Freiburg im Üechtland

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Freiburg
Fribourg
Wappen von FreiburgFribourg
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Freiburg (FR)
Bezirk: Saanew
BFS-Nr.: 2196i1f3f4
Postleitzahl: 1700–1709
UN/LOCODE: CH FRB
Koordinaten: 578943 / 18392146.8061137.162775610Koordinaten: 46° 48′ 22″ N, 7° 9′ 46″ O; CH1903: 578943 / 183921
Höhe: 610 m ü. M.
Fläche: 9,32 km²
Einwohner: i36'633 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 3931 Einw. pro km²
Stadtpräsident: Pierre-Alain Clément (SP)
Website: www.ville-fribourg.ch
Blick auf die Stadt

Blick auf die Stadt

Karte
Greyerzersee Lac de Seedorf Schiffenensee Kanton Bern Kanton Bern Kanton Bern Kanton Waadt Kanton Waadt Broyebezirk Broyebezirk Broyebezirk Glanebezirk Greyerzbezirk Seebezirk (Freiburg) Sensebezirk Arconciel Autafond Autigny FR Avry FR Belfaux Chénens Chésopelloz Corminboeuf FR Corpataux-Magnedens Corserey Cottens FR Ependes FR Farvagny Ferpicloz Freiburg im Üechtland Givisiez Granges-Paccot Grolley Hauterive FR La Brillaz La Sonnaz Le Glèbe Le Mouret Marly FR Matran Neyruz FR Noréaz FR Pierrafortscha Ponthaux Prez-vers-Noréaz Rossens FR Senèdes Treyvaux Villarsel-sur-Marly Villars-sur-Glâne Vuisternens-en-OgozKarte von FreiburgFribourg
Über dieses Bild
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Freiburg (französisch Fribourg [fʀiˈbuʀ], schweizerdeutsch [ˈfribʊrg], frankoprovenzalisch  Friboua?/i) ist eine Schweizer Stadt und Hauptort des Saanebezirks sowie des Kantons Freiburg. Zur Unterscheidung von Freiburg im Breisgau wird gelegentlich der Zusatz im Üechtland (schweizerisch, kurz i.Üe.) oder im Üchtland (kurz i.Ü.) verwendet.

Freiburg, beidseits der Saane im Schweizer Mittelland gelegen, ist ein wichtiges Wirtschafts-, Verwaltungs- und Bildungszentrum mit zweisprachiger Universität an der Kulturgrenze zwischen deutscher und französischer Schweiz. Sie besitzt eine der am besten erhaltenen und grössten zusammenhängenden historischen Altstädte der Schweiz auf einem schmalen Felssporn über dem Tal der Saane.

Geographie[Bearbeiten]

Saanetal mit Sandsteinfluhen bei Freiburg

Die Altstadt von Freiburg liegt auf 581 m ü. M., 28 km südwestlich von Bern (Luftlinie). Die Stadt erstreckt sich auf dem Plateau beidseits der Saane (französisch Sarine), deren Flussbett hier tief in die Molassesandsteinschichten eingeschnitten ist, im Schweizer Mittelland. Die Altstadt befindet sich auf einem nur gut 100 Meter breiten Mäandersporn westlich der Saane, rund 40 m über dem Talboden des Flusses. Die meisten Stadtquartiere liegen auf dem Hochplateau auf durchschnittlich 620 m ü. M. und auf den angrenzenden Hügeln, während der Talboden der Saane nur gerade im Bereich des Altstadtmäanders besiedelt ist. Der tiefste Punkt der Stadt liegt auf 525 m ü. M. im Gebiet Windig.[2]

Die Fläche des mit 9,3 km² für eine Stadt relativ eingeschränkten Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Molasseplateaus im Freiburger Mittelland. Von Süden nach Norden wird das Gebiet vom stark gewundenen Lauf der Saane durchquert, die sich durch Erosion bis zu 100 Meter tief in das Plateau eingeschnitten hat. Der Talboden ist im Allgemeinen 200 bis maximal 500 Meter breit. Südlich der Stadt befindet sich der 1872 gestaute Pérolles-See mit der ältesten Gewichtsstaumauer Europas. Rund ein Kilometer nördlich der Altstadt beginnt bereits der Aufstau des Schiffenensees. Bei den Stauseen nimmt die Saane jeweils fast die ganze zur Verfügung stehende Breite des Talbodens ein.

Auf beiden Seiten wird der flache Talboden durch weitgehend bewaldete und teils mit Sandsteinfluhen durchzogene Steilhänge flankiert. Daran schliesst im Westen das Hochplateau von Freiburg an (610 bis 630 m), das wiederum von den Molassehügeln von Chamblioux (681 m) und Le Guintzet (690 m) begrenzt wird. Östlich der Saane reicht der Gemeindeboden auf die Höhen von Schönberg (französisch Schœnberg), der mit 702 m ü. M. den höchsten Punkt des Stadtgebietes darstellt, und Bürglen (französisch Bourguillon; bis 700 m). Dazwischen befindet sich der ebenfalls in das Plateau eingetiefte Graben der Galtera (französisch Gottéron), die im Bereich des Altstadtmäanders in die Saane mündet. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 61 % auf Siedlungen, 18 % auf Wald und Gehölze, 14 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 7 % war unproduktives Land.

Zur politischen Gemeinde Freiburg gehören der ehemalige Weiler Bürglen (655 m) auf dem Plateau südlich des Galterngrabens sowie ein Teil des Quartiers Schönberg (bis 700 m) an der östlichen Stadtgrenze nördlich des Galterngrabens, der grössere Teil liegt bereits auf dem Gemeindegebiet von Tafers. Nachbargemeinden von Freiburg sind im Osten Düdingen und Tafers, im Südosten St. Ursen und Pierrafortscha, im Süden Marly, im Westen Villars-sur-Glâne und Givisiez und im Norden Granges-Paccot.

Stadtquartiere[Bearbeiten]

Quartier deutsch Quartier französisch BFS-Code Quartiere von Freiburg
Burg Bourg 2196011
Beauregard 2196012
Jura Jura 2196013
Pérolles 2196014
Neustadt Neuveville 2196015
Au Auge 2196016
Schönberg Schoenberg 2196017
Places 2196018
Bürglen Bourguillon 2196019
Freiburg und Umgebung im Siegfriedatlas (1874)

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner Anteil
deutsch-
sprachig
1450 6'000
1798 5'117
1850 9'065
1870 10'581
1888 12'195 37,1 %
1900 15'794 35,4 %
1910 20'293 33,0 %
1930 21'557 33,3 %
1950 29'005 33,2 %
1960 32'583
1970 39'695 28,0 %
1980 37'400
1990 36'355 22,8 %
2000 34'897 21,2 %
2010 35'547

Mit 36'633 Einwohnern (ständige Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2012) ist Freiburg die grösste Stadt des Kantons Freiburg. Rund 29 % davon sind Ausländer. Besonders zu Beginn des 20. Jahrhunderts sowie von 1930 bis 1970 stieg die Bevölkerungszahl von Freiburg markant an. Der Höchststand wurde 1974 mit rund 42'000 Einwohnern erreicht. Seitdem wurde ein Bevölkerungsrückgang von rund 14 % verzeichnet, der jedoch in den letzten Jahren gestoppt werden konnte.

