Flugplatz Halle-Oppin

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Flugplatz Halle-Oppin
Halle-Oppin Luftbild.jpg
Kenndaten
ICAO-Code EDAQ
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum Halle
Straße Bundesautobahn 14 Ausfahrt Halle-Tornau
Basisdaten
Eröffnung 1971
Betreiber Flugplatzgesellschaft mbH Halle-Oppin
Flug-
bewegungen
29.754 (2003)
Start- und Landebahnen
11/29 1120 m × 30 m Asphalt
11/29 (Segelflug) 1200 m × 100 m Gras

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Der Flugplatz Halle-Oppin liegt östlich der Ortschaft Oppin im Saalekreis und wurde von 1968 bis 1971 erbaut.

Der von der Gesellschaft für Sport und Technik betriebene Flugplatz diente zur Ausbildung von Segelfliegern und Fallschirmspringern. Die Gründung des Klubs für Fallschirmsport Halle/Oppin leitete eine Entwicklung als Leistungssport bis hin zur Weltspitze ein. Von 1972 bis 1990 wurden von Oppiner Fallschirmspringern insgesamt 31 Medaillen allein bei Weltmeisterschaften errungen.

Als der Standort Halle-Oppin zum Leistungszentrum für Fallschirmsprung in der DDR ausgebaut wurde, mussten die Segelflieger zum benachbarten Flugplatz Renneritz umziehen.

Nach der Wende wurde der Flugplatz zu einem Verkehrslandeplatz und wird seitdem von der Flugplatzgesellschaft Halle-Oppin GmbH betrieben.

Eine Asphaltlandebahn und Rollwege wurden im Jahre 1992 neu errichtet.

Neben verschiedenen Flugwerften sind auch zwei Flugschulen und verschiedene Vereine am Platz beheimatet. Der Modellflugverein hat im Nordteil des Platzes sogar eine eigene "Piste".

Der Flugsportverein Halle-Oppin e.V. nutzt den Nordteil des Platzes für Segel- und Motorsegelflug. Erstmals war der FSV-Oppin vom 15. bis 24. Juli 2005 Ausrichter der Landesmeisterschaften im Streckensegelflug. Im Jahr 2007 wird die Offene Landesmeisterschaft im Streckensegelflug, die zugleich ein Qualifikationswettbewerb für die Deutsche Meisterschaft der Junioren 2008 darstellt, vom 5. bis 12. August 2007 ebenfalls vom Flugsportverein Halle-Oppin ausgerichtet.

Weblinks[Bearbeiten]