Galactic Cowboys

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Galactic Cowboys
Bandlogo
Bandlogo
Allgemeine Informationen
Herkunft Houston, Texas, USA
Genre(s) Heavy Metal, Progressive Metal
Gründung 1989
Auflösung 2000
Website http://www.galacticcowboys.com/
Gründungsmitglieder
Ben Huggins
Gitarre, Gesang
Dane Sonnier (bis 1995)
Bass, Gesang
Monty Colvin
Schlagzeug, Gesang
Alan Doss (bis 1998)
Letzte Besetzung
Gesang, Gitarre
Ben Huggins
Gitarre, Gesang
Wally Farkas (seit 1995)
Bass, Gesang
Monty Colvin
Schlagzeug
Jerry Gaskil (seit 1998)

Galactic Cowboys war eine US-amerikanische Progressive-Metal-Band aus Houston, Texas. Die Band kombinierten Progressive Metal, wobei der Gesang an The Beatles erinnert und das Spiel der Musik an Thrash-Metal-Bands wie Anthrax erinnert. Die Gruppe wurde als die „wahrscheinlich melodischste Metal-Band, die jemals auf dem christlichen oder generellen Markt existierte“ beschrieben.[1] Obwohl alle Mitglieder Christen sind, versteht sich die Gruppe nicht als christliche Band.[2]

Die Gruppe trat zusammen mit Bands wie Anthrax, Dream Theater, King’s X und Overkill auf.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde im Jahr 1989 in Houston, Texas, von Bassist Monty Colvin und The-Awful-Truth-Schlagzeuger Alan Doss gegründet. Nachdem sich The Awful Truth aufgelöst hatte, kamen Sänger Ben Huggins und Gitarrist Dane Sonnier zur Besetzung.

Im Jahr 1990 unterschrieb die Band einen Vertrag bei Geffen Records und veröffentlichte im Jahr 1991 ihr selbst betiteltes Debütalbum. Trotz einiger guter Kritiken, erhielt die Band seitens des Labels aufgrund des Erfolges von Grunge-Bands wie Nirvana mit ihrem Album Nevermind kaum Aufmerksamkeit. Nach schlechten Verkaufszahlen und einigen Touren, begab sich die Band wieder ins Studio und veröffentlichte im Jahr 1993 das Album Space In Your Face. Durch diese Album konnte sich die Band auf dem Markt etablieren.[1] Das Album enthielt mit If I Were s Killer und I Do What I Do zwei kleinere Hits, welche regelmäßig auf MTV und dem Radiosender ZROCK gespielt wurden. Die Band trennte sich danach von Geffen Records, ihrem Manager Sam Taylor und dem Gitarristen Dane Sonnier.

Im Jahr 1994 tauchte die Band in dem Film Airheads unter dem Namen Sons of Thunder auf.[2] Das einzige Originallied das in dem Film gespielt wurde, war Don’t Hate Me Because I’m Beautiful, das auf keinem Tonträger enthalten und nur als ein kurzer Auszug im Film zu hören war.[4]

Nachdem sich die Gruppe kurzzeitig aufgelöst hatte, fand sie wieder zusammen, wobei Wally Farkas als neuer Gitarrist vertreten war und die Gruppe einen Vertrag bei Metal Blade Records hatte. Es folgte die Veröffentlichung des dritten Albums Machine Fish und der EP Feel the Rage im Jahr 1996. Das Album The Horse That Bud Bought folgte im Jahr 1997.[1]

Die Band nahm das Album At the End of the Day im Jahr 1998 auf, ein Konzeptalbum, das von Fans als bestes Werk der Band gilt.[1] Zwei Woche vor Veröffentlichung des Album verließ Schlagzeuger Alan Doss die Band. Für die folgende Tour kam Erick Tatuaka als Session-Schlagzeuger zur Band.

Das letzte Album Let It Go wurde im Jahr 2000 veröffentlicht, wobei jedes der Bandmitglieder auch sang. King's-X-Schlagzeuger Jerry Gaskill, ein Freund der Band, war auf dem Album als Schlagzeuger zu hören.