Die Agglomeration wird durch das Bundesamt für Statistik (BFS) auf rund 100'000 Einwohner beziffert (2008). Der engere Grossraum/Wirtschaftsraum Freiburg zählt ungefähr 70'000 Einwohner (2013). Zu diesem gehören neben der Stadt Freiburg die Gemeinden Avry, Belfaux, Corminboeuf, Givisiez, Granges-Paccot, Marly, Matran und Villars-sur-Glâne.

Das Siedlungsgebiet von Freiburg ist heute lückenlos mit denjenigen von Villars-sur-Glâne, Givisiez und Granges-Paccot zusammengewachsen. Direkt am östlichen Stadtrand befinden sich der zu Tafers gehörende Ortsteil Klein-Schönberg (französisch: Petit-Schoenberg) und der zu Düdingen gehörende Weiler Uebewil (französisch: Villars-les-Joncs). Dieses geschlossene Siedlungsgebiet zählt rund 55'000 Einwohner (2013).

Sprachen[Bearbeiten]

Von den Bewohnern sind 63,6 % französischsprachig, 21,2 % deutschsprachig und 3,8 % sprechen Italienisch (Stand 2000). Die restlichen 11,4 % verteilen sich auf zahlreiche weitere Sprachen, darunter Albanisch, Serbokroatisch, Spanisch und Portugiesisch. Das Französische überwiegt damit anders als beispielsweise in Murten und Biel deutlich. Die Stadt Freiburg gilt, anders als der offiziell zweisprachige Kanton Freiburg, politisch als französischsprachige Gemeinde mit bedeutender deutschsprachiger Minderheit. Seit vielen Jahren bemühen sich deutschsprachige Bewohner von Stadt und Kanton darum, dass die Gemeinde Freiburg offiziell zweisprachig wird. Begehren in diese Richtung wurden vom Gemeinderat bisher zurückgewiesen. Im Kontakt mit Behörden kann jedoch sowohl auf deutsch als auch auf französisch kommuniziert werden. Ebenso können Schulen in beiden Sprachen besucht werden. Im Jahre 2008 wurde von einigen Stadtparlamentariern ein «Forum Sprachen» initiiert, das den Austausch und die Annäherung zwischen den Sprachen fördern soll. 2013 wurde der Bahnhof offiziell mit «Fribourg/Freiburg» beschriftet und wird so künftig auch in allen Fahrplänen und Tarifen erscheinen. Anders als Biel/Bienne, das offiziell als zweisprachig gilt, befindet sich Freiburg noch in einem Entwicklungsprozess, was die Sprachenfrage betrifft.

Freiburg lag stets an der Sprachgrenze, dem sogenannten «Röstigraben», doch war die deutsche Sprache zur Zeit der Stadtgründung im 12. Jahrhundert noch vorherrschend. Obwohl Deutsch bis vor 1800 die Amtssprache in der Stadt war, gewann das Französische allmählich an Einfluss. Mit der Industrialisierung wurde ein weiterer Anziehungspunkt für französischsprachige Arbeiter geschaffen. Seit den politischen Umwälzungen Ende des 18. Jahrhunderts und zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die deutschsprachigen Bewohner in die Minderheit gedrängt und während einiger Zeit diskriminiert.

Genaue Zahlen über die Sprachenverhältnisse liegen erst seit 1888 vor. Damals gaben rund 37 % der Stadtbevölkerung Deutsch als Muttersprache an. Besonders seit 1950 ist der Anteil der Deutschsprechenden durch den Zuzug aus der französischsprachigen ländlichen Gegend westlich und südlich von Freiburg stark zurückgegangen. Die Stadt dehnte sich dabei vor allem gegen Westen hin aus. Trotzdem werden aber seit Mitte des 20. Jahrhunderts Anstrengungen unternommen, die Zweisprachigkeit zu erhalten.

Religionen[Bearbeiten]

Die Bevölkerung von Freiburg ist überwiegend katholisch. Im Jahr 2000 waren 69 % der Bewohner Katholiken, 9 % Protestanten, 14 % gehörten anderen Glaubensrichtungen an und 8 % waren konfessionslos. Die Stadt verblieb in der Reformationszeit beim katholischen Glauben, bildet seitdem ein Zentrum des Katholizismus und weist eine überdurchschnittlich hohe Dichte an Kirchen und Klöstern auf. Seit 1613 ist Freiburg zudem Sitz des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg.

Politik[Bearbeiten]

Legislative[Bearbeiten]

11
25
6
1
17
10
1
9
11 25 17 10 
Von 80 Sitzen entfallen auf:

Gesetzgebende Behörde ist der von den Stimmberechtigten der Gemeinde Freiburg alle fünf Jahre gewählte Generalrat (Conseil général). Die 80 Abgeordneten werden im Proporzwahlverfahren gewählt. Die Aufgaben des Generalrates umfassen die Budget- und Rechnungsabnahme, die Festlegung der Gemeindereglemente und die Kontrolle der Exekutive.

Bei den Wahlen im Jahr 2011 ergab sich folgende Sitzverteilung[3][4] (in Klammern 2006):

Exekutive[Bearbeiten]

Ausführende Behörde ist der Gemeinderat (Conseil communal). Er besteht aus fünf Mitgliedern und wird vom Volk im Proporz-Wahlverfahren gewählt. Die Zahl der Mitglieder wurde 2001 von neun auf fünf verkleinert. Die Amtsdauer beträgt fünf Jahre. Der Gemeinderat ist für die Vollstreckung der Beschlüsse des Generalrates, für die Ausführung der Gesetzgebung von Bund und Kanton sowie für die Repräsentation und Führung der Gemeinde zuständig. Der Stadtammann (Syndic) verfügt über erweiterte Kompetenzen. Er leitet die Sitzungen des Gemeinderates.

Die fünf amtierenden Gemeinderäte sind (Legislaturperiode 2011-2016):

  • Pierre-Alain Clément (SP): Stadtammann (Syndic)
  • Jean Bourgknecht (CVP): Vize-Stadtammann (Vize-Syndic)
  • Thierry Steiert (SP)
  • Madeleine Genoud-Page (CSP)
  • Antoinette de Weck (FDP)

Judikative[Bearbeiten]

Für die Strafgerichtsbarkeit ist das Bezirksgericht zuständig.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Entwicklung von Gewerbe und Wirtschaft[Bearbeiten]

Neustadt

In Freiburg entwickelten sich bereits im 13. und 14. Jahrhundert verschiedene Gewerbezweige. Die zu dieser Zeit vorgenommenen Stadterweiterungen am östlichen Ufer der Saane weist auf einen starken wirtschaftlichen Aufschwung hin. Vor allem im Galterntal wurde die Wasserkraft für den Betrieb von Mühlen, Sägen, Hammerschmieden, Walken und Stampfwerke benutzt. Auch entlang der Saane entstanden mit den Ortsteilen Au, Neustadt und Matten Gewerbequartiere.

