Diskussion:Ortler-Alpen
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[Bearbeiten] Hasenohr
Also bei uns heißt das Ding Hasenohr oder l'Orecchia di Lepre wie die Katzlmocha sogn. Wie kommst Du auf Hasenöhrl?
- --Servus, Powidl - Melde gehorsamst 17:18, 20. Jan. 2008 (CET)
Naja, keine Antwort...auch gut!
- --Powidl 16:55, 26. Jan. 2008 (CET)
Tschuldigung, hab's übersehen (besser unter meiner disk.). Quelle: Peter Holl: Alpenvereinsführer Ortleralpen. Bergverlag Rudolf Rother, München 1990. ISBN 3-7633-1313-3; nennt den Berg so. Dagegen spricht:
- du
- http://www.ultental-valdultimo.com/wanderungen/hasenohr.html
- google 308:412 zugunsten Hasenohr (das ist aber knapp)
Du kennst dich aus, also werde ich es umbenennen. Danke für den Hinweis. Falls du sonst zu den Ortler-Alpen was beitragen willst, bist du herzlich willkommen. lg --Herzi Pinki 18:25, 26. Jan. 2008 (CET)
- Ich habe vor längerer Zeit mal eine detaillierte Abhandlung über den Namen gelesen, die sich darüber lustig gemacht hat, dass der Name eigentlich nichts mit dem Ohr eines Hasen zu tun hat und der italienische Name eine Fehlinterpretation ist. Diese Stelle finde ich leider nicht wieder, sondern nur eine verkürzte Form (in Hanspaul Menara: Südtiroler Gipfelwanderungen. ISBN 88-8266-013-3, Seite 32): „Der seltsame Name des aussichtsreichen Berges soll, so vermuten manche Autoren, auf ein urkundlich allerdings nicht belegtes »asinàra« (Esel- oder Saumweg) beziehen und sich auf einen der nahe gelegenen Jochübergänge beziehen.“. In meiner nicht wiederauffindbaren Quelle stand außerdem, dass die Bezeichnung "Hasenöhrl" sich aus einer Verballhornung des »asinàra« entwickelt hat. Die Umwandlung von "Öhrl" in "Ohr" ist also in diesem Sinne nicht das Weglassen einer Verkleinerungsform. Bei Menara heißt der Gipfel auch "Hasenöhrl", wie früher überall. Die "Hasenohr" Variante ist sicher neueren Datum und vermutlich durch den italienischen Namen inspiriert. In allen meinen Unterlagen (diverse Berge-Hefte, Karten, Tourenbeschreibungen) heißt der Berg "Hasenöhrl". --Cactus26 07:03, 22. Feb. 2008 (CET)
Ich war schon oben auf dem "Ding". Es heißt in allen Karten und auch beim besten Kenner der Szene (Josef Rampold, Vinschgau, Athesia-Verlag, Bozen, 1996) Hasenöhrl. Rampold (Seite 364 des og. Werks) meint auch, dass der Name auf das ital. "asinèara" (falsch: asinàra) = Eselssteig, zurückzuführen sei.--84.174.121.200 13:10, 19. Mär. 2008 (CET)
- Danke für den Hinweis. Habe mal einen Verweis auf der Diskussionsseite des Berges selbst gemacht, da es den Bergartikel mittlerweile gibt.--Cactus26 08:43, 9. Jul. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Weiterführende Links
[Bearbeiten] Lage
Die AVE führt die südwestlich anschließende Sobretta-Gavia-Gruppe als eigenständige Gebirgsgruppe, in anderen Einteilungen wird sie aber durchaus den Ortler-Alpen zugerechnet, etwa in der älteren Moriggl-Teilung einschließlich der westlichen Livigno-Alpen.
