Elisabeth Sophie von Mecklenburg
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Elisabeth Sophie Herzogin zu Mecklenburg [-Güstrow] (* 20. August 1613 in Güstrow; † 2. Juli 1676) war eine Tochter von Johann Albrecht II. von Mecklenburg (* 5. Mai 1590; † 23. April 1636).
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Leben [Bearbeiten]
Elisabeth, die sehr musikalisch war, bekam ihre künstlerische Ausbildung am Hof ihres Vaters, an dem der englische Komponist William Brade angestellt war. Im Jahre 1638 machte sie Bekanntschaft mit Heinrich Schütz, dessen Schülerin sie wurde.[1] Sie komponierte beispielsweise barocke Singspiele.
- Familie und Nachkommen
Elisabeth Sophie heiratete im Jahre 1635 August der Jüngere, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, Fürst von Braunschweig-Wolfenbüttel.
- Ferdinand Albrecht I. (* 22. Mai 1636; † 23. April 1687)
- Maria Elisabeth (* 7. Januar 1638; † 15. Februar 1687) – 1663 verheiratet mit Adolf Wilhelm II. (* 15. Mai 1632; † 21. November 1668), Herzog von Sachsen-Eisenach
- Christoph Franz (* 1. August 1639; † 8. Dezember 1639)
Literatur [Bearbeiten]
- Hermann Kretzschmar: Geschichte des Neuen deutschen Liedes, Breitkopf & Härtel, Leipzig 1911. S. 36.
- Barbara Becker-Cantarino: Der lange Weg zur Mündigkeit, 1987 ISBN 3-476-00612-3. S. 248-252.
- Linda Maria Koldau: Frauen – Musik – Kultur. Ein Handbuch zum deutschen Sprachgebiet der Frühen Neuzeit. Köln/Weimar 2005, ISBN 3-412-24505-4. online auf books.google.de
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur von und über Elisabeth Sophie von Mecklenburg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Druckschriften von und über Elisabeth Sophie von Mecklenburg im VD 17
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Herzogin Sophia Elisabeth von Braunschweig-Lüneburg auf heinrich-schuetz-haus.de
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Elisabeth Sophie von Mecklenburg |
| ALTERNATIVNAMEN | Mecklenburg, Elisabeth Sophie Herzogin zu |
| KURZBESCHREIBUNG | Singspielkomponistin |
| GEBURTSDATUM | 20. August 1613 |
| GEBURTSORT | Güstrow |
| STERBEDATUM | 2. Juli 1676 |