Zu einer eigentlichen wirtschaftlichen Blüte führten im 14. und 15. Jahrhundert die Gerberei und die Tuchmacherei, gestützt durch die damals in der Region weit verbreitete Schafzucht. Sie verhalfen Freiburg dank dem Warenhandel zur Bekanntheit in ganz Mitteleuropa. Der allmähliche Niedergang der Tuchherstellung begann in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, als die Schafzucht immer mehr durch die Rinderzucht verdrängt wurde. Weitere Gründe für den Zusammenbruch der Tuchindustrie im 16. Jahrhundert liegen darin, dass die Zünfte den Übergang zu neuen Stoffen und Modeströmungen verweigerten und dass sich die Gesellschaftsstrukturen in der Stadt mit dem Aufkommen des Patriziats wandelten. Als weitere Ursache kam der Niedergang der Handelsmessen in Genf hinzu, so dass der Absatz der Waren behindert wurde.

In der Folgezeit war Freiburg durch das Kleingewerbe geprägt. Die Industrialisierung fasste erst nach der Anbindung an das schweizerische Eisenbahnnetz ab den 1870er Jahren Fuss. Nachdem der Pérolles-See 1872 aufgestaut worden war, konnte Energie auf das Pérolles-Plateau südlich der Stadt und westlich der Saane geliefert werden. So entstand auf diesem Plateau ein Industriegebiet, in dem zunächst eine Sägerei und eine Waggonfabrik dominierten. Ferner wurden zu dieser Zeit zwei Brauereien gegründet, die 1970 zur Sibra Holding AG fusionierten. 1901 wurde auf dem Boden von Villars-sur-Glâne eine Schokoladenfabrik gegründet. Diese kam durch eine Gebietsabtretung 1906 auf Freiburger Boden zu liegen.

Im Lauf des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das Plateau von Pérolles, das auch einen Bahnanschluss hatte, zum eigentlichen Industriequartier der Stadt. Mit der Erschliessung neuer Industriezonen ausserhalb des Gemeindegebietes wurden ab den 1970er Jahren verschiedene Branchen an den Stadtrand auf den Boden von Givisiez, Granges-Paccot und Villars-sur-Glâne verlegt. Die Industrie konnte hier einen grösseren Platz beanspruchen und erhielt eine bessere Strassenanbindung (Nähe zur Autobahn), während die frei gewordenen Flächen in Zentrumsnähe zu Wohn- und Einkaufszonen umgenutzt werden konnten.

Situation heute[Bearbeiten]

Blick auf die Saane, die Galternbach-Brücke im Hintergrund

Heute bietet Freiburg rund 25'000 Arbeitsplätze an. Mit 0,6 % der Erwerbstätigen, die noch im primären Sektor beschäftigt sind, hat die Landwirtschaft nur noch einen minimalen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Sie konzentriert sich heute auf Milchwirtschaft, Viehzucht und etwas Ackerbau. Etwa 17 % der Erwerbstätigen sind im industriellen Sektor tätig, während der Dienstleistungssektor rund 82 % der Arbeitskräfte auf sich vereinigt (Stand 2001).

Freiburg weist damit einen starken Zupendlerüberschuss aus und gilt als regionaler Anziehungspunkt für Bewohner im weitgehend landwirtschaftlich dominierten Umland. Die in Freiburg ansässige Industrie hat sich heute auf die Branchen Nahrungs- und Genussmittel, Metallbau und Maschinenbau sowie auf Elektrotechnik, Elektronik und Computertechnologie spezialisiert. Hingegen gehört die Brauerei Cardinal unterdessen dem dänischen Konzern Carlsberg, der das Cardinal-Bier in Rheinfelden brauen lässt.

Die grösste Zahl der Arbeitnehmer ist im Dienstleistungsbereich tätig. Ein grosser Teil davon ist in der Verwaltung beschäftigt. Weitere wichtige Sektoren sind das Bildungswesen mit der Universität Freiburg, das Banken- und Versicherungswesen (Hauptsitz der Freiburger Kantonalbank), die Tourismus- und Gastronomiebranche (Villars Holding) sowie das Gesundheitswesen. Freiburg ist Sitz verschiedener administrativer Niederlassungen von international tätigen Firmen. Das Kantonsspital liegt gerade an der Gemeindegrenze, jedoch zum grössten Teil auf dem Gemeindeboden von Villars-sur-Glâne.

Neue Wohngebiete entstanden seit den 1950er Jahren vor allem im Westen der Stadt sowie in den Stadtteilen Bellevue und Schönberg östlich des Saanegrabens. Teils wurden ausgedehnte Wohnblockquartiere, teils auch Einfamilienhaus- und Villenquartiere wie um die Hügel von Chamblioux und Le Guintzet sowie am oberen Schönberg geschaffen.

Kultur und Tourismus[Bearbeiten]

Ratzéhof

Die Stadt Freiburg bildet einen Anziehungspunkt für Tagestouristen, welche die Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen wollen. Als Touristenattraktionen gelten die historische Altstadt auf ihrer markanten Spornlage über dem Saanetal mit der gotischen Kathedrale Sankt Nikolaus mit den berühmten Glasfenstern von Józef Mehoffer und die Museen.

Das Naturhistorische Museum Freiburg wurde 1873 gegründet und befindet sich heute im Gebäude der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg in Pérolles. Im Museum für Kunst und Geschichte (Musée d’art et d’histoire), das seit 1920 im Ratzéhof untergebracht ist, kann man bedeutende Sammlungen aus der Ur- und Frühgeschichte, Archäologie, Plastik und Malerei, traditionelle Zinnfiguren, Kunstgewerbe sowie Münz- und Graphische Sammlungen besichtigen.[5] In der Kathedrale ist seit 1992 eine Schatzkammer geöffnet. Der seit 1998 im ehemaligen Tramdepot eingerichtete Espace Jean TinguelyNiki de Saint-Phalle zeigt Werke des Künstlerehepaars. Zu den weiteren Museen gehören das Schweizer Figurentheatermuseum (Musée Suisse de la Marionnette), das Schweizerische Nähmaschinenmuseum (Musée suisse de la machine à coudre), das Gutenberg-Museum der Schweizerischen grafischen Industrie und das Biermuseum Cardinal.

An kulturellen Veranstaltungen sind das zweijährlich stattfindende Internationale Festival Geistlicher Musik[6], das Internationale Folkloretreffen, die Jazz-Parade, das Internationale Filmfestival und Cinéplus (seit 1978) zu nennen. Daneben findet auch die Gegenwartskultur mit der Kunsthalle Fri-Art sowie die Elektro- und Rockmusik im Fri-Son ihren Platz.

Das im Jahr 1999 eröffnete Messe- und Kongresszentrum Forum Fribourg befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Granges-Paccot am Nordrand der Stadt.

Jedes Jahr findet zudem am ersten Samstag des Dezembers das traditionelle St.-Nikolaus-Fest statt, das bis zu 20'000 Menschen in die Strassen des Stadtkerns lockt. Anfang Dezember 2005 konnte die 100. Ausgabe gefeiert werden.

Bildung[Bearbeiten]

Freiburg hat sich seit der Gründung des Jesuitenkollegiums Sankt Michael im 16. Jahrhundert und der Gründung der zweisprachigen Universität Freiburg im Jahr 1889 den Ruf einer bedeutenden Bildungsstadt erworben. Sämtliche Schulstufen können in Freiburg auf Deutsch oder Französisch besucht werden. In Freiburg bietet sich – einzigartig in der Schweiz und in Europa – auch die Möglichkeit eines zweisprachigen Universitätsabschlusses. Auch Fachhochschul-Abschlüsse sind in beiden Sprachen möglich. Der Schwerpunkt der Bildungsarbeit verlagerte sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vom Katholizismus zur Zweisprachigkeit.

