Enter (Museum)

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Blick auf einen Teil der Computerausstellung
Blick auf einen Teil der Rundfunkausstellung

Das Museum Enter (Eigenschreibweise: ENTER) ist ein Computermuseum in Solothurn, Schweiz. Es stellt neben Computern ab 1950 auch mechanische und elektronische Rechenmaschinen, Exponate aus der Radio- und Fernsehtechnik, Tonaufnahme- und Wiedergabegeräte zwischen 1860 und 1990 sowie Telekommunikationsgeräte aus. Das Museum bezeichnet die Anzahl noch funktionierender Computersysteme als «vermutlich weltweit einzigartig».[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Das Museum geht auf die Sammlung des Unternehmers Felix Kunz zurück, der während 30 Jahren Computer sammelte.[2] Ein Teil der etwa 5000 Objekte war bis 2011 im Lischerhof in Solothurn ausgestellt, einem ehemaligen Bauernhaus, dessen Fläche von 600 m2 für die Präsentation der Sammlung zu klein wurde.[3] 2010 gründete Kunz zusammen mit Monique und Peter Regenass eine Stiftung für das Museum. Der Sammler Regenass steuerte rund 300 mechanische Rechenmaschinen zur Sammlung bei.[4] Im Dezember 2011 wurde das Museum in einem ehemaligen Getränkedepot beim Bahnhof Solothurn mit einer Ausstellungsfläche von ungefähr 1800 m2 neu eröffnet.

Sammlung[Bearbeiten]

Der funktionsfähige Apple I

Im Museum Enter wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die Computer funktionstüchtig sind, was das Museum von anderen Technikmuseen unterscheidet.[2] Zu den Exponaten gehören einerseits frühe Heimcomputer wie der Mark-8 Minicomputer, Apple I und der Commodore PET 2001, andererseits Grossrechner wie ein IBM System/370 von 1970 oder ein Sperry UNIVAC Modell 90/30 von 1972.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Enter (Museum) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Was ist die Tätigkeit des ENTER. Museum ENTER. Abgerufen am 18. Dezember 2011.
  2. a b Solothurn: Feldschlösschen-Depot wird zum Computermuseum. ICT Kommunikation. 8. Dezember 2011. Abgerufen am 18. Dezember 2011.
  3. Wolfgang Wagmann: Aus Bierdepot wird Computer-Museum. In: Solothurner Zeitung. 8. April 2010. Abgerufen am 18. Dezember 2011.
  4. Andreas Kaufmann: Jetzt kann man in Solothurn bestaunen, was gestern Zukunft war. In: Solothurner Zeitung. 3. Dezember 2011. Abgerufen am 18. Dezember 2011.

47.2032937.541679Koordinaten: 47° 12′ 12″ N, 7° 32′ 30″ O; CH1903: 607808 / 228044