Franziska Bennemann

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Franziska Bennemann, geb. Franziska Marie Therese Stellmacher (* 30. Mai 1905 in Hermsdorf, Provinz Brandenburg; † 26. August 1986 in Braunschweig) war eine deutsche Politikerin (SPD).

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Franziska Bennemann studierte von 1925 bis 1929 Volkswirtschaftslehre, Naturwissenschaften und Philosophie im Internat Melsungen bei Kassel, der späteren Heimvolkshochschule der Friedrich-Ebert-Stiftung. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten arbeitete sie zunächst illegal in Deutschland, bevor sie 1939 emigrierte. Sie arbeitete von 1939 bis 1946 als Technische Zeichnerin in England.

Von 1947 bis 1950 arbeitete Franziska Bennemann für die Frauengruppe der Gewerkschaften in Braunschweig. Sie war seit 1934 mit dem Braunschweiger Oberbürgermeister und Niedersächsischen Innenminister Otto Bennemann verheiratet.

Politisches Wirken[Bearbeiten]

Bennemann trat 1923 der SPD bei und war auch in der sozialistischen Jugendbewegung und der Gewerkschaft aktiv. Seit 1926 gehörte sie zusätzlich dem ISK an. Franziska Bennemann war von 1953 bis 1961 Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie ist stets über die Landesliste Niedersachsen in den Bundestag eingezogen.

Ehrungen[Bearbeiten]

Nach ihr und ihrem Ehemann sind die Otto-und-Franziska-Bennemann-Stiftung und die Bennemannstraße im Östlichen Ringgebiet in Braunschweig benannt.

Literatur[Bearbeiten]