Deutsche Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung
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Die Deutsche Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS) ist eine sexualwissenschaftliche Fachgesellschaft mit dem Forschungsschwerpunkt auf den sozialwissenschaftlichen Aspekten der menschlichen Sexualität.
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[Bearbeiten] Geschichte
Die Gesellschaft wurde am 1. Oktober 1971 in Düsseldorf von Dr. Rolf Gindorf zunächst unter dem Namen Gesellschaft zur Förderung Sozialwissenschaftlicher Sexualforschung (GFSS) gegründet und ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein.
1978 erweiterte die DGSS ihre Tätigkeit offiziell um den Bereich Beratung und Therapie; das Institut für Lebens- und Sexualberatung wurde gegründet und damit die schon von Beginn an unter dem Dach der Gesellschaft erfolgten Beratungsleistungen ausgegliedert.
[Bearbeiten] Aufgabenbereiche
Die DGSS publiziert ihre Ergebnisse in der Schriftenreihe Sozialwissenschaftliche Sexualforschung, veranstaltet internationale Kongresse (demnächst den 19.) und verleiht seit 1990 die Magnus-Hirschfeld-Medaille für besondere Verdienste um Sexualwissenschaft und Sexualreform. Im Jahr 2000 organisierte die DGSS zusammen mit dem europäischen Dachverband EFS einen Kongress unter dem Thema For a Millennenium of Sexual Health, an dem 240 Wissenschaftler aus vielen Ländern teilnahmen.
Ein Schwerpunkt des der DGSS angegliederten DGSS-Instituts ist Schwulen- und Bisexuellen-Beratung durch sexualwissenschaftlich ausgebildete, selbst offen schwul lebende Fachberater unter Leitung von Prof. Dr. Rolf Gindorf, und seit 1983 wird AIDS-Beratung angeboten.
[Bearbeiten] Mitarbeiter
In den Präsidien und internationalen Kuratorien der Gesellschaft engagieren bzw. engagierten sich zahlreiche bekannte Sexologen wie John Money, John DeCecco, John Gagnon, Igor S. Kon, Martin S. Weinberg, Rüdiger Lautmann, Helmut Kentler, Ernest Borneman, Erwin J. Haeberle, Rolf Gindorf oder Jakob Pastötter.

