Evolène

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Evolène
Wappen von Evolène
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Wallis
Bezirk: Hérensw
Gemeindenummer: 6083i1f3f4
Postleitzahl: 1983
UN/LOCODE: CH ARL (Arolla)
Koordinaten: 604742 / 10724346.1166677.4999891371Koordinaten: 46° 7′ 0″ N, 7° 30′ 0″ O; CH1903: 604742 / 107243
Höhe: 1'371 m ü. M.
Fläche: 210.0 km²
Einwohner: 1683 (31. Dezember 2010)[1]
Website: www.commune-evolene.ch
Evolène

Evolène

Karte
Karte von Evolène
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Evolène [ɛvɔlɛnə̯] (auch Evolena, im einheimischen frankoprovenzalischen Dialekt: [(ew)ɔˈlɛ̃iŋna][2]) ist ein Dorf und eine politische Gemeinde des Bezirks Hérens im französischsprachigen Teil des Kantons Wallis in der Schweiz. Zur Gemeinde gehören auch die Ortsteile Lannaz, Les Haudères, La Sage/Villa(z), La Forclaz, Arolla und Ferpècle.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Gemeinde entstand 1882 durch die Gemeindetrennung von Hérens in Evolène und Saint-Martin VS.

Am 21. Februar 1999 kam es zum Lawinenunglück von Evolène, bei welchem 12 Personen starben.

[Bearbeiten] Geographie

Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom oberen Teil des Val d'Hérens bis zur italienischen Grenze. Im Tal fliesst der Borgne Fluss. Der Dreitausender Blanc de Moming gehört zum Gemeindegebiet.

Die Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn (im Norden beginnend): Saint-Martin VS, Grimentz, Ayer, Zermatt, Italien, Bagnes und Hérémence.

[Bearbeiten] Bevölkerung

Evolène ist eine der wenigen Gemeinden der französischsprachigen Schweiz, wo noch Arpitan (dort Patois genannt) gesprochen wird.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Auf der Alpage de Cotter über Evolène liegen mehrere prähistorische Schalensteine, darunter die Pierre aux Immolés (Stein der Geopferten).

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
  2. Nicolas Pépin/Andres Kristol, Évolène VS (Hérons) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG), Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 343f.
Tal der Borgne de Ferpècle bei Les Haudères mit der Dent Blanche im Hintergrund
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