Fljótsdæla saga

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Die Fljótsdæla saga ist eine Isländersaga vermutlich aus dem 15. Jahrhundert bis zur ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Überliefert ist die Saga durch die Handschrift AM 551c, 4° unvollständig, und vollständig als Abschrift AM 451,4°.

Die Saga ist ohne historische Relevanz, stoff-, formlich ausgeprägt der Unterhaltung dienlich. Sie ist eine Kompilation aus Inhalten aus der Droplaugarsona saga und der Gunnars þáttr Þiðrandabana, und ist als Fortsetzung der Hrafnkels saga konzipiert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Die Saga von den Leuten aus dem Fljotsdal. In: Sagas aus Ostisland - Die Hrafnkels Saga und andere Geschichten von Macht und Fehde. Übersetzt von Dirk Huth. Kreuzlingen/München: Diederichs, 1999 (Saga - Bibliothek der altnordischen Literatur, Band Nr. 8), ISBN 3-424-01502-4, S. 102–182.
  • Fljótsdœla saga - die Saga der Leute aus dem Fljotstal. Übersetzt von Manfred Schwering, Claudia Spinner und Elisabeth Weise. Morsbach: Literaturverlag Norden Reinhardt, 1994 (Altnordische Bibliothek, Band Nr. 11), ISBN 3-927153-19-2.
  • The Saga of the People of Fljotsdal. Translated by John Porter. In: Viðar Hreinsson (General Editor): The complete sagas of Icelanders including 49 tales. Reykjavík: Leifur Eiríksson Publishing, 1997. Band IV, ISBN 9979-9293-4-0, S. 379–433.
  • Kurt Schier: Sagaliteratur. Sammlung Metzler, Bd. 78 Realienbücher für Germanisten. Metzler, Stuttgart 1970.
  • Rudolf Simek, Hermann Palsson: Lexikon der Altnordischen Literatur. Kröner, Stuttgart 1987.