Zu den weiterführenden Schulen, die ihren Sitz in Freiburg haben, zählen neben der Universität die Ecole de Multimédia et d’Art de Fribourg (EMAF), die Lehrwerkstätte Freiburg (Ecole des Métiers de Fribourg, EMF), die sich auf die Sparten Technik, Informatik, Elektronik, Automatik und Polymechanik konzentriert, die Ingenieur- und Architektenschule, die Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung, die Hochschule für Gesundheit, die Pädagogische Hochschule sowie das Konservatorium.

Die Stadt besitzt drei Gymnasien, das Kollegium Sankt Michael, das Kollegium Heilig Kreuz und das Kollegium Gambach.

Verkehr[Bearbeiten]

Standseilbahn «Le Funi»

Freiburg ist der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt des Kantons Freiburg. Die Stadt liegt an der Hauptstrasse 12, die von Bern nach Vevey führt. Weitere Hauptstrassenverbindungen bestehen mit Payerne, Murten und Thun. Der Anschluss an das schweizerische Autobahnnetz erfolgte im Jahr 1971 mit der Eröffnung der Autobahn A12 von Bern bis Matran. Seit 1981 ist die Autobahn durchgehend von Bern bis Vevey befahrbar. Freiburg lag danach während 20 Jahren bis zur Eröffnung der A1 an der Hauptachse des Strassenverkehrs von Bern in die Westschweiz. Die Autobahn umfährt die Stadt im Norden und Westen und tangiert das Gemeindegebiet nur in einem kurzen Abschnitt im Tälchen westlich der Höhe von Chamblioux. Die Anschlussstellen Fribourg-Sud und Fribourg-Nord sind jeweils rund 3 km vom Stadtkern entfernt.

Die Anbindung an das Eisenbahnnetz vollzog sich in mehreren Schritten ab 1860. Zunächst wurde die Bahnstrecke Lausanne–Bern am 2. Juli 1860 in Betrieb genommen. Allerdings befand sich der damalige provisorische Endbahnhof beim Weiler Balliswil rund vier Kilometer nordnordöstlich der Stadt. Der Grandfey-Viadukt über den Saanegraben war damals noch nicht fertiggestellt. Gut zwei Jahre später, am 4. September 1862, wurde die gesamte Strecke von Balliswil via Freiburg nach Lausanne eröffnet. Auch der Freiburger Bahnhof war anfangs nur ein Provisorium, bis das eigentliche Gebäude 1873 errichtet wurde. Weitere Streckeneröffnungen erfolgten am 25. August 1876 (Freiburg-Payerne) und am 23. August 1898 (Freiburg-Murten). Die Verbindung vom Stadtteil Neuveville zur Oberstadt wird seit 1899 durch die mit Abwasser betriebene Standseilbahn Neuveville–Saint-Pierre hergestellt (siehe auch Wasserballastbahn). Von 1897 bis 1965 war in Freiburg die rund sechs Kilometer lange Strassenbahn in Betrieb. Sie musste jedoch ab 1951 dem 1949 eröffneten Trolleybus weichen. Es gab allerdings schon zwischen 1912 und 1932 eine Überland-Trolleybuslinie, die Gleislose Bahn Freiburg–Farvagny.

Für die Feinverteilung im öffentlichen Verkehr sorgen in der Stadt heute ein dichtes Liniennetz der Freiburgischen Verkehrsbetriebe. Es besteht aus drei Trolleybuslinien und ergänzend dazu vier Autobus-Linien. Zum Fahrplanwechsel vom Dezember 2012 wurden noch die ehemaligen Ueberlandbusse Nr.542 (neu Nr.8), Nr.575 (neu Nr.9) und Nr.338 (neu Nr.11) ins Stadtbusnetz aufgenommen. Im weiteren verkehren von der Stadt sternförmig in alle Richtungen des Kantons Regionalbuslinien, unter anderem nach Bulle, Avenches, Schmitten, Schwarzenburg und in die Tourismusregion Schwarzsee.

Seit 2010 gibt es ein öffentliches Netz von drei Fahrradverleih-Stationen. Es stehen 32 City- und Elektrobikes zur Verfügung. Die Stationen befinden sich am Bahnhof, beim St-Léonard und bei der Uni Pérolles. Tageskarten kann man beim Tourismusbüro oder am Schalter der TPF am Bahnhof beziehen.[7]

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Die Region von Freiburg war seit der Jungsteinzeit besiedelt, allerdings stammen aus dem heutigen Stadtgebiet nur spärliche Funde, beispielsweise einige Feuersteinfunde bei Bourguillon sowie Steinbeilklingen und Bronzegeräte. Während der Römerzeit befand sich bei Freiburg ein Übergang über die Saane. Die Hauptachse durch das Mittelland verlief damals jedoch weiter nördlich durch das Broyetal und über Aventicum (Avenches). Deshalb sind auch aus der römischen Epoche nur geringe Siedlungsspuren erhalten. Auf dem Plateau von Pérolles wurden einige Überreste von römischen Mauerfundamenten entdeckt.

Mittelalter[Bearbeiten]

Freiburg in der Chronik des Johannes Stumpf 1548
Bürglentor

Freiburg wurde im Jahr 1157 durch Herzog Berthold IV. von Zähringen an strategisch gut geschützter Lage auf einem Felsvorsprung über der Saane gegründet und mit grosszügigen Freiheiten ausgestattet. Die Zähringer konnten damit ihre Machtstellung im Schweizer Mittelland im Raum zwischen Aare und Saane festigen und ausbauen. Die ersten überlieferten Namen der Stadt sind Fribor und Friburch. Als französischer Name ist Fribourg en Nuithonie überliefert.

Seit seinen Anfängen bildete Freiburg einen Stadtstaat, also eine Stadtherrschaft, zu der kaum Gebiet aus dem regionalen Umland gehörte. Als das Geschlecht der Zähringer 1218 erlosch, gelangte Freiburg durch einen Erbgang an die Grafen von Kyburg. Diese gewährten der Stadt ihre bisherigen Freiheiten und schrieben die Gemeindeverfassung im Jahr 1249 in der so genannten Handfeste nieder[8], in der die rechtliche, institutionelle und wirtschaftliche Organisation festgehalten wurde. In diese Zeit fiel auch der Abschluss von mehreren Bündnissen mit den Nachbarstädten, nämlich mit Avenches (1239), Bern (1243) und Murten (1245).

Durch Kauf kam die Stadt 1277 an das Haus Habsburg. Schon seit Mitte des 13. Jahrhunderts blühten in Freiburg Handel und Gewerbe auf. In der Frühzeit bestand Freiburg aus vier verschiedenen Quartieren: Burg, Neustadt, Au und Spital. Die Stadt entwickelte sich rasch und erfuhr die ersten Erweiterungen: Das Burgquartier dehnte sich bereits ab 1224 weiter nach Westen aus, 1254 wurde der Brückenkopf auf der Ostseite der Bernbrücke gegründet, ab 1280 wurden Erweiterungen im Bereich der Place Python vorgenommen. Diese Erweiterungen widerspiegeln den wirtschaftlichen Aufschwung Freiburgs.