Neben eigenen Liedern, nahm die Band Coverversionen von Kiss, Petra und Wings auf.[2]

Im August 2009 spielte die Band drei Wiedervereinungskonzerte in Houston, Dallas und Austin.[5]

Mitglieder[Bearbeiten]

Monty Colvin[Bearbeiten]

Monty Colvin war Bassist der Band von 1991 bis 2000. Ab dem Jahr 2000 begann er eine Solokarriere mit seiner Band Crunchy. Das erste Album All Day Sucker erschien im Jahr 2001. Auf dem zweiten Album Clown School Dropoutspielte Colvin fast alle Instrumente selbst und stellte für die Aufnahmen einen Sessionschlagzeuger ein. Als Einflüsse der Band gelten Gruppen wie Wildhearts, Cheap Trick, Foo Fighters und die Ramones. Das dritte Album Loserville (2007) erhielt einen Gastauftritt von Kerry Livgren, Mitglied der Band Kansas.[6]

Colvin ist außerdem Cousin des inzwischen verstorbenen Dee Dee Ramone.[7]

Alan Doss[Bearbeiten]

Doss ist nun als Manager und Produzent tätig. Er war dabei für Bands wie Ashbury Keys und Jambi's Revenge tätig und spielte dabei auch Keyboard und Bass in den Liedern.

Ben Huggins[Bearbeiten]

Huggins spielt nun in einer Band namens Gristle tätig und fungierte als Gastmusiker für Bands wie The Phlegmatics. Gristles erstes Album Cold Blue Sky, wurde am 17. Juli 2012 als Download veröffentlicht.

Wally Farkas[Bearbeiten]

Farkas war als Distributor für diverse Hip-Hop-Künstler aus der Houstoner Gegend tätig. Zusammen mit Ty Tabor von King's X veröffentlichte er unter dem Namen Xenuphobe zwei Alben: 1.0 im Jahr 2006 und 2.0: Electrolux im Jahr 2007. Danach gründete er sein eigenes Label Molken Music.

Farkas war als Co-Produzent und Gitarrist bei Doug Pinnicks (King's X) Album Strum Sum Up tätig.

Dane Sonnier[Bearbeiten]

Dane Sonier gründete zusammen mit seinem Bruder Lee die Band The Sonnier Brothers Band. Lee war außerdem Gitarrist bei Gristle.

Stil[Bearbeiten]

Die Band spielt progressiven Wechsel, der sich vor allem durch seine häufigen Stilwechsel auszeichnet.[8]

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

  • 1991: Galactic Cowboys
  • 1993: Space in Your Face
  • 1996: Machine Fish
  • 1997: The Horse that Bud Bought
  • 1998: At the End of the Day
  • 2000: Let It Go

EP[Bearbeiten]

  • 1996: Feel the Rage

Singles[Bearbeiten]

  • 1991: Im Not Amused
  • 1993: If I Were a Killer
  • 1997: Evil Twin
  • 1997: You Got the Shaft
  • 1998: Ants

Musikvideos[Bearbeiten]

Für folgende Lieder wurden Musikvideos produziert:[2]

  • Evil Twin
  • Fear Not
  • Feel the Rage
  • I’m Not Amused
  • If I Were a Killer
  • Nothing to Say

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Mark Allan Powell: Galactic Cowboys. In: Encyclopedia of Contemporary Christian Music, First printing, Hendrickson Publishers, Peabody, Massachusetts 2002, ISBN 1-56563-679-1, S. 353–354.
  2. a b c d faq, abgerufen am 5. Dezember 2012.
  3. Interview, abgerufen am 5. Dezember 2012.
  4. Airheads, abgerufen am 23. Dezember 2012.
  5. GALACTIC COWBOYS To Reunite For Three Texas Performances - June 22, 2009, abgerufen am 23. Dezember 2012.
  6. Mini Reviews, abgerufen am 23. Dezember 2012.
  7. Crunchy - Monty Colvin interview, abgerufen am 23. Dezember 2012.
  8. Stefan Lang: GALACTIC COWBOYS - Let It Go, abgerufen am 23. Dezember 2012.