Verstehe den Hinweis auf die Livigno-Alpen in diesem Satz nicht, bitte um Korrektur. Es geht hier um die Sobretta-Gavia-Gruppe, ob die Livigno-Alpen den Ortler-Alpen zugeordnet werden, ist hier egal. Außerdem wären die östlichen Livigno-Alpen logischer. --Herzi Pinki 22:33, 16. Feb. 2008 (CET)
- ?? ist hier nicht der artikel über die Ortler-Alpen? - das "westlich" war aber wirklich ein legasthenischer patzer von mir -- W!B: 05:01, 22. Feb. 2008 (CET)
[Bearbeiten] Historische Karte
Hallo HP, habe gerade frisch diese Karte eingescannt, Kartengrundlage etwa 1860, die roten Linien sind von 1890, kannste die für den Artikel gebrauchen? Gruß --Schlesinger schreib! 18:11, 20. Feb. 2008 (CET)
schön, danke, gehört aber eher in Ortler dank, --Herzi Pinki 00:42, 22. Feb. 2008 (CET)
Ich hätt noch eine mit der ganzen Ortlergruppe, falls sie brauchen kannst. Ist von 1878 (K. Baedeker: Südbaiern, Tirol und Salzburg, Steiermark, Kärnten, Krain und Küstenland. Handbuch für Reisende mit 21 Karten, 11 Plänen und 7 Panoramen. Verlag von Karl Baedeker, Leipzig 1878.), also die Gletschergrenzen werden nicht mehr ganz stimmen... ;-) --Svíčková na smetaně 00:33, 1. Mär. 2008 (CET)
- Danke, werde ein Plätzchen finden. --Herzi Pinki 01:38, 1. Mär. 2008 (CET)
- Die og. historische Karte im Baedecker gibt die Höhen der Berge in Fuß an. Kann mir jemand sagen, welche der im 19. Jhrh. gebräuchlichen (sehr unterschiedlichen) "Fußlängen" angewendet wurden ? Die heute vor allem im englischsprachigen Raum noch weit verbreiten Angaben in Fuß basieren auf dem Umrechnungsmodus 1 Fuß = 30,48 cm. Dieser kann aber, wie unschwer erkennbar, in der Karte nicht angewendet worden sein, denn dann wären die Höhenangaben, die seinerzeit normalerweise schon sehr exakt waren, deutlich zu niedrig.
--84.174.125.23 12:54, 27. Mär. 2008 (CET)
- Habe mir nun selbst die Mühe gemacht, auszurechnen, von welcher Fußlänge der Kartograf im Baedecker (ungefähr) ausgegangen ist. Ich habe dabei heutige Höhenangaben in Metern mit jenen in Fuß in der Karte ins Verhältnis gesetzt und komme (von geringen Abweichungen abgesehen) auf eine Fußlänge von ziemlich genau 0,3250 Metern (1 Fuß= ca. 32,50 cm). Dies entspricht (nachzulesen in Wikipedia unter dem Stichwort Fuß (Einheit)) ziemlich genau dem sog. Pariser Fuß.
--84.174.125.23 15:42, 27. Mär. 2008 (CET)
[Bearbeiten] Südalpen der Ostalpen
Der Verfasser hat inhaltlich ja recht mit dieser Bezeichnung. Aber kann man es -ohne inhaltliche Korrektur- nicht ein bisschen hübscher ausdrücken ? Der Artikel ist doch sonst sprachlich recht gut formuliert. Wie wär's mit: Südteil der Ostalpen, Südabschnitt der Ostalpen oder schlicht: südliche Ostalpen ?--87.169.65.87 18:04, 14. Apr. 2008 (CEST)
- danke, und schon angenommen und umgesetzt, ich hoffe, W!B: ist damit einverstanden. --Herzi Pinki 23:37, 14. Apr. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Höhenangaben
Wie finde ich denn heraus, welches die österreichische und welches die italienische Messung ist? Möchte gerne den 'Großen Laugen' hinzufügen, finde aber nirgends heraus, auf welche Messung sich die Höhenangaben (2433m und 2434m) beziehen. 82.56.40.153 17:56, 8. Sep. 2008 (CEST)
