Diadema (Brasilien)

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Diadema (Brasilien)
-23.686388888889-46.623333333333780Koordinaten: 23° 41′ S, 46° 37′ W
Karte: São Paulo
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Diadema (Brasilien)

Diadema (Brasilien) auf der Karte von São Paulo

Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat São Paulo
Stadtgründung 1959
Einwohner 394.266 (2008)
Stadtinsignien
Brasão Diadema.gif
Bandeira Diadema.jpg
Detaildaten
Fläche 30,650 km²
Bevölkerungsdichte 12.863 Ew./km²
Höhe 780 m
Postleitzahl 09910 - 09993
Zeitzone UTC-3
Website www.diadema.sp.gov.br
Diadema
Diadema

Diadema ist eine Stadt im brasilianischen Bundesstaat São Paulo und liegt südlich von São Paulo. Im Jahr 2006 lebten in Diadema 395.333 Menschen auf 30,65 km². Die Stadt zeichnet sich durch eine der höchsten Bevölkerungsdichten Brasiliens aus. Das Stadtgebiet besteht zu 70 % aus Favelas.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis in die 1940er Jahre befanden sich auf dem heutigen Stadtgebiet die Orte Piraporinha, Eldorado, Taboão and Vila Conceição, die administrativ zu São Bernardo gehörten. Durch die Nähe zur Großstadt São Paulo und die ab Ende der 1940er Jahre rasch fortschreitende Industrialisierung stieg die Bevölkerungszahl an, wobei die vier Orte geografisch zusammenwuchsen. 1948 wurde der Distrito Diadema (Bezirk Diadema) gegründet. In einem Referendum entschied sich die Bevölkerung am 24. Dezember 1958 für die Selbstverwaltung. 1959 wurden die ersten Wahlen der Stadtregierung abgehalten. Dieses Jahr gilt offiziell als Zeitpunkt der Stadtgründung. Am 10. Januar 1960 trat der erste Bürgermeister von Diadema sein Amt an.

Anfang des 21. Jahrhunderts galt Diadema als eine der gefährlichsten Städte Brasiliens. Durchschnittlich wurden zwei Personen pro Tag durch Gewaltverbrechen getötet. Unter Anderem durch eine strengere Regelung der Sperrstunden von Gaststätten und eine bürgernahe Organisation der Polizei gelang es, die Mordrate bis 2005 von 103 auf unter 35 je 100.000 Einwohner zu senken.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Metropolis – Die Zukunft der Mega-Städte. In: Handelsblatt. Nr. 142, 26. Juli 2005, S. 8.