Dunblane

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Dunblane
schottisch-gälisch Dùn Bhlàthain
Dunblane Cathedral
Dunblane Cathedral
Koordinaten 56° 11′ N, 3° 58′ W56.188888888889-3.9638888888889Koordinaten: 56° 11′ N, 3° 58′ W
Dunblane (Schottland)
Dunblane
Dunblane
Bevölkerung 7911 Zesus 2001, siehe Weblinks
Verwaltung
Post town DUNBLANE
Postleitzahlen­abschnitt FK15
Vorwahl 01786
Landesteil Scotland
Lieutenancy Area Stirling and Falkirk
Unitary authority Stirling
Britisches Parlament Stirling
Schottisches Parlament Clackmannanshire and Dunblane
Blick auf die Stadt
Fluss durch die Stadt

Dunblane ist eine kleine Stadt in Schottland, nahe Stirling, mit etwa 8.540 Einwohnern (Schätzung 2004[1]). Sie liegt in der traditionellen Grafschaft Perthshire und gehört seit der Reorganisation der schottischen Verwaltungsgliederung zum Stirling-Distrikt. Bekannt ist Dunblane für seine historische Kathedrale, heute eine Pfarrkirche (Beschreibung bei Dunblane Cathedral), und für eine herausragende historische Privatbibliothek.

Geschichte[Bearbeiten]

Dunblane war der Sitz zahlreicher Bischöfe.

Daneben beherbergt Dunblane die Leighton Library, die älteste Privatbibliothek Schottlands.

Die Stadt bezeichnet sich selbst als City („Stadt“), wie viele Siedlungen es in Schottland tun, die eine Kathedrale ihr eigen nennen. Historisch unterschied man im Englischen hier zwischen „Town“ und „City“, wobei Städte mit einer Kathedrale als „City“ bezeichnet wurden.

Die Stadt wuchs seit den 1970er Jahren besonders schnell, da sie aufgrund der guten Verkehrsanbindungen nach Glasgow, Edinburgh, Perth und Stirling als Pendlerstadt attraktiv wurde.

Die Gewalttat von 1996[Bearbeiten]

Am 13. März 1996 wurden in der Dunblane Primary School 16 Erstklässler und ihre Lehrerin von dem ehemaligen Pfadfinder und arbeitslosen Thomas Hamilton aus Rache für seine Ausgrenzung als Jugendbetreuer mit einer legal erworbenen Waffe getötet. Danach erschoss Hamilton sich selbst. Von nach der Tragödie gesammelten Spenden wurde in der Stadt ein neues Gemeindezentrum errichtet. Ein Denkmal für die Opfer des Massakers befindet sich auf dem örtlichen Friedhof.

Im Gedenken an die Opfer und auch um Spenden zu sammeln, schrieb ein Musiker aus Dunblane, Ted Christopher, eine neue Strophe passend zum Bob-Dylan-Klassiker Knockin’ on Heaven’s Door, die gemeinsam mit einem Schülerchor aus Dunblane und Mark Knopfler an der Gitarre eingespielt wurde.

Persönlichkeiten der Stadt[Bearbeiten]

Der berühmteste Sohn der Stadt – Andy Murray, Tennisprofi und Wimbledon Gewinner 2013 – gehörte zu den überlebenden Schülern. Dunblane ist darüber hinaus der Geburtsort des schottischen Architekten James Gillespie Graham (1776–1855) sowie des Folkmusikers Dougie MacLean.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. General Register Office for Scotland: http://www.gro-scotland.gov.uk/statistics/theme/population/estimates/special-area/settlements-localities/archive/mid-2004-settlements.html Mid-2004 Population Estimates for Settlements in Scotland