Félix Vallotton

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Félix Vallotton – Selbstporträt (1885)
Félix Vallotton – Selbstporträt (1885)
Paysage composé sous-bois (1918)
Paysage composé sous-bois (1918)

Félix Vallotton (* 28. Dezember 1865 in Lausanne; † 29. Dezember 1925 in Paris) war ein schweizer bzw. französischer Maler, Grafiker und Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Vallotton ging mit siebzehn Jahren nach Paris, wo er sich an der Académie Julian zum Maler ausbilden ließ. In den 1890er Jahren wurde er vor allem durch seine Holzschnitte berühmt, die mit einer neuartigen Flächenaufteilung und ihren harten Schwarz-Weiß-Kontrasten für Aufsehen sorgten und in Zeitschriften wie La Revue Blanche, Pan und Die Insel erschienen. 1892 wurde er Mitglied der Künstlergruppe Nabis.[1]

In seiner Malerei orientierte er sich an Courbet und Manet, legte jedoch besonderes Gewicht auf kräftige Umrisse und übersteigerte Plastizität der Gestalten.

1899 heiratete er Gabrielle Rodrigues-Henriques. Ab diesem Jahr widmete er sich hauptsächlich der Malerei. Im Jahr 1900 wurde er französischer Staatsbürger. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg nahm er an zahlreichen internationalen Ausstellungen teil.

Vallottons Werk ist vielfältig und umfasst über 200 Holzschnitte, zahlreiche Zeichnungen, etwa 1.700 Gemälde und einige Skulpturen. Daneben hat er auch drei Romane, mehrere Theaterstücke und eine Reihe von Essays verfasst.

[Bearbeiten] Ausgewählte Werke

  • Selbstportrait (1885)
  • La Malade (1892)
  • Trois femmes et une petite fille jouant dans l'eau (1907)
  • Segelschiffe bei Honfleur (1912), Öl auf Leinwand, 73 x 54,5 cm, Neuchâtel, Musée d'Art et Histoire
  • Soldats sénégalais au camp de Mailly (1917)
  • Paysage composé sous-bois (1918)

[Bearbeiten] Gemälde

[Bearbeiten] Holzschnitte


[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Per Amann: Die späten Impressionisten. Kirchdorf-Inn: Berghaus-Verlag 1986, ISBN 3-7635-0106-1.


[Bearbeiten] Literatur

  • Werner Weber: Eden und Elend: Félix Vallotton, Maler, Dichter, Kritiker. Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung 1998, ISBN 3-85823-714-0.
  • Marina Ducrey: Félix Vallotton: la vie, la technique, l'œuvre peinte. Lausanne: Edita 1989, ISBN 2-88001-248-1.
  • Maxime Vallotton, Charle Goerg: Félix Vallotton: catalogue raisonné de l'oeuvre gravé et lithographié. Genf: Bonvent 1972.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Category:Félix Vallotton – Bilder, Videos und Audiodateien
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