Flexible Spezialisierung

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Flexible Spezialisierung bezeichnet eine betriebswirtschaftliche Strategie von Industrieunternehmen.

Definition[Bearbeiten]

Vorrangiges Ziel bei der Flexiblen Spezialisierung ist es, ein Unternehmen so zu organisieren, dass es sich kurzfristig an die Bedingungen auf permanent und sich schnell ändernden Märkten anpassen kann. Statt Massenfertigung in Großbetrieben wird die Produktion in innovativen und flexiblen Klein- und Mittelbetrieben organisiert, die (lokal oder regional) vernetzt sind. Die Flexibilität resultiert aus dem Einsatz moderner, an die wechselnden Anforderungen anpassbaren Maschinen, die von qualifiziertem Personal bedient werden. In diesem System können dann auch kleine Stückzahlen gewinnbringend produziert werden. Geprägt wurde der Terminus "flexible Spezialisierung" von Piore/ Sabel (1984).

Das Musterbeispiel für diese Strategie ist die norditalienische Wirtschaftsstruktur, wie sie sich seit Mitte der 1980er Jahre entwickelte (Benetton-System).

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Piore, Michael J./ Sabel, Charles (1985): Das Ende der Massenproduktion. Berlin.

Weblinks[Bearbeiten]