FT-Notruf

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Der erste Funken-Telegraphische Notruf (FT-Notruf) in der Geschichte der Seefahrt wurde am 7. Januar 1904 von der Firma Marconi als Notrufsignal definiert.[1] Dieser war damals in Morsezeichen CQD:

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Nach en:CQD ist's „"CQ" ("sécu", from the French word sécurité)“. Zudem erwähnt en.wiki weitere englische Auslegungen für "CQD".

CQ (ausgesprochen als „Seek you“) für „an alle“ und D für „Distress“; umgangssprachlich auch als „Come quickly – Danger!“ ausgelegt. Der Morsecode von CQD ist: −•−•  −−•−  −••.

CQD in Morsecode
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Z.B. nach eandt.theiet.org/magazine/2009/07/saved-by-wireless.cfm lautete der Notruf "Republic rammed by unknown steamship, 26 miles southwest on Nantucket". Das würde auch eher zu einem britischen Schiff passen. Die Übersetzung hier wäre dann in dieser Form irreführend/falsch, da der Eindruck entsteht, daß ein deutschsprachiger Notruf der erste Notruf war.

Dieser erste Notruf lautete vollständig: „CQD! An alle! Seenot! ‚Republic‘ von unbekanntem Dampfer 26 Seemeilen südwestlich von Nantucket gerammt. Hilfe dringend erforderlich“. Kurz vorher war das britische Passagierschiff RMS Republic der White Star Line mit 742 Menschen an Bord auf der Reise von New York ins Mittelmeer im dichten Nebel mit dem Lloyd Italiano-Dampfer Florida kollidiert.[2] Die Republic wurde an der Backbordseite in Höhe der Passagierkabinen beschädigt. Drei Passagiere kamen dabei ums Leben. Die Kollision erfolgte südlich von Martha’s Vineyard und 20 Seemeilen von Nantucket entfernt. Die Florida mit 800 Auswanderern für New York an Bord konnte sich von der Republic trennen und nahm anschließend an der Rettung der Passagiere teil.

Die Republic nahm Wasser im Maschinenraum und der gesamte technische Betrieb brach zusammen. Das Schiff war damit bewegungsunfähig. Die Funkstation war ebenfalls lahmgelegt, da es keine Elektrizität mehr an Bord gab. Doch der Funker Jack Binns konnte das Funkgerät an die Notstrombatterien anschließen und den Notruf abgeben, der von den Passagierschiffen La Lorraine, Baltic, Furnessia und New York gehört wurde. Die an Bord befindlichen Personen wurden von diesen Schiffen an Bord genommen und man versuchte am nächsten Morgen, den Havaristen nach New York zu schleppen. Auf dem Weg sank die Republic.

Das Rufzeichen CQD hatte eine auf einen Notfall hinweisende Bedeutung, war aber für die Funker sehr schlecht zwischen anderen Nachrichten herauszuhören. Man einigte sich daher am 3. Oktober 1906 auf der Internationalen Funkkonferenz in Berlin auf die deutlich leichter zu erkennende Zeichenkombination SOS (drei mal kurz, dreimal lang, dreimal kurz) als Notsignal. Diese Buchstabenkombination wurde wegen ihrer leichten Erkennbarkeit gewählt. Sie wurde erst im Nachhinein als Abkürzung für „save our souls“ oder „save our ship“ gedeutet.

Das Wort „Mayday“ wird im Sprechfunkverkehr bei der See- und Luftfahrt benutzt. Es leitet sich von dem französischen „M’aidez“ („Helfen Sie mir“) ab.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Distress signalling www.earlyradiohistory.us
  2. Morsen bis zum Untergang von Spiegel-online.de