Am 12. Februar 1378 verkaufte Jakob von Düdingen der Stadt Freiburg für 3000 Gulden seinen Anteil am Simmental. Bereits am 24. Februar verpflichtete sich auch Wilhelm von Düdingen, der Stadt Freiburg seine Burgen im Simmental (Blankenburg, Mannenberg und die Laubegg) offen zu halten. Zur gleichen Zeit verpfändete Graf Rudolf von Kyburg der Stadt Freiburg für 5000 Gulden Burg, Stadt und Herrschaft Nidau. Am 16. Mai 1382 konnte die Stadt Freiburg für 1050 Gulden den Inselgau (Seeland) kaufen. Dazu gehörten Worben, Jens, Merlingen, Bellmund, Wiler, Port und die Vogtei über die Petersinsel. All diese Erwerbungen neben der Alten Landschaft hätten einen soliden Grundstein für das Territorium des Stadtstaates Freiburg ergeben. Doch sie gingen nach dem Sempacherkrieg an Bern verloren und es entwickelte sich ein regelrechter Kleinkrieg zwischen Freiburg und Bern. Die Freiburger verloren nicht nur ihre Ansprüche auf Büren an der Aare und Nidau sowie auf das Simmental. Ihnen wurde nach langen, zähen Schiedsverhandlungen am 18. Februar 1398 auch der Inselgau abgesprochen.

Auch das 14. Jahrhundert stand ganz im Zeichen des Handels, der Tuchherstellung und der Lederverarbeitung, die der Stadt ab 1370 zur Bekanntheit in ganz Mitteleuropa verhalfen.

Der Burgrechtsvertrag mit Bern wurde im Jahr 1403 erneuert. Die Stadtherren verfolgten nun eine neue Territorialpolitik, indem sie allmählich Gebiete im engeren Umland erwarben und damit den Grundstein für die Freiburger Alte Landschaft legten. So hatte sich die Stadt bereits 1442 beidseits der Saane ein Umland von rund 20 km Durchmesser geschaffen. Es unterstand in der Folge direkt den Stadtherren und wurde nicht über die Zwischenstufe eines Vogtes verwaltet.

Die Altstadt unter der Mittleren Brücke durch gesehen
Die Freiburger Altstadt mit der Kathedrale im Hintergrund

Die Zeit um die Mitte des 15. Jahrhunderts ist durch verschiedene kriegerische Auseinandersetzungen geprägt. Zunächst mussten grössere Verluste im Krieg gegen Savoyen beklagt werden. Das savoyische Element erreichte in Freiburg immer mehr Einfluss, und so geriet die Stadt 1452 von Habsburg unter die Oberhoheit Savoyen, in der sie bis 1477 nach den Burgunderkriegen verblieb. Als Bündnispartner von Bern nahm Freiburg an den Kriegen gegen Karl den Kühnen teil und konnte so weitere Gebiete für sich sichern.

Nach der Entlassung aus dem Einflussbereich Savoyens erhielt Freiburg 1478 den Status einer freien Reichsstadt, welche mit der Alten Landschaft über ein ansehnliches Hinterland verfügte. Seit 1481 ist Freiburg Mitglied der Schweizerischen Eidgenossenschaft und war lange für den schweizerischen und europäischen Katholizismus prägend (siehe dazu auch Geschichte des Kantons Freiburg). Weitere Gebietszuwächse konnte Freiburg im 16. Jahrhundert zunächst 1536 mit Bern bei der Eroberung des Waadtlandes und 1554 bei der Aufteilung der Grafschaft Greyerz verbuchen.

Aus dem Tuch- und Lederhandel gingen seit dem Ende des 14. Jahrhunderts verschiedene reiche Familien hervor, darunter Gottrau, Lanthen, Affry, Diesbach (ursprünglich aus Bern), Von der Weid, Fegeli und Weck. Zusammen mit dem Lokaladel (Familien Maggenberg, Düdingen/Velga, Montenach, Englisberg und Praroman) bildete sich ab dem 15. Jahrhundert das Patriziat, das in der Folge die Macht unter sich aufteilte. Genau dies war aber ein wichtiger Grund für den Niedergang der Tuchherstellung, denn die einst durch Handel und Gewerbe emporgekommenen Familien kümmerten sich nun vermehrt um die Stadtherrschaft und die Verwaltung des erworbenen Landbesitzes.

Ein wichtiger Meilenstein in der Stadtpolitik ist das Jahr 1627, in dem sich das damalige Patriziat mit einer neuen Verfassung für allein regimentsfähig erklärte und damit das aktive und passive Wahlrecht für sich in Anspruch nahm. Damit war die Oligarchie mit restriktiven Organisationsstrukturen, die sich bereits im Lauf des 15. Jahrhunderts abzeichneten, besiegelt.

Die Bedeutung von Kirche und Klöstern in der Stadt[Bearbeiten]

Kloster Magerau
Ansicht der Stadt Freiburg in der «Topographie der Eydgnoßschaft» von David Herrliberger, etwa 1760

Stets bildeten die Klöster von Freiburg ein Zentrum der geistlichen Kultur, zeichneten sich für Baukunst, Bildhauerei und Malerei verantwortlich und trugen wesentlich zur Blüte der Stadt bei. Das Kloster der Franziskaner-Konventualen wurde 1256 von Jakob von Riggisberg gestiftet. Es stand in seiner Anfangszeit in enger Verbindung mit dem Stadtrat, indem es bis 1433 das Stadtarchiv aufbewahrte und die Klosterkirche für Bürgerversammlungen zur Verfügung stellte. Von besonderer Bedeutung ist der Totentanz, den der Freiburger Maler Pierre Vuilleret zwischen 1606 und 1608 auf die Südwand des Klosterkreuzgangs gemalt hatte. Die ursprünglich 17 Wandbilder zeigten, wie der Tod jeweils mehreren Standespersonen entgegentritt, um sie mit sich zu nehmen. Auftraggeber war der Ritter Hans von Lanthen-Heid. Die noch verbliebenen Reste dieser Wandbilder wurden 1927 abgetragen, um den darunter liegenden spätgotischen Zyklus eines Marienlebens wieder sichtbar zu machen. Heute können die Szenen des Totentanzes noch nachempfunden werden, weil sich zwei Aquarelle von 1875 des Solothurner Malers Adolf Walser und 16 Gouachen von 1925/26 des Franzikaners Maurice Moullet erhalten haben[9].

Ebenfalls um die Mitte des 13. Jahrhunderts wurde das Augustinerkloster in der Au gegründet, das über lange Zeit die Unterstützung der Adelsfamilie Velga genoss. Auch das Frauenkloster Magerau (Maigrauge) existiert seit 1255 und gehört seit 1262 dem Zisterzienserorden an.

Eine wichtige Institution war das Mitte des 13. Jahrhunderts aus der Taufe gehobene Bürgerspital, das sich um die Pflege der Armen kümmerte. Unter den Johannitern wurde ab 1260 eine Kommende mit angeschlossenem Spital erbaut.

