Bearbeiten]

Der Corantijn entspringt im Acarai-Gebirge auf nicht ganz 2° nördlicher Breite vom Äquator, an der Grenze zu Guyana und Brasilien und nimmt in seinem Lauf zunächst den Oronoque und den King-Edward-Fluss auf. Im Wasserfallkomplex, wovon die Barrington-Brown-Fälle die bekanntesten sind, kommt aus Guyana der Barrington-Brown als Zufluss. Weiter nördlich wird dann der Coeroeni und, nachdem die Frederik Willem IV-Wasserfälle passiert sind, der Lucie-Fluss aufgenommen. Hinter den mächtigen Wonotobo-Fällen verlässt der Corantijn das Hügel- und Bergland. Er strömt im Bereich des 5. Breitengrades eine Zeit ostwärts und wendet sich nach Aufnahme des Kabalebo und des Matapi-Flusses erneut nach Norden. Kurz vor der Mündung in den Atlantik nimmt der Corantijn den Nickerie auf. Die Mündungsbreite bei Nieuw-Nickerie beträgt ca. 7 km. Er hat von der Quelle bis zur Mündung eine Gesamtlänge von ca. 700 km.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Der Corantijn ist reich an Wasserfällen, wie u.a. der Oronoque-, Barrington-Brown-, Wonotobo- , Tijger- und der Tramway-Fall. Bemerkenswert sind auch die vielen Fluss-Inseln, wie u.a. die Bisschop-, Baviaan, Drie Gezuster- und Papegaai-Insel. Der Fluss ist zwar sehr breit, jedoch durch Untiefen und die vielen Sandbänke schwierig zu befahren.

Grenzprobleme[Bearbeiten]

Zwischen dem Oberlauf des Corantijn, in Guyana New River genannt, dem Coeroeni und dem Koetari liegt ein Gebiet, welches sowohl durch Suriname als auch Guyana beansprucht wurde. Bei den hier zur Verfügung stehenden Karten wurde dieser umstrittene Bereich Guyana zugeschlagen. Außerdem betrachtete Suriname das linke Ufer des Corantijn als Grenze, während im Gegensatz hierzu Guyana die Mitte des Flusses als Grenze ansah. Dieser seit der Kolonialzeit schwelende Gebietsstreit wurde 2007 durch einen Spruch des Haager Schiedsgerichtes gelöst, indem die Grenze zwischen Guyana und Suriname am linken Flussufer verläuft, der Fluss damit in voller Breite zum östlichen Suriname gehört. Hiermit hat Suriname die Kontrolle über den gesamten Schiffsverkehr ab der Mündung auf dem Corantijn.

Siehe auch[Bearbeiten]

Suriname - Grenzkonflikte.

Literatur[Bearbeiten]

  • C.F.A. Bruijning und J. Voorhoeve (red.): Encyclopedie van Suriname. Amsterdam u. Brussel 1977, B.V. Uitgeversmaatschappij Argus Elsevier; ISBN 9010018423.