- ich habe meine doppelten Höhenangaben aus dem Peter Holl: AV-Führer Ortleralpen. Für den Großen Laugen, der im Führer allerdings Laugenspitze heißt (und hier bereits 2x unter diesem Namen verlinkt ist), kennt der Führer nur eine Höhe, nämlich 2434. Ich würde bei einem Unterschied von nur einem Meter ohne Quellenangabe auf Messfehler tippen, und einfach 2.434 m s.l.m. verwenden. Ich möchte allerdings zu bedenken geben, dass in diesem Artikel nur eine Auswahl an Gipfeln aufgezählt wird, und ob die Laugenspitze zu den wichtigsten der Gruppe gehört, wage ich zu bezweifeln (im AVF bloß im Anhang beschrieben). Schreib den Artikel über die Laugenspitze, und ordne sie in Kategorie:Ortler-Alpen ein. Wäre mein Vorschlag. lg --Herzi Pinki 23:52, 8. Sep. 2008 (CEST)
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- Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Dass die Laugenspitze in der Ortlergruppe keine allzu große Rolle spielt (aus bergsteigerischer Sicht), ist mir bewusst. Jedoch hat sie durch die erste Südtiroler Gipfelbibliothek durchaus eine kulturelle Bedeutung gewonnen. --Andreas B. 02:13, 9. Sep. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Zufallspitze
Kann ein Ortskundiger bitte mal Klarheit schaffen, was die Namen von Monte Cevedale, Nördliche und Südliche Zufallspitze usw. anbelangt? In der Gipfelliste des Artikels "Ortleralpen" wird der Name "Zufallspitze" mit "Monte Cevedale" gleichgesetzt, wofür ich aber im Artikel Monte Cevedale keine Bestätigung finde. Daher sollte in allen damit zusammenhängenden Artikeln einmal ganz klar erklärt werden, was der Unterschied ist zwischen folgenden Begriffen:
- Monte Cevedale
- Cevedale
- Cima Cevedale
- Zufallspitze
- Nördliche Zufallspitze
- Südliche Zufallspitze
Wieviele Gipfel gibt es also genau und wie heißen sie? Und noch eine Bitte: Wie spricht man Zufallspitze, Zufallhütte usw. aus? Liegt die Betonung auf dem u oder auf dem a? --Rokwe 12:34, 11. Feb. 2009 (CET)
- (bin nicht einheimisch, war aber schon dort - reicht das?)
- Peter Holl, AVF Ortleralpen, 7. Auflage 1990, RZ 1107: Monte Cevedale (döV 3778 m, iV 3769 m), Südliche Zufállspitze (Cima Cevedale, Cevedale II, 3757 m), Nördliche Zufállspitze (döV 3687 m, iV 3700 m) ... Mächtiger Firndom, der mit den beiden Zufállspitzen .... Dies stimmt überein mit der Tabbacco Karte 08, Ortles-Cevedale: Monte Cevedale (3769 m), nach Nordost unbenannter Sattel mit 3698 m, weiter Richtung NO Zufallspitzen/Cima Cevedale zwischen den Koten 3757 m und 3700 m. Der Monte Cevedale liegt an der Grenze SO/TN, die südliche Zufallspitze auf der Grenze SO/TN/BZ, die nördliche ganz in BZ. (hier ruckeln, sonst nur die Grenze zu sehen)
- daraus leite ich ab:
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- Monte Cevedale hat keinen dt. Namen, lag auch nie auf deutschsprachigem Gebiet. Die Gleichsetzung mit Zufallspitze im Artikel ist falsch. Gefühlsmäßig wird der Name Monte Cevedale oder alternativ Cevedale auch in deutschen Kontext verwendet, Zufallspitze ist mir dafür nicht in Erinnerung. Ist auch bis gestern so drin gestanden. :-) (Monte Cevedale = Cevedale ≠ Zufállspitze, allerdings ist it:Monte Cevedale anderer Meinung)
- die Zufállspitze ist ein Doppelgipfel, im ital. Cima Cevedale. Wobei die nördliche eine unbedeutende Firnkuppe mit gerade mal einer Schartenhöhe von kleiner 15 m ist und keinen ital. Namen haben dürfte. (südl. Zufállspitze = Cima Cevedale, nördl. im ital. unbenannt)
- die Betonung im AVF liegt immer auf dem a, Schreibweise durchgängig Zufállspitze. Gilt auch für die Zufállhütte (Nino Corsi) im Martelltal. Hat nix mit dem Zufall zu tun, sondern ist vermutlich eine Ortsbezeichnung Zu-Fall, habe diese Betonung dort auch gehört. --Herzi Pinki 21:46, 11. Feb. 2009 (CET)