Flugplatz Laucha

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Flugplatz Laucha
Startstelle des Flugplatzes Laucha Startstelle des Flugplatzes Laucha
Flugplatz Laucha (Sachsen-Anhalt)
Red pog.svg
Kenndaten
ICAO-Code EDBL
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 3 km nordwestlich von Laucha an der Unstrut
Basisdaten
Eröffnung
Betreiber Stadt Laucha
Fläche 85 ha
Start- und Landebahn
09/27 720 m × 30 m Gras

i1 i3


i7 i10 i12

i14

Der Flugplatz Laucha ist ein Sonderlandeplatz auf dem Gebiet der Stadt Laucha an der Unstrut im Burgenlandkreis von Sachsen-Anhalt. Seine Platzfrequenz ist 122,475 MHz (INFO).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Flugbetrieb

Während der Woche ist im Sommer immer Flugbetrieb zu verzeichnen durch das Haus der Luftsportjugend. Am Wochenende herrscht reger Segelflug-, Modellbetrieb, vereinzelt auch Gleitschirm-, Drachen-, UL-Flug. Bei Südwest- bzw. Westwind besteht die Möglichkeit zum Hangflug, hierbei ist auf die Hangflugordnung zu achten.

Das ca. 85 Hektar große Gelände ist für alle Luftsportarten zu gelassen. Auf der 720 m langen Grasbahn können Maschinen bis 5,7 t landen. Die Grasbahn liegt direkt in Ost-West-Richtung (09/27).

Im Jahr 2007 wurde die Kontrollzone (TMA) um Leipzig geändert, dabei ergaben sich aktuelle Änderungen am Sonderlandeplatz Laucha, u. a. die Einführung einer Segelflugzone (Querfurt).

Am 17. Juni 2011 kam es beim Flugplatz Laucha zu einem Flugzeugabsturz, bei dem der Pilot eines Segelflugzeugs starb. Es war der bisher schwerste Flugunfall dieser Art in Laucha.[1]

[Bearbeiten] Besondere Veranstaltungen (Auswahl)

  • Jährlich finden auf dem Flugplatz die Flugtage statt. Jedes Jahr zu Himmelfahrt und am Wochenende nach Himmelfahrt
  • Tag der offenen Tür mit dem Treffen der Minimum Flieger: Ende August
  • Oldtimer- und Gleiter-Treffen: Mitte September

[Bearbeiten] Nutzer des Platzes

Die Stadt Laucha an der Unstrut ist Halter des Platzes.

Die Nutzer sind der Luftsportverein Laucha Dorndorf, der Flugmodellsportclub „Unstruttal“ und das Haus der Luftsportjugend.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Constanze Matthes: Segelflieger stirbt bei Absturz, in: Mitteldeutsche Zeitung, Online-Artikel vom 17. Juni 2011.

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge