Coriolanus (2011)
Komplette Handlung und Kritiken fehlen.
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Coriolanus |
| Originaltitel | Coriolanus |
| Produktionsland | Vereinigtes Königreich |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2011 |
| Länge | 123 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie | Ralph Fiennes |
| Drehbuch | John Logan |
| Produktion | Ralph Fiennes |
| Musik | Ilan Eshkeri |
| Kamera | Barry Ackroyd |
| Schnitt | Nicolas Gaster |
| Besetzung | |
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Coriolanus ist ein britisches Historiendrama aus dem Jahr 2011. Der Schauspieler Ralph Fiennes übernahm erstmals die Regie bei einem Filmprojekt. Die Handlung basiert auf der Tragödie Coriolanus von William Shakespeare.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung[Bearbeiten]
„Coriolanus“ basiert auf dem gleichnamigen Drama Shakespeares, in welchem der römische Patrizier und Kriegsheld Caius Martius Coriolanus sich rachsüchtig gegen sein eigenes Volk wendet. Die antike Vorlage ist eine Erzählung im 2. Buch des Geschichtswerk von Titus Livius „Ab urbe condita“. Im Film wird die Handlung hingegen in das 21. Jahrhundert verlegt.
Kritiken[Bearbeiten]
Elmar Krekeler urteilte in der Welt vom 14. Februar 2011: „Eine zeitlose Parabel hat Fiennes aus „Coriolanus“ gemacht, die sich jeglicher direkter politischer Botschafterei wohltuend enthält, einen Film wie eine Faust.“[1] Die Wochenzeitschrift Focus lobte die „intelligente Inszenierung“ des Films und das „wunderbare Spiel“ von Vanessa Redgrave und James Nesbitt. Der Film sei ein „Ereignis“.[2] Deutlich weniger begeistert war Peter von Becker, der den Film für den Tagesspiegel rezensierte: „Fiennes als sein eigener Hauptdarsteller verkörpert den volksverachtenden, jähzornigen und eitlen Kriegshelden, Aufrührer und Vaterlandsverräter Coriolan immerhin mit dramatischer Verve. Doch selbst bei ihm ist man von der Diskrepanz zwischen Gesprochenem und Gezeigtem ständig genervt. Vor allem die politischen Szenen an heutigen Drehorten in Belgrad und Dalmatien wirken mit ihren „Tribunen“, „Konsuln“ und „Senatoren“ sowie einigen „Volks“-Statisten erschreckend hölzern, staffagehaft, papierknisternd.“[3]
Hintergrund[Bearbeiten]
Der Film ist die erste Regiearbeit von Ralph Fiennes und wurde in den Internationalen Wettbewerb der 61. Berlinale geladen. Die Dreharbeiten begannen im März 2010 und fanden unter anderem in Belgrad statt.[4]
Weblinks[Bearbeiten]
- Coriolanus in der Internet Movie Database (englisch)
- Zusammenstellung von Pressekritiken auf film-zeit.de
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Elmar Krekeler: Ralph Fiennes zeigt Shakespeare brutal, welt.de, abgerufen am 6. März 2012.
- ↑ Ralph Fiennes triumphiert mit Coriolanus, Artikel auf focus.de vom 14. Februar 2011, abgerufen am 6. März 2012.
- ↑ Peter von Becker: Shakespeare in brav, Artikel im Tagesspiegel vom 14. Februar 2011, abgerufen am 6. März 2012.
- ↑ Ralph Fiennes makes directorial debut in Serbia, AFP, 17. März 2010, abgerufen am 6. März 2012.