Fred Wesley

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Fred Wesley 2007

Fred Wesley (* 4. Juli 1943 in Mobile, Alabama) ist ein US-amerikanischer Posaunist.

Leben[Bearbeiten]

Wesleys Vater war Dirigent eines Jazz-Orchesters und ließ seinen Sohn bereits in früher Jugend Posaune lernen.[1]

Der ursprünglich aus dem Jazz kommende Wesley sammelte mit Count Basie seine ersten Erfahrungen, bevor er in den 1960er Jahren zu James Brown kam und fester Bestandteil des Bläsersatzes wurde. Sowohl für James Brown als auch für das einflussreiche Nebenprojekt The J.B.’s war er zeitweise auch als Musical Director tätig. An der Entstehung der Funk-Musik war Wesley maßgeblich beteiligt, er und sein Partner am Saxophon Maceo Parker bildeten ein kongeniales Team.

In der 1970ern kamen beide zusammen mit Pee Wee Ellis zu George Clinton, wo sie als Horny Horns das Universum des P-Funk mit ausgeklügelten Arrangements prägten. Unter diesem Namen veröffentlichten sie auch zwei eigene Alben, Say Blow By Blow Backwards und A Blow for Me, a Toot for You.

In den Jahren 2004 bis 2006 lehrte er als freier Professor für Jazz an der School of Music der University of North Carolina at Greensboro.

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Wuda Cuda Shuda
  • Doin' it to death (Fred Wesley and the J.B.'s)
  • Roots Revisited (Maceo Parker)
  • Live on Planet Groove (mit The J.B.'s)
  • Hustle With Speed (The J.B.'s)
  • A Blow for Me a Toot for You (mit J.B.'s featuring Maceo Parker)
  • New Friends (1990; with Maceo Parker, Tim Green)
  • I Like It That (the JB Horns 93)
  • Amalgamation (1994)
  • With a Little Help from my Friends (u.a. mit Nils Landgren, 2010)
  • Kings (mit The Apples 2010)

Literatur[Bearbeiten]

  • Wesley, Fred. Hit me, Fred: recollections of a side man. Mit einem Vorwort von Rickey Vincent. Durham. Duke University Press, 2002. (ISBN 0-822-32909-3)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fred Wesley - Er hat seine Lebensgeschichte ausposaunt bei arte.tv, abgerufen am 13. August 2014