Während der Reformationszeit blieb Freiburg beim alten Glauben, obwohl sein Gebiet durch das nun reformierte Bern fast vollständig umgeben war. So kam es in den Grenzgebieten und in den gemeinsam mit Bern verwalteten Herrschaften immer wieder zu Streitigkeiten über die Glaubensrichtung. Die Stadt selbst wurde dadurch zu einer Hochburg der Gegenreformation. In der Zeit vom ausgehenden 16. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden verschiedene neue Klöster gegründet, nämlich das Kapuzinerkloster (1608), das Kapuzinerinnenkloster auf dem Bisemberg (1621), das Ursulinenkloster (1634) und das Visitandinnenkloster (1635).

Der einflussreichste Orden aber waren die Jesuiten, die entscheidend zur Weiterentwicklung und Prosperität der Stadt beitrugen. Sie errichteten 1582 das Kollegium Sankt Michael, das mit seiner Theologischen Fakultät den Ursprung der Universität Freiburg darstellt. Auch die Entwicklung der obrigkeitlichen Druckerei geht auf die Initiative der Jesuiten zurück.

Von 1613 an wurde Freiburg Residenz des Bischofs von Lausanne, der sich nach der Reformation von Lausanne zunächst in Evian und nachher im burgundischen Exil aufhielt. Heute ist Freiburg Sitz des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg.

Neuzeit[Bearbeiten]

Murtentor

Das strenge patrizische Regime (bestehend aus maximal 60 Familien) bekleidete während fast 200 Jahren sämtliche einflussreichen Posten in der Stadt und spielte die führende Rolle in politischer, wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht. Mehrfach schlossen sich die unterdrückten Bürger zusammen und probten den Volksaufstand, so auch 1781 unter der Führung von Pierre-Nicolas Chenaux. Mit der von Bern angeforderten Unterstützung konnte der Aufstand niedergeschlagen werden.

Mit dem Einmarsch der französischen Truppen in die Schweiz wurde 1798 das Ende des Ancien régime eingeleitet. Freiburg kapitulierte am 2. März und musste seine Herrschaft über die Landschaft niederlegen. Damit war der Weg frei für die Wahl einer Gemeindebehörde, der als erster Stadtammann Jean de Montenach vorstand. Mit der Einführung der Mediationsakte unter Napoleon wurde 1803 die Trennung von Kanton und Gemeinde Freiburg endgültig vollzogen. Die Stadt war nun Hauptort des Bezirks und des Kantons Freiburg sowie zwischen 1803 und 1809 alternierend eine der Hauptstädte der Schweiz.

1814 kam die alte patrizische Herrschaft nochmals an die Macht und regierte während der Restaurationszeit bis 1830 die Stadt. Danach wurde das Regime durch eine liberalere Verfassung abgelöst. Freiburg, das sich als Stadt und Kanton am Sonderbund beteiligte, war einer der Schauplätze des Sonderbundskrieges und musste am 14. November 1847 kapitulieren. Ab 1848, mit der neuen Bundesverfassung und der Änderung der Kantonsverfassung, hatte in Freiburg jeder niedergelassene Schweizer Bürger das Recht, an Wahlen teilzunehmen.

Im Lauf des 19. Jahrhunderts gab es einschneidende Veränderungen im Stadtbild. So wurden ab 1848 die Stadtmauern teilweise abgerissen und neue Brücken überspannten das Saane- und das Galterntal. Der Anschluss an das schweizerische Eisenbahnnetz ab 1862 führte zur Entstehung eines Bahnhofquartiers. Mit der verbesserten Verkehrsanbindung setzte sich auch die Industrialisierung durch. Der Schwerpunkt der Stadt verlagerte sich damit von der historischen Altstadt in das Bahnhofquartier. Umfangreiche Gebiete in den Quartieren Pérolles, Beauregard und Vignettaz wurden um 1900 mit Industrieanlagen und Wohnhäusern überbaut. Ein wichtiger Eckpunkt war auch die Eröffnung der Universität 1889. Weitere Impulse im wirtschaftlichen Aufschwung erhielt Freiburg 1971 mit der Eröffnung des ersten Abschnitts der Autobahn A12 von Bern nach Vevey.

1 Freiburger Batzen von 1830

Stadtbild und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Place des Forgerons

Freiburg konnte seinen alten historischen Stadtkern erhalten. Er zählt heute zu den grössten geschlossenen mittelalterlichen Zentren Europas und liegt auf einem spektakulären Felsvorsprung, der auf drei Seiten von der Saane umflossen wird. Die Bausubstanz stammt zum grossen Teil aus der gotischen Zeit bis zum 16. Jahrhundert; die Häuser bestehen zumeist aus dem regionalen Molasse-Sandstein. Den Kern der Altstadt bildet das Burgquartier, aber noch im 12. Jahrhundert kamen das Auquartier (ebenfalls in der Saaneschlaufe, aber nur rund 10 m über dem Talboden) und zu Beginn des 13. Jahrhunderts der Brückenkopf östlich des Flusses hinzu. Dieser leicht abgewinkelte Stadtgrundriss weist eine Länge von rund einem Kilometer, aber eine Breite von nur etwa 100 bis 200 m auf.

Geschützt war die Stadt durch ein mindestens zwei Kilometer langes Ringmauersystem, das sich gut in die schwierige Topographie einfügte. Wichtige Zeugen dieser mittelalterlichen Militärarchitektur der Schweiz sind neben den erhaltenen Mauerresten auch 14 Türme und ein grosses Bollwerk aus dem 15. Jahrhundert. Das ehemalige Befestigungswerk ist insbesondere im Osten und Süden gut erhalten. Hierzu gehören der Berner Torturm, der Katzenturm, der Rote Turm (aus dem 13. Jahrhundert) und der Dürrenbühlturm. Etwas jünger sind das Murtentor (1410), der Vierpfundturm (Tour des Rasoirs, 1411), die Tour des Curtils novels und der halbrunde Thierryturm (Tour Henri, 1490) im nördlichen und westlichen Teil der Stadt.

Die Kathedrale von Freiburg

Herausragendes Bauwerk in der Altstadt von Freiburg ist die Kathedrale Sankt Nikolaus. Sie wurde ab 1283 in mehreren Etappen bis 1490 an der Stelle eines romanischen Gotteshauses erbaut.

Im Burgquartier befinden sich zahlreiche weitere bedeutende Bauwerke. Das Rathaus (Hôtel de Ville) wurde von 1501 bis 1522 an der Stelle der ehemaligen, im 15. Jahrhundert zerstörten zähringischen Burg erbaut. Sein Uhrturm wurde im 16. und 17. Jahrhundert mehrfach verändert. Gleich nebenan steht das in einer Stilmischung von Barock und Klassizismus gehaltene Stadthaus von 1731. Auch die Staatskanzlei (1734–1737) zeigt dieselben Stilformen und ein skulptiertes heraldisches Motiv über dem Hauptportal. Der Rathausplatz mit dem Georgsbrunnen (Brunnenfigur von 1525) wird auch von der Gendarmerie, einem Gebäude im Louis XVI-Stil von 1783 gesäumt. Das Postgebäude von 1756–1758 zeigt den Louis-XV-Stil. In der Hauptstrasse (Grand-Rue) wurde und wird immer noch der Markt abgehalten. Die Strasse wird von einer beeindruckenden Häusergruppe aus dem 16. bis 18. Jahrhundert gesäumt, darunter das Direktionsgebäude der städtischen Behörde mit Stilformen aus Gotik und Renaissance, das Haus Castella (1780) und das spätgotische Gebäude Les Tornalettes (1611–1613) mit Treppenturm und Eckerker. An der Zähringerstrasse stehen das Haus Techtermann, das im Kern aus dem 14. Jahrhundert stammt und damit das älteste Wohnhaus der Stadt ist, sowie das Hôtel Zaehringen aus dem 18. Jahrhundert.

