Dabei sein ist alles

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum olympischen Motto siehe Citius, altius, fortius#„Dabei sein ist alles“.
Filmdaten
Deutscher Titel Voll verarscht – Dabei sein ist alles
Originaltitel The Ringer
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2005
Länge 94 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Barry W. Blaustein
Drehbuch Ricky Blitt
Produktion Bobby Farrelly
Peter Farrelly
Musik Mark Mothersbaugh
Kamera Mark Irwin
Schnitt George Folsey Jr.
Besetzung

Voll verarscht – Dabei sein ist alles (engl. Originaltitel The Ringer) ist ein Film des US-amerikanischen Regisseurs Barry W. Blaustein aus dem Jahr 2005. Die Komödie thematisiert das Verhältnis von geistig Behinderten und nicht behinderten Menschen.

Handlung[Bearbeiten]

Der gutmütige Steve Barker wird von seinem Chef gezwungen, den Hausmeister Stavros zu entlassen. Da er dies nicht übers Herz bringt, bietet er Stavros einen Job als Gärtner seines Hauses an. Bei einem Arbeitsunfall werden Stavros kurze Zeit später 3 Finger abgetrennt. Da Steve die Krankenversicherung für seinen neuen Angestellten nicht geregelt hatte, muss er die notwendige Operation zum Wiederherstellen der Finger selbst bezahlen. Er lässt sich deshalb von seinem ebenfalls in Geldnöten steckenden Onkel dazu überreden die Special Olympics ein Wettbewerb für geistig Behinderte zu manipulieren, indem er selbst als Athlet teilnimmt. Alles läuft eigentlich ganz gut bis er sich in die Turnierhelferin Lynn verliebt und ein schlechtes Gewissen bekommt. Die geistig Behinderten trainieren ihn schließlich heimlich nachts, als sie herausfinden, dass er keiner von ihnen ist und er ihnen den Grund seiner Mogelei erzählt.

Kritiken[Bearbeiten]

„Die Komödie nimmt mit derbem Humor das Verhältnis von geistig Behinderten und „Gesunden“ aufs Korn, wobei sie auf Sentimentalitäten verzichtet und nicht von der Integration eines Behinderten, sondern von der eines „Normalen“ erzählt. Teilweise mit geistig behinderten Schauspielern besetzt, betritt sie Neuland in der filmischen Auseinandersetzung mit Behinderung, verliert inszenatorisch dabei aber zunehmend an Schwung.“

Lexikon des Internationalen Films

Weblinks[Bearbeiten]