Elektronisches Wörterbuch

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Langenscheidt alpha 8 – das erste elektronische Wörterbuch der Welt – hier in der französischen Version
Elektronisches Wörterbuch in Stiftform mit eingebautem Scanner an der Spitze zum Einlesen des zu übersetzenden Wortes
Diverse Modelle elektronischer Wörterbücher in einem Tokioter Elektronikmarkt

Ein elektronisches Wörterbuch ist ein Wörterbuch, dessen Inhalt in digitaler Form vorliegt. Dies ermöglicht gegenüber dem gedruckten Wörterbuch auch multimediale Inhalte wie Spracherkennung, Animationen und Tonaufnahmen, sowie einfachere Verknüpfungsmöglichkeiten und Suchfunktionen. Elektronische Wörterbücher können für online- oder offline-Nutzung erstellt sein.

Varianten[Bearbeiten]

Neben den plattform-unabhängigen Softwarelösungen für elektronische Wörterbücher, die auf einzelnen PCs installiert werden, und solchen, die auf einzelne Betriebssysteme zugeschnitten sind, wie beispielsweise der Babylon Translator, gibt es folgende Varianten:

Elektronisches Taschenwörterbuch[Bearbeiten]

Seit den 1980er Jahren gibt es Handhelds, die über eine Übersetzungsfunktion verfügen. Das erste Gerät dieser Art weltweit war das Langenscheidt „alpha 8 Englisch“, welches 1983 auf den Markt gebracht wurde.[1] Später gab es von dem Modell auch Versionen in französischer und lateinischer Sprache. Solche Handhelds enthalten eines oder mehrere redaktionelle Wörterbücher mit Such- und Nachschlagefunktionen. Gegenüber gedruckten Wörterbüchern sind die Datensätze von Handhelds normalerweise besonders aufbereitet, um z. B. idiomatische Redewendungen oder Beispielsätze besonders darstellen oder gezielt danach suchen zu können.

Wortliste[Bearbeiten]

Die einfachste Form eines elektronischen Wörterbuchs ist eine ein- oder mehrsprachige Textdatei (meistens ASCII oder UTF-8), welche die Begriffe alphabetisch sortiert enthält und die zur Rechtschreibkontrolle oder zur Übersetzungshilfe in Textverarbeitungsprogrammen eingebunden ist.

Online-Wörterbuch[Bearbeiten]

Ein Online-Wörterbuch ist ein über das Internet abrufbares, datenbankbasiertes Wörterbuch. Frontend ist in diesem Fall meistens der Browser. Diese Form bietet dem Anwender häufig die Möglichkeit, sich an ein angeschlossenes Internetforum des Anbieters zu wenden, beispielsweise wenn das genutzte Werk ein Lemma nicht oder unbefriedigend behandelt. Bekannte Beispiele sind die Angebote von LEO (mit Forum), Duden, Linguee und PONS.

Eine neue Form von Online-Wörterbüchern sind solche, die durch die Nutzer selber online bearbeitet und ergänzt werden können, wie beispielsweise das Wiktionary.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Elektronische Wörterbücher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Langenscheidt Webseite, Verlagsgeschichte (abgerufen 6. Februar 2014)