Foo-Fighter

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Dieser Artikel handelt von Lichterscheinungen während des Zweiten Weltkrieges. Für die Band „Foo Fighters“ siehe Foo Fighters.

Als Foo-Fighter wurden Lichtkugeln bezeichnet, die ab 1944 auf dem europäischen Kriegsschauplatz von alliierten Flugzeugbesatzungen beobachtet wurden. Der Begriff geht auf den US-amerikanischen Comic Smokey Stover zurück und ist eine "Amerikanisierung" des französischen Wortes "feu" (Feuer).[1] Der Begriff wird im Kriegstagebuch der 415th Night Fighter Squadron der USAAF an drei Stellen erwähnt.[2]

Da die alliierten Nachtjäger häufig im Luftraum um deutsche Nachtjägerhorste patrouillierten, um die deutschen Jäger beim Starten und Landen anzugreifen, ist eine mögliche Erklärung für das Foo-Fighter-Phänomen die Fehlinterpretation der von den Fliegerhorsten bei schlechter Sicht verwendeten Leuchtmunition-Kennungen. Diese Kennungen sollten den deutschen Nachtjägern bei schlechtem Wetter die Orientierung ermöglichen und bestanden aus einer von Flugabwehrkanonen zu festgelegten Uhrzeiten in steilem Winkel abgeschossenen Leuchtmunition. Räumliche Anordnung und Farbkombination der Leuchtsignale war für jeden Fliegerhorst festgelegt, damit die deutschen Nachtjäger anhand dieser Kennungen ihren Standort bestimmen konnten.

Foo-Fighter-Sichtungen werden in der Ufologen-Literatur als Vorläufer der UFO-Sichtungen dargestellt.

Mittlerweile geht man davon aus, dass es sich bei dem Phänomen um so genannte Sprites handelt, einer Lichterscheinung, die bei Gewittern oder Stürmen in 50 bis 100 km Höhe entsteht und nur etwa 10 bis 100 Millisekunden andauert.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Travis S. Taylor, et al.: An Introduction to Planetary Defense – A Study of Modern Warfare Applied to Extra-Terrestrial Invasion. BrownWalker Press, Boca Raton 2006, ISBN 1-58112-447-3, S.139
  2. Foo_Fighter. Kheichhorn.de. Abgerufen am 5. Juni 2010.
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