Rathaus

Eine Reihe wichtiger kirchlicher Bauwerke findet man in der Oberstadt, dem ehemaligen Spitalquartier. Die dreischiffige Liebfrauenkirche (Notre-Dame) geht im Kern auf das 12. Jahrhundert zurück, wurde aber von 1785 bis 1787 umfassend umgestaltet. Aus dieser Zeit stammt die barock-klassizistische Fassade, während der Glockenturm noch seine ursprüngliche Bausubstanz zeigt und im Unterbau eine romanisch-gotische Kapelle aus dem 13. Jahrhundert birgt. Auch die Franziskanerkirche (ursprünglich von 1281) mit ihrem dreischiffigen gotischen Chor ist sehenswert; das Schiff und die Aussenfassade wurde 1735–1746 erneuert. Zu der reichen Innenausstattung gehören das hölzerne Chorgestühl von 1280, das zu den ältesten der Schweiz zählt, sowie ein Hochaltar aus dem 15. Jahrhundert. Im Kreuzgang sind Fresken aus der Zeit um 1440 erhalten. Etwas neueren Datums sind Kloster und Kirche der Visitandinnen, die 1653–1656 errichtet wurden. Bemerkenswert ist hier der Zentralbau der Konventskirche, der von einer oktogonalen Tambourkuppel gekrönt ist. Die Kirche Sankt Michael, die den Jesuiten gehörte, wurde 1604–1613 im spätgotischen Stil erbaut, während das Innere Mitte des 18. Jahrhunderts umgestaltet und mit Rokoko-Dekor versehen wurde. Die Kollegiumsbauten stammen aus der Epoche der Renaissance und wurden zumeist Ende des 16. Jahrhunderts errichtet. Die Ursulinerinnenkirche schliesslich wurde 1677–1679 erstellt.

Zu den bedeutenden profanen Bauten in der Oberstadt gehören der Ratzéhof (im Renaissancestil 1581–1585 erbaut, beherbergt heute das Museum für Kunst und Geschichte), das Schloss La Poya (eine Villa, die 1699–1701 für die Familie Lanthen-Heid errichtet wurde), das Haus Gottrau aus dem 18. Jahrhundert, das bischöfliche Palais (1842–1845) und das vom ausgehenden 17. Jahrhundert stammende ehemalige Bürgerspital.

Augustinerkirche

Das Auquartier (französisch Quartier de l’Auge) bildet die südöstliche und auf einem tieferen Niveau liegende Fortsetzung des Burgquartiers. Hier befinden sich das Kloster und die Kirche der Augustiner. Die dreischiffige Kirche Sankt Mauritius mit Polygonalchor geht im Kern auf die Gründungszeit des Klosters im 13. Jahrhundert zurück, wurde aber im 16. und 18. Jahrhundert mehrfach verändert; sie besitzt eine reiche Innenausstattung, darunter ein Hochaltar mit geschnitztem Retabel (1602) und steinerne Priestersitze (1594). Die Konventsgebäude stammen zum grossen Teil aus dem 17. und 18. Jahrhundert und dienen als Sitz des kantonalen Dienstes für Denkmalpflege. Bis 2005 war hier das Staatsarchiv untergebracht, das sich heute im Pérollesquartier befindet. Das Auquartier zeichnet sich durch verschiedene gotische und spätgotische Häuser sowie durch mit Brunnen (Samariterbrunnen, Annabrunnen) geschmückte Plätze aus.

Im Talboden der Saane südlich des Burgquartiers befindet sich die Neustadt (Neuveville) mit der Kirche Mariahilf (1749–1762, barocke Innenausstattung) und zahlreichen spätgotischen Häusern.

Mattenkaserne von der Pfarrei Sankt Johannes gesehen

Jenseits der Saane, im Mattenquartier (Quartier de la Planche), bildet die Komturei und Kirche Sankt Johannes den Mittelpunkt. Die 1264 geweihte Kirche wurde 1885 und 1951 stark verändert, während die Gebäude der ehemaligen Komturei aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammen. Nahebei steht die Kaserne, ein 1708–1709 erbauter Speicher, der 1821 die Funktion einer Kaserne übernahm und dazu umgebaut wurde. Etwas abgeschieden und auf drei Seiten von der Saane umflossen liegt die Zisterzienserinnenabtei Magerau (Maigrauge), die 1255 erstmals erwähnt wurde. Die Kirche hat ihre ursprüngliche Form aus dem 13. Jahrhundert weitgehend bewahrt, die Konventsgebäude wurden nach einem Brand 1660–1666 neu erbaut. Auf dem östlich der Saane liegenden Vorsprung befinden sich das Kloster Montorge (1626 gegründet) mit einer schlichten einschiffigen Konventskirche von 1635, die Loretokapelle (1648 in Anlehnung an Santa Casa di Loreto erbaut) und das Bürglentor (Porte de Bourguillon), dessen Bausubstanz aus dem 14. bis 15. Jahrhundert stammt.

Ausserhalb der alten Stadt sind die Bauten der Universität, das Villenviertel mit Jugendstil-Bauten im Gambachquartier und der Betonbau der Christkönigskirche (1951–1953) in Pérolles zu erwähnen. Ebenfalls in Pérolles befinden sich das für die Familie Diesbach von 1508 bis 1522 erbaute Schloss und die Sankt Bartholomäuskapelle im gotischen Flamboyant-Stil, die eine Sammlung von Glasmalereien aus der Renaissance birgt. In Bourguillon (Bürglen) steht die einschiffige Kirche Notre-Dame, die 1464–1466 errichtet wurde.

Zähringerbrücke

Freiburg ist zudem für seine zahlreichen Brücken bekannt, die den Lauf der Saane überspannen. Die Bernbrücke, die das Auquartier mit dem Brückenkopf östlich der Saane verbindet, ist eine gedeckte Holzbrücke, die ihre Gestalt 1653 erhielt. Zum Mattenquartier führen vom Auquartier die Mittlere Brücke, eine steinerne Vierbogenbrücke von 1720, und von der Neustadt die Sankt Johannbrücke (1746, ebenfalls mit Tuffsteinquadern). Neben diesen Brücken im Tal besitzt Freiburg drei Hochbrücken. Die Zähringerbrücke verbindet das Burgquartier direkt mit dem Stadtteil Schönberg; sie wurde 1924 an der Stelle der Hängebrücke von 1834 erbaut, die bis 1849 die weltweit längste ihrer Art gewesen war. Die neue Galternbrücke ersetzte 1960 eine erste Hängebrücke von 1840, überspannt den Galterngraben und verbindet die Stadtteile Schönberg und Bürglen (Bourguillon). Die 1920 erstellte Pérollesbrücke gewährleistet schliesslich eine direkte Verbindung vom Stadtteil Pérolles nach Marly.

