Casio

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Casio
Logo von Casio
Rechtsform Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft)
ISIN JP3209000003
Gründung 1946
Sitz Tokio
Leitung Kazuo Kashio
Mitarbeiter ca. 13.000
Umsatz 620 Milliarden Yen = 4,95 Milliarden Euro
(Gj. 2006/07)
Produkte Elektronische Geräte
Website www.casio.com

Casio (jap. カシオ計算機株式会社 Kashio Keisanki Kabushiki-gaisha, engl. Casio Computer Co., Ltd.) ist ein japanisches Elektronik-Unternehmen, aufgelistet im Nikkei 225, welches 1946 unter dem Namen Kashio Seisakujo (樫尾製作所, dt. „Kashio-Werk“) in Tokio von den vier Brüdern Kashio gegründet wurde. Ziel dieser Firma war es, mittels elektronischer Geräte die Lebensqualität zu erhöhen und die Arbeit zu vereinfachen.

Casio Data Bank – Armbanduhr mit Telefonnummernspeicher und Terminplaner

Heute umfasst die globale CASIO-Produktpalette Uhren, Digitalkameras, Mobiltelefone, elektronische Wörterbücher, Rechner, Musikinstrumente, Projektoren, Kassensysteme, Handy-Terminals sowie elektronische Komponenten wie LC-Displays. Casio war einer der ersten Produzenten von digitalen Armbanduhren und wurde dafür bekannt, viele nützliche Funktionen in kleine sehr kompakte Armbanduhren einzubauen (etwa Stoppuhr, Digitalkompass, Höhen- und Luftdruckmesser, Thermometer, GPS, Digitalkamera, Fernbedienung). Seit 2000 werden von Casio auch weltweit funktionierende Funkuhren und klassisch gestaltete Analoguhren angeboten. Die Casiouhren mit eingebautem Taschenrechner erreichten Kultstatus, ebenso in Teenagerkreisen die G-Shock und Baby-G-Digitaluhrbaureihen.

Im Uhrensegment bietet CASIO weiter eine sehr breite Palette von einfachen bis hochwertigen Uhren an. Verschiedene Produktlinien wie z.Bsp. GShock, Baby-G, Edifice, ProTrek, Waveceptor, etc. werden angeboten und bieten für nahezu jeden Geschmack und Käuferkreis die passende Uhr.

Als einer der Pioniere im Digitalkameramarkt hat CASIO die Entwicklung hier vorangetrieben. Aktuell ist CASIO in diesem Markt mit der EXILIM-Serie vertreten. Hier werden sehr viele Modelle zu teilweise recht niedrigen Preisen angeboten. CASIO gehört mittlerweile weltweit zu den führenden Anbietern im digitalen Kompaktkameramarkt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Unternehmensgeschichte

1946 wurde das Unternehmen als Kashio Seisakujo in Tokio gegründet. Elf Jahre später, 1957, begann die Serienproduktion von Rechenmaschinen. Um auch international agieren zu können, wurde gleichzeitig der Firmenname ins Englische übersetzt zu Casio Co. Ltd. 1965 erfolgte die Präsentation des ersten elektronischen Tischrechners mit Speicher. Die erste Digital-Armbanduhr mit zehn Zusatzfunktionen kam 1976 auf den Markt. 1984 brachte Casio den ersten Synthesizer, den CZ-101, heraus und 1995 folgte die Präsentation der ersten Digitalkamera. 1996 präsentierte das Unternehmen den ersten PDA mit Microsoft Windows CE unter dem Namen Casio Cassiopeia.

[Bearbeiten] Produktfamilien

Armbanduhren

Digitalkameras

PDA/Datenbanken

Elektronische Wörterbücher

  • EX-word-Serie

Daten-und Videoprojektoren

  • XJ-S (Super Slim-Projektoren)

Systemprodukte

  • Kassensysteme
  • Mobile Datenerfassungsgeräte

Beschriftungsysteme

  • CD-Labeldrucker
  • Labelprinter

Musikinstrumente

[Bearbeiten] Wissenschaftliche Taschenrechner

Eine Besonderheit bei den wissenschaftlichen Taschenrechnern der Firma Casio ist, dass die mit „exp“ beschriftete Taste nicht der allgemeinen Konvention folgend die Exponentialfunktion zur Grundzahl e (Eulersche Zahl) aufruft, sondern die Eingabe von Zehnerpotenzen erlaubt. Diese Verwendung des Kürzels „exp“ steht auch im Widerspruch zu gängigen Programmiersprachen und Tabellenkalkulationen (einschließlich Microsoft Excel).

Der fx-991ES
  • FX-9860G / GII / SD
  • FX-9860G Slim
  • ClassPad 300 Plus / 330
  • Algebra FX 2.0 Plus
  • FX 1.0 Plus
  • CFX-9850GC Plus
  • CFX-9850GB Plus
  • FX-9750G Plus / GII
  • FX-8500G
  • FX-8000G
  • FX-7500G
  • FX-7400G Plus / GII
  • VI-9850GB Plus
  • RM 7000/9000
  • FX-5800P
  • FX-3650P
  • FX-3600P
  • FX-3900PV
  • FX-4800P
  • FX-4500P
  • FX-4500PA
  • FX-5500LA
  • FX-820MS
  • FX-82ES
  • FX-82MS
  • FX-991MS
  • FX-115MS
  • FX-85MS
  • FX-85ES
  • FX-350MS
  • FX-82SX
  • FX-82 Solar
  • FX-992S
  • SL-450L
  • OH-450L
  • OH-82super
  • OH-300MS
  • OH-300ES
  • FX-991MS
  • FX-991ES
  • FX-991ES Plus
  • FX-85ES
  • FX-350ES
  • FX-603P
  • FX-602P

[Bearbeiten] Auftritte in Film- und TV-Produktionen

Den ersten Auftritt im Kinofilm hatte eine Armbanduhr von Casio wohl in dem Action-Streifen „das fliegende Auge“, wo mehrmals ein Countdown ablief. Eine digitale Armbanduhr von Casio hatte einen kleinen Auftritt in dem Film „Ein Ticket für Zwei“ („Planes, Trains & Automobiles“). Casio-Armbanduhren (insbesondere der G-Shock-Serie) spielten in folgenden Filmen mit: Speed, Antitrust, Bad Boys, Bad Boys II, Basic, Cable Guy, Entrapment, Hackers, The Italian Job, Man on Fire, Mission Impossible, Mission Impossible 2, Mission Impossible III, Staatsfeind Nr. 1, Stargate SG-1 (Serie), Tears from the sun, Who am I [1]. Die deutsche Band Trio machte 1982 das elektronische Keyboard Casio VL-1 populär, als sie es in dem Welthit „Da da da“ verwendete. Den Rhythmus dieses Liedes erreicht man, indem man am Casio VL-1 „Rock-1“ abspielt. Auch andere Künstler verwendeten das Instrument, beispielsweise Robbie Williams in „Rudebox“, The Fall in „The Man Whose Head Expanded“ oder Human League in „Get Carter“. Außerdem ist das VL-1 in Helge Schneiders erstem Film Johnny Flash (1987) zu sehen. Als 'Johnny' alias Helge Schneider im Musikgeschäft die große Technics-Orgel zu groß und zu teuer war, kaufte er sich das VL-1. Beim Antesten hört man dann wieder den 'Da-Da-Da'-Rhythmus.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. G Movie Mainpage (engl.)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Casio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

35.680822222222139.68482777778Koordinaten: 35° 40′ 51″ N, 139° 41′ 5″ O

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