Elisabeth von Rumänien

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Elisabeth von Rumänien

Elisabeth von Rumänien, vollstäniger Name Elisabetha Charlotte Josephine Alexandra Victoria, (* 12. Oktober 1894 auf Schloss Peleș, Rumänien; † 14. November 1956 in Cannes, Frankreich) war eine rumänische Prinzessin aus dem Hause Hohenzollern-Sigmaringen und die spätere Königin Elisabeth von Griechenland.

Leben[Bearbeiten]

Elisabeth als Königin von Griechenland mit ihrem Ehemann Georg

Prinzessin Elisabeth wurde 1894 auf Schloss Pelesch als älteste Tochter des rumänischen Kronprinzen Ferdinand, des späteren Königs Ferdinand I. von Rumänien (1865–1927) und der Prinzessin Marie von Edinburgh, Prinzessin von Großbritannien und Irland (1875–1938) geboren. Sie wurde nach Königin Elisabeth von Rumänien (geborene Prinzessin zu Wied) benannt und in der Familie Lizzy oder Lisabetha genannt.

Sie wurde von englischen Lehrern und Kindermädchen erzogen. Wenn ihre Eltern ins Ausland reisten, passte Elisabeth oft auf die jüngeren Geschwister auf, was eine schwierige, dennoch prägende Aufgabe für sie war. Elisabeth liebte Literatur und war eine eifrige Leserin. Außerdem beschäftigte sie sich mit Stickereien, der Malerei und Musik. Klavier spielen und Singen gehörten zu ihren Lieblingsaktivitäten.

Am 27. Februar 1921 heiratete sie den griechischen Kronprinzen Georg in Bukarest. Nach der Abdankung seines Vaters, König Konstantin I., bestieg Kronprinz Georg am 27. September 1922 als Georg II., König der Hellenen, den Thron. Nach Ausrufung der Republik am 25. März 1924 verließ König Georg II. Griechenland.

Durch Dekret der Nationalversammlung und durch Volksabstimmung vom 3. November 1935 wurde König Georg II. wieder in seine angestammten Thronrechte eingesetzt. Er starb am 1. April 1947 in Athen.

Die kinderlose Ehe zwischen König Georg II. und Königin Elisabeth von Griechenland wurde am 6. Juli 1935 in Bukarest geschieden. Königin Elisabeth von Griechenland starb am 14. November 1956 in Cannes, Frankreich.

Vorgängerin Amt Nachfolgerin
Sophie von Preußen Königin von Griechenland
1922–1924
Friederike von Hannover