Wappen[Bearbeiten]

Das Stadtwappen von Freiburg zeigt in Blau einen Zinnenturm mit links angebauter zinnenbekrönter, in zwei Stufen abfallender Mauer mit einem unten hervorbrechenden halben Ring, alles in Silber. Obwohl bereits seit dem 13. Jahrhundert verwendet, wurde das Wappen nach verschiedenen Umgestaltungen erst 1803 zum offiziellen Wappen der Stadt erklärt. Die drei Türme des Stadtwappens verkörpern die Ehemaligen Regierenden Stadtpanner, Burgpanner, Neustadtpanner, Spitalpanner, und der Silberne Ring verkörpert den vierten Panner, das Aupanner das an der Saane liegt.

Seit Gründung der Stadt Freiburg im Jahr 1157 wurde dieses Wappen mehrmals verändert. Früher hatte das Wappen oberhalb der Türme noch den Zähringeradler, später wurde es in ein vierteiliges Wappen (zweimal Stadtwappen, zweimal Kantonswappen übers Kreuz) aufgeteilt, das zu den offiziellen Kantonsfarben Schwarz-Blau führte. Die heutigen Kantonsfarben Schwarz und Weiss wurden erst mit dem Zusammenbruch der ehemaligen Stadtpanner eingeführt; bis dahin wurden Stadt- und Kantonalwappen zusammen geführt.

Gut zu sehen sind die alten Kantonsfarben in der Tracht des Wappens des Sensebezirks sowie in den alten Regimentsfahnen (z.B. Regiment Oberlandrist – Oberer Schrot Düdingen), die alle schwarz-blau geflammten Hintergrund hinter dem eidgenössischen Kreuz hatten.

Das doppelt geführte Wappen kann bei dem alten Schild des Gasthofes «Aigle Noir (Alpenstrasse)» in der Freiburger Innenstadt noch besichtigt werden.

Sport[Bearbeiten]

Der bekannteste Sportverein der Stadt ist der Eishockey-Club HC Fribourg-Gottéron, der in der National League A spielt und bisher viermal Schweizer Vizemeister wurde. Die Spiele werden in der BCF-Arena (Kapazität: 7433 Zuschauer) ausgetragen.

Der Basketballklub Benetton Fribourg Olympic ist ein weiterer Vorzeigeverein. In der Schweiz ist der Basketball im Vergleich zu Eishockey und Fussball eher ein Randsport – vor allem im deutschsprachigen Teil. Der Publikumsaufmarsch im «Heimstadion» (der Turnhalle des Kollegiums Heilig Kreuz) von bis zu 3'500 Zuschauern wird national auf Klubebene nur noch in Fussball- und Eishockeystadien übertroffen. Auch sportlich (unter anderem 13-facher Meister: 1966, ’71, ’73, ’74, ’78, ’79, ’81, ’82, ’85, ’91, ’92, ’98, ’99 und 2007; sechsfacher Schweizer Cup-Sieger: 1967, ’76, ’78, ’97, ’98 und 2007 sowie 1. Liga-Cup-Sieger: 2007) ist der Verein nationale Spitze.

Der Fussball-Club FC Fribourg spielt in der 1. Liga, der höchsten Amateurklasse.

Seit 1933 findet am ersten Sonntag im Oktober der Murtenlauf (Course Morat-Fribourg) statt. Dieser zählt zu den bekanntesten und traditionsreichsten Volksläufen der Schweiz, mit jeweils Tausenden von Teilnehmern. Die Strecke ist rund 17 Kilometer lang, führt von Murten nach Freiburg und wird zum Gedenken an die Schlacht bei Murten gelaufen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bernhard Altermatt: Die institutionelle Zweisprachigkeit der Stadt Fribourg-Freiburg: Geschichte, Zustand und Entwicklungstendenzen. In: Bulletin suisse de linguistique appliquée. Neuchâtel 2005 (no. 82), 62-82 (ISSN 1023-2044).
  • Gaston Castella: Histoire du canton de Fribourg depuis les origines jusqu’en 1857. Freiburg 1922.
  • Anton Bertschy, Michel Charrière: Freiburg, ein Kanton und seine Geschichte/Fribourg, un canton, une histoire. Freiburg 1991.
  • Encyclopédie du canton de Fribourg. Hrsg. unter der Leitung von R. Ruffieux. 2 Bde. Freiburg 1977.
  • Geschichte des Kantons Freiburg/Histoire du Canton de Fribourg. Hrsg. unter der Leitung von R. Ruffieux. 2 Bde. Freiburg 1981.
  • Léon Savary, Fribourg. Payot, Lausanne, 1929.OCLC 12515493
  • Hermann Schöpfer: Kunstführer Stadt Freiburg. Bern 1979.
  • Marcel Strub: Les monuments d’art et d’histoire du canton de Fribourg: la ville de Fribourg. 3 Bde. Basel 1956–1964.
  • Silvia Zehnder-Jörg: Die Grosse Freiburger Chronik des Franz Rudella. Edition nach dem Exemplar des Staatsarchivs Freiburg. Phil. Diss., Freiburg (Schweiz) 2005. (die Chronik reicht bis in das Jahr 1568, PDF; 5,6 MB)
  • Hans-Joachim Schmidt (Hg.), Stadtgründung und Stadtplanung. Freiburg/Fribourg im Mittelalter; Münster 2010

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Freiburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Freiburg im Üechtland – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatStadtgeschichte. Abgerufen am 22. September 2010.
  3. http://www.ville-fribourg.ch/vfr/files/pdf31/Repartition_des_siges_CG.pdf abgerufen am 12. Juli 2012
  4. http://www.ville-fribourg.ch/vfr/files/pdf32/Resultat_elec_compl.pdf, Nach freiburgischem Recht muss eine Ergänzungswahl stattfinden, wenn auf einer Liste mehr Personen gewählt werden als kandidieren, dies war 2011 der Fall bei der Liste "libre et indépendent", die mit einem Kandidaten zwei Sitze erzielte, bei der Ergänzungswahl vom 15. Mai 2011 wurde die Grüne Kandidatin gewählt.
  5. Museums-Website
  6. Porträt auf der Website des Festivals, abgerufen am 25. Juli 2012.
  7. http://www.velopass.ch/index.php/de/netzwerke/freiburg
  8. Ernst Theodor Gaupp: Deutsche Stadtrechte im Mittelalter, mit rechtsgeschichtlichen Erläuterungen. Zweiter Band, Breslau 1852, S. 58-107, online.
  9. Hans Georg Wehrens: Der Totentanz im alemannischen Sprachraum. "Muos ich doch dran - und weis nit wan". Schnell & Steiner, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7954-2563-0. S. 182ff. Verena Villiger: Pierre Wuilleret, Monographie, Werkverzeichnis und Ausstellungskatalog, Bern 1993, S. 72-91.
  10. http://www.fr.ch/ville-fribourg/informations/1700/196_juin03.pdf
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Dieser Artikel wurde am 13. Oktober 2005 in dieser Version in die Liste der exzellenten Artikel aufgenommen.